DJ Reifen-Müller
Anmeldungsdatum: 14.10.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: So Okt 14, 2007 14:16 Titel: "mathematische" intervalle für jede tonart/leiter? |
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ich bastel mir grade nen synthie mit akkord-automation, bin aber harmonischer/melodischer laie.
sofern ich weiss besteht der durdreiklang aus prime, gr. terz, quarte, der moll3er aus prime, kl. terz und quarte.
wenn ich jetzt mal nicht in ganztönen, sondern in den 12 halbtönen denke und das mathematisch darstelle erhalte ich für dur 0,4,7 und für moll 0,3,7.
das ist doch soweit korrekt, oder?
dem akkord-automator ist ne skalenkorrektur vorgeschaltet, die bspw. C-dur, zu C-moll oder zu F-dur usw. transformiert und leiterfremde töne ausfiltert.
sofern ich weiss sind die intervalle der grunddreiklänge immer identsich, sie gleten von jedem bezugston aus, egal ob es C oder Gis ist. folglichsch gilt auch meine mathematische schreibweise und ich bleibe bei jeder sklaenvershciebung harmonisch korrekt. oder nicht? (ist das der quintenzirkel?)
meine nächste frage betrifft den sept-akkord. dort gibt es ja wohl auch nen großen und nen kleinen, also mathematisch den 10ten, resp. 11ten (halb)ton. beide sind, zumindest in dur, leitereigen ( zu moll s.u.). welcher der beiden ist öfter "richtiger" bzw. klingt "konsonanter" oder einfach gebräuchlicher?
nächste frage: tongeschlecht. (ich hoffe das ist richtig: C- und A-Dur, aber auch B-moll sind unterschiedliche tonarten, aber nur dur und moll unterschiedliche geschlechter)???
ich seh in moll nicht durch. es gibt wohl reines, harmonisches, großes, klienes.... keine Ahnung moll.
worin unterscheiden die sich? welches ist DAS moll? sind die anderen von belang (im sinne weitverbreitet)?
wenn ich es in zahlen ausdrücke sieht es so aus
DUR: 0,2,4,5,7,9,11
"moll": 0,2,3,5,7,9,11 (ist das richtig?)
falls die anderen molls "relevant" sind, wer mal jemand so lieb, das nach zahlen zu übersetzen?
sorry, das ganze ist n bissl qeurbeet, aber auch teilantworten helfen.
nochwas: ich konnte kein topic "basis" oder "begriffserklärung" oder so finden, gibts das hier?
danke. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 78
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Verfasst am: So Okt 14, 2007 19:31 Titel: |
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| DJ Reifen-Müller hat Folgendes geschrieben: | sofern ich weiss besteht der durdreiklang aus prime, gr. terz, quarte, der moll3er aus prime, kl. terz und quarte.
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Nur ein Hinweis: nicht Quarte sondern Quinte
| DJ Reifen-Müller hat Folgendes geschrieben: |
wenn ich jetzt mal nicht in ganztönen, sondern in den 12 halbtönen denke und das mathematisch darstelle erhalte ich für dur 0,4,7 und für moll 0,3,7.
das ist doch soweit korrekt, oder?
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richtig
| DJ Reifen-Müller hat Folgendes geschrieben: |
nächste frage: tongeschlecht. (ich hoffe das ist richtig: C- und A-Dur, aber auch B-moll sind unterschiedliche tonarten, aber nur dur und moll unterschiedliche geschlechter)???
ich seh in moll nicht durch. es gibt wohl reines, harmonisches, großes, klienes.... keine Ahnung moll.
worin unterscheiden die sich? welches ist DAS moll? sind die anderen von belang (im sinne weitverbreitet)?
wenn ich es in zahlen ausdrücke sieht es so aus
DUR: 0,2,4,5,7,9,11
"moll": 0,2,3,5,7,9,11 (ist das richtig?)
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Dur ist richtig. Moll gibt es kein richtig. In moll werden lustig die drei Tonleitern gewechselt, wie es gerade gebraucht wird.
0,2,3,5,7,8,10 = reines Moll
0,2,3,5,7,8,11 = harmonisch Moll
0,2,3,5,7,9,11 = melodisch Moll
In der Harmonielehre wird immer vom reinen Moll ausgegangen. Hier gibt es eine parallele Dur-Tonleiter mit den selben Tönen:
| Code: | 0, 2, 3, 5, 7, 8,10,12,14 = reines Moll
0, 2, 4, 5, 7, 9,11 = paralleles Dur |
Der Grund für die anderen beiden Tonleitern ist, daß man auf der 5. Stufe einen Dur-Akkord haben wollte. Dazu hat man den 7. Ton erhöht. Der 6. Ton wird nur deswegen erhöht, um wieder einen gleichmäßigen Stufenverlauf zu erhalten.
Beispiel: Am Dm E Am.
Eine Melodie verwendet hier über E entweder harmonisch Moll oder melodisch Moll.
Das Intervall des 4. Tones (Septime) bei den tonarteigenen Stufenvierklängen hängt immer von der Stufe ab, auf der der Speptakkord gebildet wurde.
| Code: |
12 .14 .1617 .19 .21 .23
Stufe| HS | 0 . 2 . 4 5 . 7 . 9 .11 0 . 2 . 4 5 . 7 . 9 .11
------------------------------------------------------------
I | 0 | 0 . . . 4 . . 7 . . .11
II | 2 | 0 . . 3 . . . 7 . .10
III | 4 | 0 . . 3 . . . 7 . .10
IV | 5 | 0 . . . 4 . . 7 . . .11
V | 7 | 0 . . . 4 . . 7 . .10
VI | 9 | 0 . . 3 . . . 7 . .10
VII | 11 | 0 . . 3 . . 6 . . .10
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Um auf den Akkord zu kommen, brauchst du nur die Differenz zwischen Tonleiterintervall und Stufe, auf dem der Akkord steht, bilden. Du benötigst aber 2 Oktaven.
Ich denke, hier wird das mathematische Schema deutlisch für die Durtonleiter. Das gleiche kann man auch für die Moll-Tonleitern durchführen.
Mit diesem einen Schema beschränkst du dich aber auch auf reine Diatonik. Der Reiz in der Musik ist aber gerade auch das kurzzeitige Ausbrechen aus der Diatonik, wie es z.B. in Moll üblich ist wird. Wird aber auch in Dur gerne angewandt.
Ich wünsche dir viel Erfolg für dein großes Vorhaben...
Gruß
EDIT: Akkordschema.txt |
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