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hohe töne festigen mit gesangsübungen

 
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Assassin



Anmeldungsdatum: 22.09.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2007 14:06    Titel: hohe töne festigen mit gesangsübungen

Hallo!
Bin relativ neu hier und hab da so mein Problem mit hoehen Noten. Es ist so, dass ich als Tenor schon gerne das e und f vernünftig singen möchte, nur schaffe ich es nie den Ton sauber zu halten und rutsche dann immer in die Falsettstimme hinen. Kann mir da jemand vllt. mit Rat oder Übungen weiterhelfen?

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Sophie



Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beiträge: 369

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2007 19:02    Titel:

Hm hm hm..... Ich habe Singen 100%ig funktional gelernt. Da nützt einem das ja nur was, wenn jemand dabei"steht" und einen beim "Entdecken" und Ausprobieren unterstützt.

Ich könnte Dir jetzt also nur sagen, wie ich das (teilweise) gelernt habe. Ich weiß also nun nicht, ob Dir das hilft, aber schaden kanns ja nicht.
Ich sollte in der tiefen/mittleren Tonlage anfangen eine Tonleiter ganz ganz langsam nach oben zu singen und dabei beobachten, was sich in meinem Hals während der Tonleiter verändert und bei welchen Passagen es bequem oder unbequem ist. Eine Veränderung der Tonbildung ist ja oft schuld daran, daß man von einen Ton auf den anderen auf einmal anders klingt. Und so sollte ich dann bis zu dem Ton, der noch gut geht genau erfühlen wie ich den Ton bilde (Hals, Rachen, Zunge, etc - Du weißt schon). Ab der Stelle, an der dann der Problemton auftaucht, sollte ich dann versuchen, die "Einstellung" vom vorigen optimalen Ton beizubehalten.
Das klingt aber am Anfang sogar etwas scheußlich, weil man es ja nicht gleich kann und sich doch immer was verändert. Der Rachenraum ist das ja nicht gewöhnt, er hat sich ja eigentlich gemerkt, daß er da umschlagen muß. Also erstmal nicht wundern, sondern einfach nochmal und nochmal versuchen und weiterprobieren und beobachten ud überhaupt.
Zusätzlich hilft es, wenn man dazu möglichst entspannt das "A" (also den Vokal) nimmt, weil da meist in der Atikulation von Natur aus weniger Probleme auftauchen.
Wenn es erheblich schwierig ist, die Tonbildung vom Vorton beizubehalten, kann man auch auf dem letzten guten Ton (der eben der Vorton ist) stehenbleiben und (natürlich ohne etwas zu verändern) erneut atmen. Dann hat man für den Problemton schonmal mehr Stütze zur Verfügung.

Wie gesagt - das ist alles sehr viel Fühl-Kram und deshalb schwierig, und es geht auch nicht unbedingt schnell. Ich weiß ja nicht wie genau Du sonst so "hinfühlst". Und Du mußt ja ganz ganz genau beobachten.
Aber mir hat es geholfen. Und nachdem ich es dann kapiert hatte auch für jede andere erdenkliche Art, was Tonlagenprobleme angeht. Probleme habe ich damit seitdem kaum noch (manchmal aber natürlich auch).

Viel Erfolg!
Sophie
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Lasst Es Uns Doch Wieder Wagen
Das Was Schön Ist Zu Ertragen (s.lohse)

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Assassin



Anmeldungsdatum: 22.09.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2007 19:18    Titel:

Vielen Dank! Ich denke das wird mir zunächst auf jeden Fall weiterhelfen. Was mir, unter anderem auch bei deinem Comment, aufgefallen ist, dass immer diese Stütze erwähnt wird. Was genau hat es damit auf sich?

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Sophie



Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beiträge: 369

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2007 20:44    Titel:

Atemstütze.
Damit ist gemeint, daß man die Luft aus dem Bauch heraus kontrolliert (Zwerchfell) anstatt sie einfach unkontrolliert herumströmen zu lassen. Das macht man natürlich mehr oder weniger schon von Natur aus. Dafür ist das Zwerchfell ja nunmal da. Beim Singen ist es üblich, diesen Umstand zu optimieren, um ihn ausgiebig zu nutzen anstatt der Natur einfach ihren Lauf zu lassen. Weil man beim Singen ja viel tiefer atmet als man es normalerweise für den Alltag tun würde.
Dann kann man leichter singen und auch die Töne besser halten, und ermöglicht sich auch mehr Volumen. Und man entlastet den Stimmapparat, weil dieser mit schlechter Atemstütze sonst leider dazu verdammt ist, "einzugreifen" bei der Kontrolle der vielen Luft, der er auf einmal gegenübersteht - ist halt anders als beim Sprechen. Das stört natürlich beim Singen. Und ist auch nicht unbedingt gut.
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Das Was Schön Ist Zu Ertragen (s.lohse)

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