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Kulashaker



Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 2073

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 22:42    Titel:

es ist nicht die selbe frequenz hörst du am anfang nicht dass es nicht der selbe ton ist?

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MiWiDa



Anmeldungsdatum: 11.12.2006
Beiträge: 139
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 22:47    Titel:

nja er ist konsequent en bissel daneben, hab aber jetz nich drauf geachtet ob zu hoch oder zu tief, handelt sich so um 1-2 Hz, wenn überhaupt, aber grade so bissel sind schlimm Wink

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Stoky



Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 1264
Wohnort: Ibbenbüren

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 23:09    Titel:

Zum Thema Bassisten und ihre Folle. Für mich ist es der Hinergrund den wir liefern. Wir sind das, was der Musik für mich den Teifgang und dei Fülle gib.t Ohne Bass hört sich für mich eine Band etwas flach und unlebhaft an. Wir sollten da den Man das geht in dei Beine oder Dazu will ich mich bewegen Faktor reinbringen und nicht den boar der kann aber schnell spieln aberk eine Sau bewegt sich dazu Teil abziehn.
_________________
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Kulashaker



Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 2073

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 23:10    Titel:

das ist sehr gut formuliert...blos sehen dass die "ich spiel bas weil es mir einfacher als gitarre erscheint" nicht so...leider...

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MiWiDa



Anmeldungsdatum: 11.12.2006
Beiträge: 139
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 23:12    Titel:

ja genau das wollte ich damit sagen!
ein Bassist fällt am positivsten auf, wenn er nich auffällt und alle denken "yeah, das Stück grooved/fetzt/rockt, geht gut ab" und so weiter, ohne dass sie wissen, dass es am Bassisten liegt. Wink

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Stoky



Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 1264
Wohnort: Ibbenbüren

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 23:22    Titel:

Der Bewegungsfaktor.

Wenn Leute mir einen vortexten von wegne Bass ist einfacher als Gitarre dann hab ich 3 Punkte.

1 Der Groove muss kommen. Rythmus ist schwerer zu finden als Highspeed gitarrensoli.

2. Schon mal nen Bass in der Hand gehabt. Die großen Bünde werden spätestens beim 5 Saite oben wenns mal schneller wird kein Spaziergang mehr. (Stichwort Master of Puppets von Metallica) Wenn mans lernt ist es echt ein Fingerbrecher

3 Die Spieltechniken sind nicht einfach und erfordern eine Menge Übung wenn men konstant etwas zügigeres Tempo durchalten will und nicht nach 3 Stunden probe ne Amputation bevorstehen soll.

3.1. Find dich damit ab das du der Arsch der Band bist. Bassisten sind eigendlich immer die gelackmeierten. Habs bis jetzt nur so erlebt das der Bassist gern mal aufs Korn genommen wird. *mehr nen joke als ein Argument*
_________________
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Caliban



Anmeldungsdatum: 04.01.2007
Beiträge: 717
Wohnort: Brandis

BeitragVerfasst am: Do Jan 11, 2007 23:37    Titel:

das ist echt son blödsinn,obwohl ich früher(noch drummer)gedacht hab,
hm bass muss ja dazugehören,is eh nich grad ne niveauvolle-sache...das lustige war das unser "Basser" so gut wie nur die E-saite spielte,und das sicher bis heute noch tut.

bin eher durch nebenklimperei erst richtig draufgekommen,das mann sau viel immprovisieren kann,hab keine schule besucht werd ich auch nie.

naja leute ihr habt manchmal echt böse Tipfehler drinne,seid nich so Hektich Very Happy

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Cadfael



Anmeldungsdatum: 02.08.2006
Beiträge: 2379
Wohnort: Doatmunt

BeitragVerfasst am: Fr Jan 12, 2007 0:06    Titel:

Hallöli,

sehe ich etwas differnzierter. Wink

Besteht eine Band aus (sehr) vielen Instrumenten, sollte der Bass das Fundament legen und - wie richtig erwähnt - nicht auffallen.

Hat eine Band nur drei Instrumente, muss der Bass gleichzeitig das Fundament legen, die Melodie unterstützn und als "Rhythmusgitarre" tätig sein.
Hervorragende Beispiele: The Who, Free, ZZ Top (besonders live), Jimi Hendrix Experience oder Cream. Hier hat sich der Bass gelöst und bildet ein eigenständiges Instrument das auffallen muss, da ansonsten die Stücke zu leer klingen würden.

Ich liebe aber auch die "guten alten Rock'n'Roll Songs" der 50er, wo der Bass das Fundament legt - und auch da gibt es wahnsinnige Bassläufe.

Der Bass hat das Problem, dass "Selbstbefriedigung" sich noch übler anhört als bei Sologitarren. Selbst bei den wildesten Bassläufen muss das Stück und nicht das Instrument im Vordergrund stehen. Eine hohe Kunst - die oben erwähnte Bands exzellent hin bekommen haben.

Gruß
Andreas

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bobthemage



Anmeldungsdatum: 09.11.2006
Beiträge: 494
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: Fr Jan 12, 2007 10:06    Titel:

@ Cadfael

Das funktioniert aber nur in der sog. populären Musikarten (das heisst NICHT Popmusik, obwohl sie dazu gehört), deren Strukturen auf dem gängigen Schema: Rhythmus, Harmonien, Melodie/Solo beruht. Im ursprünglichen Jazz funktioniert das aber überhaupt nicht so. Und zwar deshalb nicht, weil es im Jazz genaugenommen gar keine Harmonien nach Bachschem Verständnis gibt.

Bezeichnend für den frühen Jazz ist, dass er nur mit homophonen Instrumenten gespielt wurde. Homophone Instrumente sind Instrumente, die nur einen Ton zur Zeit erzeugen können. Also Trompeten, Saxophone, Tuba, Flöten, Klarinetten etc. Es beginnt also damit, dass ein Instrument eine Melodie spielt. Dazu kommt ein weiteres Instrument, dass eine Variante dieser vorgegebenen Melodie spielt, die "passt". Genauso kam dann ein (Bass)Tubist dazu und spielte seine Variation. Aber, und da sind wir beim Thema, als gleichberechtigtes Melodie-Instrument. Selbst das Schlagzeug ist nicht starr an ein Rhythmusschema gebunden und kann der Melodie folgen.

Nun wurde irgenwann, notgedrungen, dem Wunsch nach tanzbarer Musik nachgegeben, und so wurden dem Jazz mehr und mehr die Schemata der Tanzmusik übergestülpt, die nach einem festen Muster funktionieren. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem harmonietragende Instrumente zum Zuge kamen, und zwar aus zwei profanen Gründen. Erstens stand in jedem Salon damals ein altes Klavier herum. Und zweitens ist ein Pianist billiger als 5 oder mehr Bläser. Genaugenommen spielt ein Jazzpianist also keine Harmonien sondern mehrere Melodievarianten gleichzeitig. Wink

Und hier mache ich wieder den Spagat zum eigentlichen Thema: Der Pianist hat im allgemeinen den Generalbass auf der linken Hand, der Gitarrist übrigens im Normalfall auf der obersten Saite. Und der Bassist sollte daher frei sein, seine Melodievariation zu spielen. Das allerdings ist bei den "moderneren" rhythmisch orientierten und gitarrenlastigen Genres nicht erwünscht, womit der Bass ein Zwitterdasein zwischen Rhythmus und Grundtonverstärkung fristet. Mein Rat: befreit euch davon! Wink
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Grüße aus dem Saarland
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MiWiDa



Anmeldungsdatum: 11.12.2006
Beiträge: 139
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: Fr Jan 12, 2007 15:53    Titel:

Na ja der Ursprung des Jazz is das sehr umstritten, aber selbst bei Spirituals, Rag Time und Worksongs gibt es einen gewissen basisgroove, es ist einfach nicht richtig, dass es im Anfang des Jazz nur Melodieinstrumente gab.
Ein Beispiel dafür wäre noch Bachs polyphone Musik, Fugen etc.
Der Jazz hatte immer schon ein gewisses Harmoniebewusstsein, auch wenn es beiweitem anders strukturiert war als heutzutage.

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bobthemage



Anmeldungsdatum: 09.11.2006
Beiträge: 494
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: Fr Jan 12, 2007 16:08    Titel:

MiWiDa hat Folgendes geschrieben:
Na ja der Ursprung des Jazz is das sehr umstritten, aber selbst bei Spirituals, Rag Time und Worksongs gibt es einen gewissen basisgroove, es ist einfach nicht richtig, dass es im Anfang des Jazz nur Melodieinstrumente gab.
Ein Beispiel dafür wäre noch Bachs polyphone Musik, Fugen etc.
Der Jazz hatte immer schon ein gewisses Harmoniebewusstsein, auch wenn es beiweitem anders strukturiert war als heutzutage.


Da werden schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen! Spirituals waren schon immer polyhphon, weil sie auf Orgelsätzen und Chorälen aufgebaut sind, die europäischen Ursprungs sind. Sie wurden nur von Afrika-Stämmigen Menschen nach deren Tonalitätsverständnis "verbogen". Rag Time ist eine Musik, die zu einem afro-amerikanischen Gesellschaftsspiel, einer Art verrückter Tanz-Modenschau erfunden wurde, sie ist auch Polyphon, weil auf Klavier Bzw. Bajo aufbauend, spatere Bläser-Rags sind Adaptionen. Und Worksongs sind als einzige Tatsächlich von den Grundlagen her mit dem Jazz verwandt, weil sie homophon sind. Sie wurden gesungen.

Woher ich das alles so genau weiss, ich habe in Glenn Elly bei Chicago Workshops mit Dr. Horace Boyer besucht (The Grandfather of Afro-American Gospel).
_________________
Grüße aus dem Saarland
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Kulashaker



Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 2073

BeitragVerfasst am: Fr Jan 12, 2007 18:30    Titel:

zwar sind worksongs die wichtigste grundlage, tzrotzdem sind in vielen jazz bereichen auch spirituals etc wichtige einflüsse

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MiWiDa



Anmeldungsdatum: 11.12.2006
Beiträge: 139
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: Fr Jan 12, 2007 22:51    Titel:

dann hör dir bitte mal Stücke aus dem Frühjazz an und zeig mir die reine polyphonie ohne harmonische Grundlage...

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bobthemage



Anmeldungsdatum: 09.11.2006
Beiträge: 494
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: Mo Jan 15, 2007 10:26    Titel:

MiWiDa hat Folgendes geschrieben:
dann hör dir bitte mal Stücke aus dem Frühjazz an und zeig mir die reine polyphonie ohne harmonische Grundlage...

Du scheinst da was zu verwechseln, bzw einen Begriff nicht ganz richtig zu benutzen. Polyphonie bzw. Homophonie bezieht sich auf den einzelnen Klangerzeuger, niemals auf ein Ensemble. Eine Trompete ist homophon. 20 Trompeten im Zusammenspiel bleiben trotzdem homophon. Der Mensch ist ein Homophon. Ein 6-Stimmiger Chor mit 90 SängerInnen bleibt homophon. Homo- bzw. Polyphonie/Homophonie bezieht sich eigentlich auf die Klangerzeuger d. h: auf die Instrumente, nicht auf die Musik. Leider benutzt auch Wikipedia den Begriff mehrdeutig, zumal die akkordisch Mehrstimmigkeit in mittelalterlichen Chören als Polyphonie bezeichnet werden. Und zwar als Gegenstuck des Unisono der ganz frühen Chöre. Wenn du also den Zusammenklang von mehreren Instrumenten/Stimmen als Polyphonie bezeichnest, ist das durch den Sprachgebrauch OK.
Trotzdem ist es irrig zu glauben, die Altväter des Jazz hätten auch nur den Hauch einer Ahnung von Harmonien gehabt, geschweige denn sich Gedanken gemacht, wie sie ihre zum Teil aus Afrika tradierten Hör- und Musiziergewohnheiten in ein europäisches Korsett zwängen könnten. Jazz wurde, genauso wie der Blues erst zig Jahre später Notenmäßig erfasst, oder besser zu erfasen versucht.
Ein klarer Beweis für die Melodievariation sind die Substitution von Akkorden, die beim Jazz üblich ist, ebenso wie die Substitution von Einzeltönen durch Akkorde. Das klingt zwar unlogisch, aber nur auf den ersten Blick. Wären die Zusammenklänge tätsächlich Harmonien nach Bachschem Verständnis, dürften sie sich nicht verändern. Deshalb hat Bach ja auch die Einteilung der Werke in verschiedene Einheiten wie Tokkata, Fuge und ähnliches "erfunden" um Rhythmus- bzw. Harmoniewechsel zu "erlauben". Er hat quasi (im übrigen sehr Deutsch) neue Formalismen erfunden um alte zu umgehen.
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Grüße aus dem Saarland
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MiWiDa



Anmeldungsdatum: 11.12.2006
Beiträge: 139
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: Mo Jan 15, 2007 15:02    Titel:

nein, ich weiß schon was polyphonie ist, bezog das ganze aber auf die Musik, denn wie du gesagt hast, habe sich der frühe Jazz aus vielen einzelnen, mehr oder weniger eigenständigen Melodieführungen zusammengesetzt (=Polyphonie).
Außerdem ist der Ragtime ein ganz entscheidendes Element im Jazz. Aber vielleicht liegt unser Problem darin, wann Jazz anfängt. Wann würdest du denn und vor allem mit welchem Interpreten den ersten Jazz datieren?

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