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Hammond
Anmeldungsdatum: 06.03.2006 Beiträge: 8 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Di Jan 08, 2008 22:50 Titel: Finale oder Sibelius |
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Hat hier jemand Notationssoftware? Sagt mal was besser ist. Bitte nur melden wenn man wirklich beides kennt.
cu Hanjo |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 304
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: Mi Jan 09, 2008 3:36 Titel: |
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Warum machst du dir nicht selbst ein Bild von den beiden Programmen? Zumindest welches einsteigerfreudlicher ist, kannst du selbst herausfinden. Es gibt von beiden ein Demo. Vom Funktionsumfang nehmen sie sich nichts.
Ich habe gehört, das Sibelius intuitiver zu bedienen sei.
@gyuri
Hast du dich schon mal mit lilypond beschäftigt?
Gruß |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 304
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Verfasst am: Mi Jan 09, 2008 12:27 Titel: |
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ich habe schon einiges mit lilypond gesetzt, unter anderem die notenbeispiele in meiner diplomarbeit. das einarbeiten ist zugegeben einigermaßen mühsam, aber wenn man mal alles gefunden hat, geht es wesentlich schneller und schöner.
ist halt wie LaTeX statt word. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: Do Jan 10, 2008 1:29 Titel: |
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| gyuri hat Folgendes geschrieben: | ich habe schon einiges mit lilypond gesetzt, unter anderem die notenbeispiele in meiner diplomarbeit. das einarbeiten ist zugegeben einigermaßen mühsam, aber wenn man mal alles gefunden hat, geht es wesentlich schneller und schöner.
ist halt wie LaTeX statt word. |
Ich hatte mir das schon vor einiger Zeit mal heruntergeladen. Ich konnte die Beispielsdateien aber nicht umwandeln, falls man das so sagt. Zudem tue ich mich mit englischen Handbüchern schwer. Ich habe gesehen, daß es auch GUIs gibt, die die Noteneingabe vereinfachen sollen, - allerdings nur für Linux.
Ist aber schon einige Jahre her und seit dem habe ich's mir nicht wieder angesehen.
Gruß |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 304
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Verfasst am: Do Jan 10, 2008 8:51 Titel: |
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ja, technisch hats bei mir auch einige macken gehabt, gar nicht lilypond selbst, sondern das einbinden in LaTeX, was angeblich problemlos vonstatten gehen soll, ist bei mir nie gelaufen, deswegen hab ich das damals auslagern müssen.
und was zugegeben ein scheiß ist, ist daß neuere versionen mit älteren dateien nix anfangen können, weil sie zwischendurch die syntax verändern. wenn man also eine version hat, mit der man arbeiten kann, sollte man nicht unbedingt upgraden, außer man will sich wieder einarbeiten.
andererseits lohnt es sich trotzdem, weil man, wenn man es halbwegs unter kontrolle hat, sowohl schnell zwischendurch mal einen choral oder ein leadsheet schön setzen kann als auch eine ganze beethoven-oper oder sowas. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: So Jan 13, 2008 22:56 Titel: |
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Ich habe mir lilypond heute noch mal angesehen. Positiv überrascht war ich, wieviel vom Handbuch schon ins deutsche übersetzt wurde. Da ist das verstehen dieser "Programmiersprache" schon viel einfacher.
Ich habe dann ein paar einfache Lieder mit Melodie, Text und Akkordsymbole "nachprogrammiert" und als PDF ausgeben lassen. Ohne weiteren Formatieranweisungen ist das Layout der Noten schon super. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, damit eine ganze Partitur zu setzen. Das Schreiben des Quelltextes hat schon bei so einer einfachen Aufgabe sehr lange gedauert.
Ich habe auch ein grafisches Frontend für Windows (Canorus) ausprobiert. Die Bedienung ist aber auch sehr gewöhnungsbedürftig und entsprechend langwierig.
Mal sehen, wie sich das Programm weiterentwickelt...
Gruß |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 304
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Verfasst am: Mo Jan 14, 2008 11:43 Titel: |
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bei lilypond ist oft das "drumherum" am anfang ziemlich aufwendig: daß die richtige anzahl von systemen da ist und alle den richtigen schlüssel haben und all das ganze zeug, bevor man beginnen kann, die noten einzufüllen. das stimmt, die arbeit muß man sich einmal machen, außer man findet ein template, das paßt. ich hab mir zb. immer alle chorsätze, die ich geschrieben habe, aufgehoben, und dann nur neue noten eingesetzt.
wenn das mal erledigt ist und du mit der syntax einigermaßen vertraut bist, kannst du einfach drauf lostippen. hin und wieder checkt man, ob man nicht irgendwo was ausgelassen hat, aber sonst ist gerade das einsetzen der noten nicht nur schnell und einfach, sondern man hat auch die sicherheit, daß es gut aussehen wird. und es gibt ganz viele möglichkeiten, shortcuts und vereinfachungen zu verwenden, sodaß man immer wiederkehrende motive einfach mal als motiv definiert und dann einfügt.
umgewöhnen muß man sich auf jeden fall mal, und genau deswegen tun es sich viele auch nicht an. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: Mo Jan 14, 2008 16:42 Titel: |
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Ich habe jetzt einige Lieder (Melodie/Text/Akkordsymbole) gesetzt. Das Notenbild gefällt mir sehr gut. Auch mit der Syntax komme ich langsam zurecht. Ich habe auch die selbe Vorlage immer wieder genommen.
Probleme habe ich noch, mich in meinem Quelltext zurechtzufinden. Ich habe noch nicht den Dreh raus, wie ich denn Quelltext selber am übersichtlichsten halte, um Fehler leichter zu finden.
Unter Linux scheint es mit einigen Editoren möglich zu sein, daß man vom PDF - mit Doppelklick auf eine Note - zur entsprechenden Stelle im Quelltext kommt. Vielleicht sollte ich Lilypond mal unter Linux ausprobieren.
Gruß |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 304
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Verfasst am: Mo Jan 14, 2008 16:58 Titel: |
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aha, klingt interessant.
was den quelltext angeht, der einfachste trick ist, jedes mal, wenn du eine neue klammer aufmachst, eine leerzeile und einen tabulator zu setzen. dann ist alles, was in der klammer ist, eingerückt, und die klammer zum schließen kommt dann wieder auf die gleiche höhe wie die öffnende. also so in der art:
| Code: | {
hier steht was, dann geht eine neue
{
klammer auf und wieder zu
}
} |
es gibt vermutlich quelltexteditoren, die sowas automatisch machen und auch noch fabrlich unterstützen. müssen keine speziellen lilypond-editoren sein, denn jeder programmierer oder webdesigner arbeitet mit ähnlichem quellcode. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: Mo Jan 14, 2008 22:12 Titel: |
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Diese Quelltext-Links sind auch in der für Windows kompilierten Lilypond-Version enthalten. Wenn man die Maus über eine Note oder Textsilbe hält, wird der Quelltext-Link angezeigt.
textedit://D:/Test/Lilypond/Noten/Lied.ly:25:11:11 Es fühlt sich nur kein Editor für diese Links zuständig.
Gruß |
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Pack
Anmeldungsdatum: 24.11.2006 Beiträge: 559 Wohnort: Neustift/ O.Ö.
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Verfasst am: Mo Jan 14, 2008 22:21 Titel: |
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Sorry wenn ich hier jetzt grad dazwischenplatze oder das Thema beendet werden soll, aber ich möcht noch was zu Sibelius sagen. Ich hab die Demo, weil ichs mir nicht unwissen kaufen wollte und muss sagen, dass ich mich mit der Demo-Version sehr schwer tue. Aber am besten ist es sicher beide zu vergleichen oder ein anderes hier enpfohlenes zu kaufen.
Lg
Pack _________________ f=Forte
p=Power |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: Mo Jan 14, 2008 23:28 Titel: |
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Ich tue mich mit Notensatz-Software auch ziemlich schwer. Das Problem für mich ist, daß die Programme wirklich nur zum Noten schreiben gedacht sind. Das heißt, ich muß schon eine klare Vorstellung davon haben, wie die Noten aussehen sollen.
Ich habe schon Sibelius benutzt. Ich habe da ein Klaviersatz geschrieben. Das Notenbild von Sibelius ist natürlich schon wesentlich schöner, als das von meinem Sequencer (Logic Audio). Mit der Bedienung komme ich als Anfänger einigermaßen gut zurecht. (Tonhöhe mit Midi-Keyboard und Notenlänge über Ziffernblock)
Zum Komponieren sind die Notationsprogramme m.M.n aber ungeeignet, zumindest, wenn es ums schnelle festhalten von Ideen geht.
Neben den großen Programmen gibt es auch einige günstigere: Ausprobiert habe ich noch Forte (Demo) und Forte Free
Interessant fand ich, daß diese Programme von sich aus Noten aufteilen, wenn es so sinnvoll ist, z.B. wenn eine Halbe Note auf der Zählzeit 2+ plaziert wird, wird eine überbundene Achtelnote und Viertelpunktierte Note daraus.
Außerdem enthält Forte auch eine Pianorolle, in der die Noten als Balken dargestellt werden.
Gruß |
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*loves music*
Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: Fr Jan 18, 2008 22:54 Titel: |
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Ich habe mir gestern Forte Free heruntergeladen und bin ganz begeistert!
Mit Finale (gibt es bei uns in der Uni) komme ich (noch) nicht besonders gut zurecht... Da muss man sich wohl auch ziemlich lange einarbeiten.
Momentan brauche ich allerdings auch gar nichts spezielleres oder aufwendigeres, als ich mit dieser Forte-Version erstellen kann - insofern wirklich ein ganz ganz toller Tipp - Vielen Dank!  _________________ Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum |
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BlueLisa
Anmeldungsdatum: 12.05.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Linz
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Verfasst am: Di Mai 13, 2008 11:23 Titel: |
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Hallo!
Ich bin heute neu ins Forum gestoßen. Du hast sicher schon Antworten auf deine Frage gefunden, dennoch möchte ich meine Erfahrung hier posten.
Ich war halbwegs intensiv auf der Suche nach Notenschreibprogrammen, alleine deswegen, weil ich fast blind bin und fast nur über PC arbeite.
Je nach Ausmaß dessen, was du willst und brauchst, gibt es, soviel ich weiß, gegenwärtig nur 2 wirklich vergleichbar große Notenschreibprogramme, nämlich Sibelius und Finale.
Sibelius hat sich nicht vertragen mit meiner Vergrößerungssoftware, also hab ich Finale genommen und Kurse in Weinberg dafür gemacht.
Das Programm kann ordentlich was. Ich schaffe mir gerade einen Fundus an Jazzstandards usw., den mir eine Freundin diktiert. Da ich Noten für meine Musiker erstellen muss, und ich nicht auf Papier schreiben kann, genügt es nicht, einmal einen Song mit einem kleinen Programm einzutippen.
Finale kann innerhalb kürzester Zeit die Dinge transponieren, vorspielen, einzeln ausdrucken nach Stimmen bzw. auch nach Instrumenten, klingend oder anders, die Druckversion kann gut gestaltet werden, das ganze Ding denkt mit bei allen Schritten. Es dauert zwar, bis man es beherrscht, aber dann ist ma Kaiser. Als ich bei einer Audition war und gemerkt hab, dass ein Song besser klingen würde in der Situation, wenn er einen Ton höher gesetzt wäre, bin ich heimgedüst und nach kurzer Zeit mit perfektem Notenmaterial für alle transponiert wieder da gewesen.
Das ist meine Erfahrung.
Liebe Grüße, "BlueLisa"  |
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