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Equalizing (Ganze Band)

 
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Sandberg-Terrabass



Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: Sa Feb 23, 2008 0:05    Titel: Equalizing (Ganze Band)

Hallo liebe Musiker Gemeinde.

Ich brauche hilfe bei folgendem Problem.

Ich bekommm es einfach nich hin eine vernünftige sound qualität bei auf nahmen hin zubbekommen, was vor allem an meinem warscheinlich völlig falschen equalizing liegt.
DAbei geht es mir besonders um gitarre und bass.

Vor allem würde mich interessieren wie ihr eure sounds so ganz grundsätlich abmischt.

Ich nehme mit einem kleineren powermixxer auf, wobei die gitarre mit einem mikrofon vor dem verstärker abgenommen wird und der bass über den recording out de vestärkers.

Nur ist es ja allgemien dass man vor allem die "Metal-Kiddy" einstellung der gitarre im bandkotext auf gar keinen fall lassen kann. Dass ich die tiefen rausnehmen sollte is mir auch schon klar geworden aba mir gelingt einfach kein sound der für das ohr auch angenhem ist, und wenn dann noch der bass dazu kommt ergänzt isch das schon so wie man erwartet aber der grässlche gitarren sound dominiet und ist einfach immernoch hörbar.

mit dem Bass habe ich eigentlich keine weiteren probleme..

Ausserdem hab ich da mal so eine faustregel gehört: Wenn Bass und Gitarre alleine scheisse klingen dann klingen sie zusammen gut!

inwiefern is da was dran....


Meinen Bass sound bekomm ich wenn ich alleine spiel wirklich gut hin, aba mit der gitarre ist es dann auch nicht mehr das was man erwartet....
Und ausserdem verlier ich den überblick bei zu vielen verschiedenen equalizern.... Ich kann zum beispiel die gitarre an der externen zerre am verstärker (cleansound) und am mischpult beeinflussen...

Ich bin wirklich am verzeifeln und brauche dringend hilfe.

Es wäre nett wenn jemand mal sein stadard EQ posten könnte wir er gitarre und bass einstellt (natürlich noch geschmackssache) und zwar von grund auf damit ich mal ne basis hab an der ich probieren kann.
Dazu noch wie besser mikrofonieren (gitarre)??


Ein anzustrebendes Klangideal wäre um beispiel dieses, wobei ich den Bass etwas dominanter und nich ganz so verzerrt haben möchte.
http://de.youtube.com/watch?v=Y6M19uaDaJE

oder grad für die gitarre:
http://de.youtube.com/watch?v=sA4_nQMUbZQ

(Schon klar dass ich das nicht genau so hinbekomme aba zumindest in die richtung sollte es gehn)



Ich bin nur ein kleiner "Homerecorder" und habe deswegen nicht das allerbeste equipment aber es sollte reichen.


Vieln dank Im Voraus!
_________________
Was nich rockt is fürn Arsch!

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Stoky



Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 1264
Wohnort: Ibbenbüren

BeitragVerfasst am: Mo Feb 25, 2008 17:25    Titel:

Der Bass fährt da mit odentlich mitten drüber. Die Gitarre bläst da mit ordentlich Gain und Tiefmitten hinterher. Dazu ne gute Pertion Höhen damit das Chrunch kommt und dann weiter probieren. Allerdings kannst du mit der position das Mikros ne mengem achen. Ich würde für den Sound auf die saiten der Membran gehn und nich in die mitte auf die Kalotte. Vllt etws anzinkeln zum Speaker. Ohne Parametrische Mittenseh ichda allerdings nicht viel Land *sry*
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mix4munich



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 508
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Di Feb 26, 2008 22:25    Titel:

Jawollja! Wie und womit nimmst Du Deinen Gitarrenamp denn ab? Und auf welche Stelle der Mebran zielst Du mit dem Mikro? Ich empfehle immer das Sennheiser 906 als Gitarrenmikro, weil es einfach alle Frequenzen der Gitarre gut und fast ohne Verfälschung überträgt. Dazu dann eine zweifach paramtrische Mittenregelung - Boost bei ca. 200 bis 300 Hz für den Schub ODER bei ca. 600 bis 800 Hz für das "Holz" im Ton, ausserdem irgendwo zwischen 2 und 4 kHz für den Biss. Ca. 3 bis 5 dB reichen in den meisten Fällen locker.

WICHTIG: Ist in Deinen Recordings Gesang dabei? Gesang von Männern hat ebenfalls bei ca. 200 oder 300 Hz eine wichtige Stelle, nämlich den Grundtonbereich, die man ihm nicht mit der Gitarre zukleistern darf, sonst klingt der Gesang dünn. Bei Frauen sind es ca. 600 bis 700 Hz, bei denen viele Sängerinnen eine recht starke Ausprägung haben, also wenn eine Sängerin dabei ist, nicht die Gitarre dort zu stark aufleiern, sonst klingt ihr Gesang dünn und springt nicht hervor.

Ansonsten kriegst Du das ganze auch nochmal ausführlich hier zu lesen:
(1) http://www.mix4munich.de/amp-miking.htm
(2) http://www.drpeterjones.com/guitar/micamp.php

Hope that helps. Viel Erfolg mit den Aufnahmen.

Viele Grüße
Jo
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PA-Rental: http://www.mix4munich.de
Workshops: http://www.doctor-sound.de
Musik: http://www.dissona.de

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Jay T



Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 45
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Mi Feb 27, 2008 21:14    Titel:

Weil ich schon so lange hier nichts mehr gepostet habe, klinke ich mich mal ein. Pauschal "Preset-mässig" kann man nie EQen. Aber ich kann dir generelle Tipps geben:

- Theoretisch gehts mit Dop-Tunings, Bariton und runterstimmen auch mal auf 50-60Hz runter. Ohne viel kaputt zu machen kann man aber immer leicht alles unter 60-100Hz mittels Lowcut rausnehmen (bei Gitarren, Keyboards, Gesang, ...). Bei Bass-Drum und E-Bass spielt sich hier der Druck-Bereich ab, der dann eher unterstützt werden sollte.
Kommt aber auf den Stil draufan. Bei Metal-Bass-Drum kann man ruhig viel Bass wegnehmen, wenn man dafür viel bei 4kHz reindreht. *g

- 100-300Hz: Der fette Bereich. Sehr kritisch. Der Gitarrist/Sänger/Keyboarder will da alles drin haben was möglich ist, zuviel des Guten bedeutet dann aber Matsch pur im Mix. Hier bringt man auch Signale (wie Gesang) usw.. nach "vorne". Wenn man es übertreibt klingt die Gitarre so, als würde der Verstärker vor dem Sänger stehen. *g

- 400Hz-1000Hz: Eine Absenkung klingt hier in der Regel ganz cool, in seltenen Fällen aber auch nicht. Bei HiGain-Brutal-E-Gitarre oft schmalbandig ca bei 400Hz, bei poppiger Western im Bereich 300Hz. In dem Bereich ist es garantiert jedesmal anders. Also viel probieren. Schwer-Metall-Anfänger-Gitarristen drehen hier meisten am Amp alles raus. Da kann man meistens nichts mehr reindrehen und es klingt dünn.
Wenn zuviel in dem Bereich los ist, matschts im Mix auch wieder.

- 1kHz bis 3kHz: Auch ein schwieriger Bereich. Hier entscheidet sich viel über den Sound-Charakter. Hier sind oft Störfrequenzen, die man schmalbandig absenken kann, aber auch "Charakter"-Frequenzen, mit denen man eine Klangfarbe unterstützen kann. Viel Experimentierarbeit.

-3-5kHz: Hier kann man eine Signal nach vorne holen. Eben auch wieder mit der Gefahr, speziell bei Gitarren, dass sie eckig und schmerzhaft klingen oder zu weit vorne stehen.

-5kHz und weiter: Bei Gitarren fangen da im Prinzip schon die Höhen an. Wenns nicht gerade ein Piezo- oder ein Single-Coil Abnehmer ist, hat man hier nur mehr die vom Verzerrer verursachten Obertöne. Man kann hier einen Sound zum glänzen und strahlen bringen (um es esoterisch auszudrücken) oder auch negativ zum Kratzen, Beißen und Schmerzen.
Hier ist auch oft der unterschied zwischen 100EUR Digitalpedal und 2000 EUR Marshall, Engl usw....

-9kHz und höher: Hier spielt sich der Höhenbereich der "normalen" Instrumente ab, also akustische Instrumente, Becken,.....
Wichtiger Bereich, kann ruhig viel reingedreht werden. Ist aber auch meistens ein "Benchmark"-Bereich. Vorsichtig muss man sein bei mittelprächtigen-EQs und mittelmässigen Plugins. Die machen da viel kaputt. Außerdem ist in dem Bereich auch Rauschen angesiedelt und die ganzen digitalen Ungenauigkeiten (wenn man zuviele Plugins verwendet und sich die unvermeidlichen Rechenfehler summieren).
Für vintage Freunde auch gern mal ein Bereich, den man nach oben mittels High-Cut beschränken kann. Macht auch nicht selten Sinn bei Plugin-Einsatz.

lg. JayT.

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mix4munich



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 508
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2008 13:21    Titel:

Hört Euch die geilen Gitarrensounds auf den Songs von JayT an, dann hört Ihr, dass er weiss, wovon er redet. Meine Tipps bezogen sich auf die Live-Abnahme, und da geht es etwas "gröber" zu als im Studio.

Viele Grüße
Jo
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Stoky



Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 1264
Wohnort: Ibbenbüren

BeitragVerfasst am: Fr Feb 29, 2008 15:34    Titel:

Also 4k Hz findi ch für ne Basedrum schon recht heftig. Ich geh gerne auf den Kick und zwar auch ausgiebig und hab dabei um 250hz noch ordentlich schub. Aber 4khz sind ja schon höchfrequenter und das ist live schon ne ganz gute Hausnummer.

Live ist eine ganz andere Situation. Mankann sich eh drauf einstellen, das man nochmischen muss wenn ublikum im Saal ist. Aber was am Gitarrenamp nicht da ist läst sich nicht rausholen. Zumindestens nicht unter stark boostenden vielband EQs. Gleiches gilt für Biss in der Snare oder Druck in der Base. Wenn aus dem Kessel nichts komt kannste meist nur den Kick nehmen.
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Sandberg-Terrabass



Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: Di März 04, 2008 20:35    Titel:

ok...also erstmal wollte ich mich bei euch bedanken eure tipps habne mir viel gebracht....


zur zeit probier ich viel rum und es klingt wesentlich besser....wenn ich mal ne aufnhame fertig hab schick ich sie euch...also am wochenende dann warscheinlich.

Mfg Timo
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