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mice
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 7 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi März 21, 2007 21:56 Titel: Anfänger: Fingersatz - Grundlagen ohne Noten ? |
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Hallo,
ich benötige die Grundlagen für das Spielen auf einer Klaviertastatur.
Kann ich sie mir aneignen auch ohne Notenkenntnisse ?
Ich möchte nur den richtigen Fingersatz erlernen.
Vielen Dank für Tipps oder Hinweise. _________________ Equipment: Mac PC, (Logic/Pro Tools) 24 Kanal Inline Pult, Jupiter 8, Waldorf Synth, 12-String E-Guit., Akustik-Guit.,Yamaha SY-85, Step-Sequ., Bass-Synth |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Do März 22, 2007 1:18 Titel: Re: Anfänger: Fingersatz - Grundlagen ohne Noten ? |
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| mice hat Folgendes geschrieben: | | Kann ich sie mir aneignen auch ohne Notenkenntnisse ? |
klar... aber was willst du am klavier spielen, wenn nicht noten?
| mice hat Folgendes geschrieben: | | Ich möchte nur den richtigen Fingersatz erlernen. |
fingersatz wofür? |
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mice
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 7 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do März 22, 2007 10:47 Titel: Re: Anfänger: Fingersatz - Grundlagen ohne Noten ? |
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| gyuri hat Folgendes geschrieben: | | mice hat Folgendes geschrieben: | | Kann ich sie mir aneignen auch ohne Notenkenntnisse ? |
klar... aber was willst du am klavier spielen, wenn nicht noten?
| mice hat Folgendes geschrieben: | | Ich möchte nur den richtigen Fingersatz erlernen. |
fingersatz wofür? |
Dafür:
"Einige der angegebenen Fingersätze können Ihnen zunächst unhandlich vorkommen, aber sie sind aus gutem Grund so. Dieser Grund wird oft nicht offenbar, bis man zu höherer Geschwindigkeit kommt und/oder HT spielt. Für Anfänger ist das Befolgen der angegebenen Fingersätze eine gute Erfahrung zum Lernen der häufigsten Fingersätze. Ein weiterer Vorteil davon, den angegebenen Fingersatz zu benutzen, ist, daß man immer denselben benutzt. Keinen festen Fingersatz zu haben, wird den Lernprozeß stark verlangsamen und Ihnen später Ärger machen, sogar nachdem Sie das Stück gelernt haben."
Ich spiele an einem Synthesizer mit Tastatur.
Nur greife ich oft daneben. Gerade bei den Halbtönen greife ich unterschiedlich. Da muss es doch eine Regel für geben wie man z.b. Akkorde umgreift oder eine Tonleiter.
Fingersatz: einfach nur um das Spielen unter Kontrolle zu haben.
Und ich denke mal das geht auch ohne Noten ?
Ich wollte nur wissen: welche Lektüre wäre empfehlenswert, wenn es um Anfängerübungen ect. geht ? _________________ Equipment: Mac PC, (Logic/Pro Tools) 24 Kanal Inline Pult, Jupiter 8, Waldorf Synth, 12-String E-Guit., Akustik-Guit.,Yamaha SY-85, Step-Sequ., Bass-Synth |
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mice
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 7 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do März 22, 2007 14:01 Titel: |
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Gut, hat sich erledigt. Es geht wohl nicht ohne Noten.
Habe mir daher nun ein gutes Buch geholt und lernen nun doch Noten. _________________ Equipment: Mac PC, (Logic/Pro Tools) 24 Kanal Inline Pult, Jupiter 8, Waldorf Synth, 12-String E-Guit., Akustik-Guit.,Yamaha SY-85, Step-Sequ., Bass-Synth |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Do März 22, 2007 16:28 Titel: |
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grundsätzlich ist zum fingersatz für tonleitern nicht viel zu sagen...
nach spätestens 3 schwarzen tasten kommt eine weiße, für die nimmst du den daumen, egal ob runter oder rauf. der rest ergibt sich daraus. das kannst du mit allen empfohlenen tonleiterfingersätzen vergleichen, es haut hin.
für akkorde gibt es keine fixen fingersätze, weil sie je nach kontext unterschiedlich sein müssen.
trotzdem brauchst du früher oder später noten, um zu wissen, was du spielst. es gibt zwar auch irgendeine griffschrift fürs klavier, aber dann kannst du auch gleich noten lesen lernen. |
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Chris Nain

Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Brandenburg / Dreetz
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Verfasst am: Do März 22, 2007 20:12 Titel: |
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Was meint ihr eigentlich mit Fingersatz?
Das Umsetzen bei Tonleitern? |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Fr März 23, 2007 0:34 Titel: |
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| ja, fingersatz heißt: welcher finger spielt welchen ton. |
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Chris Nain

Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Brandenburg / Dreetz
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Verfasst am: Fr März 23, 2007 2:36 Titel: |
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| gyuri hat Folgendes geschrieben: | | nach spätestens 3 schwarzen tasten kommt eine weiße, für die nimmst du den daumen, egal ob runter oder rauf. der rest ergibt sich daraus. das kannst du mit allen empfohlenen tonleiterfingersätzen vergleichen, es haut hin. |
OK, das hat mich etwa verwirrt.
Weil, das passt ja auch nur selten, bei C-Dur und c-Moll.
Und runterzu nimmst du im Wechsel Mittel bzw. Ringfinger. |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Fr März 23, 2007 19:03 Titel: |
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| Chris Nain hat Folgendes geschrieben: | OK, das hat mich etwa verwirrt.  |
inwiefern?
gib mal ein konkretes beispiel und dann schauen wir es zusammen an.
| Chris Nain hat Folgendes geschrieben: | | Weil, das passt ja auch nur selten, bei C-Dur und c-Moll. |
bei C-dur hast du ja keine schwarzen tasten. da ist es im prinzip komplett egal, wo du umgreifst.
| Chris Nain hat Folgendes geschrieben: | | Und runterzu nimmst du im Wechsel Mittel bzw. Ringfinger. |
ähm, was bedeutet "runterzu"? |
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Chris Nain

Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Brandenburg / Dreetz
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Verfasst am: Sa März 24, 2007 3:50 Titel: |
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Der Grund warum ich verwirrt bin ist nur, dass ich deine Erklärung nicht verstehe. Also diese:
| gyuri hat Folgendes geschrieben: | | nach spätestens 3 schwarzen tasten kommt eine weiße, für die nimmst du den daumen, egal ob runter oder rauf. der rest ergibt sich daraus. das kannst du mit allen empfohlenen tonleiterfingersätzen vergleichen, es haut hin. |
Ist aber auch nicht so wichtig, ich weiß ja wie ich spielen muss. |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Sa März 24, 2007 13:37 Titel: |
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| Chris Nain hat Folgendes geschrieben: | | Der Grund warum ich verwirrt bin ist nur, dass ich deine Erklärung nicht verstehe. |
eigentlich ganz einfach. spiel mal D-dur mit der rechten hand. du beginnst mit dem daumen (1) auf dem d, spielst das e mit dem zeigefinger (2) und das fis mit dem mittelfinger (3). das fis ist eine schwarze taste, danach kommt ein g, und das ist genau das, was ich meine. man kann am leichtesten mit dem daumen untergreifen, wenn man davor eine schwarze taste gespielt hat, weil der daumen dann mehr platz hat. also spielst du das g mit 1, das a mit 2, das h mit 3, das cis mit 4 und kannst wieder mit dem daumen untergreifen.
da es keine tonleiter gibt (außer die Fis-dur/dis-moll pentatonik), in der keine weißen tasten vorkommen, spielt man immer höchstens drei schwarze tasten hintereinander, und danach kann und soll man mit dem daumen untergreifen. der daumen ist bei tonleitern immer auf weißen tasten.
wenn man jetzt die tonleiter runterspielt, kehrt man den fingersatz einfach um, sprich man spielt mit dem daumen jeweils die letzte weiße taste vor einer schwarzen und greift dann mit mittel- oder ringfinger drüber (das ist das, was du gemeint hast).
theoretisch kann man aber auch die von mir genannte regel anwenden und immer nach der letzten schwarzen taste den daumen nehmen und danach übergreifen. ist zugegeben nicht immer so praktisch wie das andere, aber es geht auch. |
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Chris Nain

Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Brandenburg / Dreetz
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Verfasst am: Sa März 24, 2007 15:21 Titel: |
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Naja das ist aber ne recht schwierige Erklärung. ^^
Und wie gesagt bei C-Dur spielst du keine schwarzen Tasten, da hauts ja nicht hin, bei G-Dur beispielsweise spielt man auch nur fis.
Bei D-Dur hauts halt zufällig mal hin.
Also wenn wir jetzt nicht aneinander vorbei reden, dann gibt je nachdem über wieviele Oktaven man die Tonleiter spielt gibts ne ganz einfache Erklärung.
Und zwar setzt man immer im Wechsel beim 3. bzw. 4. Finger über und das geht bei allen Tonleitern. Abwärts setzt dann dann immer mit dem 3. bzw. 4. Finger über.
Beispiel C-Dur über 2 Oktaven aufwärts:
C-D-E-F-G-A-H-C-D-E-F-G-A-H-C
1-2- 3-1-2-3- 4-1-2-3-1- 2-3-4-5
Beispiel D-Dur über 3 Oktaven aufwärts:
D-E-Fis-G-A-H-Cis-D-E-Fis-G-A-H-Cis-D-E-Fis-G-A-H-Cis-D
1- 2- 3- 1-2-3- 4- 1- 2- 3- 1-2- 3- 4- 1- 2- 3- 1- 2-3- 4- 5
Abwärts ists dann das selbe Rückwärts. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 80
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Verfasst am: Sa März 24, 2007 15:45 Titel: |
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Das ist der Fingersatz, den man zuerst lernt. Der funktioniert mit den meisten Tonleitern die auf einer weisen Tasten beginnen: C, D, E, G, A und H (rechte Hand). Dadurch prägt er sich auch leichter ein.
Alle anderen Tonarten benötigen einen abweichenden Fingersatz, wenn man vermeiden will, mit dem Daumen auf eine schwarze Taste greifen zu müssen.
Eine gute Orientierung für den geeigneten Fingersatz sind für mich die schwarzen Tastengruppen (2 Tasten, 3 Tasten). Dort, wo zwei schwarze Tasten sind, spielt man bis zum 3. Finger, dort wo drei schwarze Tasten sind, spielt man bis zum 4. Finger.
Cis/Db-Dur spielst du: 2, 3, 1 (Daumen auf weiß), 2, 3, 4, 1 (Daumen auf weiß), 2.
Eb-Dur spielst du : 3, 1, 2, 3, 4, 1, 2, 3.
Gruß |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 302
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Verfasst am: Sa März 24, 2007 15:54 Titel: |
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| Chris Nain hat Folgendes geschrieben: | | Naja das ist aber ne recht schwierige Erklärung. ^^ |
ist es nicht, und wenn du es dir recht überlegst, kommt es aufs gleiche hinaus wie mit deiner und mit matbals erklärung.
| Chris Nain hat Folgendes geschrieben: | | Und wie gesagt bei C-Dur spielst du keine schwarzen Tasten |
das ist richtig. daher ist es bei C-dur theoretisch auch komplett egal, welchen fingersatz du nimmst. wenn du tatsächlich die tonleiter von c bis c spielst, kommst du mit einem fixen fingersatz gut weg. aber überleg dir mal folgendes:
du sollst vom c1 bis zum d2 und zurück spielen. wenn du das mit deinem fingersatz machst, mußt du mit deiner methode (1-3, 1-4, 1-2) zweimal unter- bzw. übergreifen. wenn du aber 1-4 und 1-5 spielst, kommst du mit einmal unter- und übergreifen aus.
bei tonarten mit schwarzen tasten mußt du dich eben nach diesen richten, damit der daumen immer auf weiß bleibt. je nach dem, wo du gerade anfängst (in der praxis fängt man einen lauf ja nicht immer auf dem grundton der jeweiligen tonleiter an), mußt du dich erst zurechtfinden, um deine methode anwenden zu können. |
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Chris Nain

Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Brandenburg / Dreetz
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Verfasst am: Sa März 24, 2007 19:32 Titel: |
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| gyuri hat Folgendes geschrieben: | | du sollst vom c1 bis zum d2 und zurück spielen. wenn du das mit deinem fingersatz machst, mußt du mit deiner methode (1-3, 1-4, 1-2) zweimal unter- bzw. übergreifen. wenn du aber 1-4 und 1-5 spielst, kommst du mit einmal unter- und übergreifen aus. |
Klar in dem Fall bietet es sich an erst beim 4. Finger überzugreifen, ich ging davon aus über Oktaven zu spielen.
Naja wuscht, trägt nicht mehr zum Thema bei. |
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