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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Fr Dez 21, 2007 19:21 Titel: |
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jetzt misch ich mich auch mal kurz ein...
| gtr hat Folgendes geschrieben: | | eine Akkorderweiterung ist es dann, wenn sie in der dem Akkord zugrunde liegenden Kirchentonleiter enthalten ist, ansonsten ist es eine Alteration. |
nun liegt dem akkord aber je nach funktion ein anderer modus (der begriff kirchentonart wird im jazz nicht wirklich synonym verwendet, sondern nur in der gregorianik) zugrunde: F-dur ist in C-dur lydisch, in F ionisch, in Bb mixolydisch... also kann nach deiner sichtweise ein und derselbe akkord je nach kontext erweitert oder alteriert sein, wenn ich es richtig verstehe.
| gtr hat Folgendes geschrieben: | | Damit ist es auch, wie bereits geschrieben, nicht moeglich, anhand von Vorzeichen zu definieren, ob es sich um Alteration oder Erweiterung handelt. |
dann gefällt mir aber matbals unterscheidungskriterium besser, weil immer eindeutig. wobei es ja in wirklichkeit auch vollkommen wurscht ist, ob man einen akkord als alteriert, erweitert, chromatisch erweitert oder sonst wie bezeichnet, das ändert ja am akkord selbst nix. |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 905
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Verfasst am: Sa Dez 22, 2007 3:18 Titel: |
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| gyuri hat Folgendes geschrieben: | nun liegt dem akkord aber je nach funktion ein anderer modus (der begriff kirchentonart wird im jazz nicht wirklich synonym verwendet, sondern nur in der gregorianik) zugrunde: F-dur ist in C-dur lydisch, in F ionisch, in Bb mixolydisch... also kann nach deiner sichtweise ein und derselbe akkord je nach kontext erweitert oder alteriert sein, wenn ich es richtig verstehe.
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Ja, genau. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 80
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Verfasst am: So Dez 23, 2007 5:35 Titel: |
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| gtr hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Es kommt im Prinzip nur darauf an, wie lydisch klingt, und nicht, ob die #11 als Erweiterung oder Alteration zu bezeichnen wäre. Gerade wenn der Akkord selber auf einer Alterierten Stufe steht (z.B. bII) ist das ohne belang... |
Schon wenn ich mir das klingend in den Ohren vorstelle, stellen sich mir die Nackenhaare, und nicht mehr die Frage nach Alteration.  |
Ich bin etwas überrascht, das von dir zu hören (die Nackenhaare ), wo du hier von den Kirchentonarten angefangen hast...
Wenn man sich mit den Modi beschäftigt, dann geht es doch nur um den Klang.
Für mich klingt lydisch irgendwie hell, schwebend, leicht,... c-lydisch.mp3 (490kB)
Und im harmonischen Kontext fallen die Modi nicht mehr stark auf. Sie werden ja auch deswegen gewählt, weil sie sich harmonisch gut einfügen. Hier spiele ich auf 4 verschiedene Stufen lydisch, auf der IV, bVI, bIII und bII, und die Musik hat noch überhaupt nichts von Jazz. CGFAb.mp3 (420kB)
Gruß |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 905
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Verfasst am: Mo Dez 24, 2007 12:27 Titel: |
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Hallo matbal,
die Nackenhaare stellen sich mir nicht wegen evtl. Assoziationen zum Jazz, sondern wegen der lydischen Tonleiter. Kannst du aber nicht wissen warum, die Ursache ist das ewige ziellose Rumgedudel mit einer immer wiederkehrenden lydischen Skala von Steve Vai, das ich nicht mehr hoeren kann
(Ich persoenlich mag sehr gerne mixolydisch, das laesst sich beinahe universal verwenden und klingt speziell gut mit Einwuerfen aus der Pentatonik.) |
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