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*+*Jules*+*
Anmeldungsdatum: 20.02.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: Mi Feb 20, 2008 18:07 Titel: Ich bitte um Hilfe |
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Hey Leute,
ich denk hier sind viele erfahrene Songwriter und ich bitte um Hilfe.
Ich bin in einer längeren Beziehung aber im Moment läuft es weniegr als gut und deswegen habe ich in letzter Zeit viele Lieder gehört von deutschen RnB Künstlern die wie es ausschaut ihre Gefühle in Songtexten unterbringen und es tut mir immer gut diese Lieder zu hören. Ich dachte mir ich könnte ja meine Gefühle auch in einen Songtext schreiben damit ich meine Gefühle und Schmerzen einfach mal aufschreiben kann und vllt ich später iwie dann mal meinen eigenen Liebessong höre doch leider fehlen mir Erfahrungen denn ich weiß überhaupt nicht wie ich anfangen soll oda wie ich so einen Song schreiben könnte. Ich hoffe ihr regt euch jez nicht darüber auf dass ich die Vorgeschichte erzählt habe und ihr könnt mir helfen Vielen dank [/b] |
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da Niki

Anmeldungsdatum: 07.08.2007 Beiträge: 22
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Verfasst am: Mi Feb 20, 2008 20:24 Titel: |
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Grüßdich erstmal
Ich bin jetzt ehrlich gesagt mal absolut kein R'n'B-Fan (eher im Gegenteil mir gefällt das gar ned) aber ich denk ich kann dir grundsätzlich zum Songwriting a bisserle was sagen.
Ich selbst schreib auch oft nur was gutes, wenn ich in irgendeiner Form recht mit einer Sache befasst bin (was auch immer, gibt viele einschneidende Erlebnisse im Leben). Ich weiß für mich selber, dass es mir hilft, Dinge aufzuschreiben, weil dann auf einmal unüberwindbar scheinende Probleme greifbar und gar nimmer so schlimm erscheinen.
Am Anfang schreib ich oft nur in einzelnen Sätzen, die ned mal unbedingt wirklich zusammenpassen müssen, einzelne Gefühlsstimmungen hin.
Als zweiten Schritt versuch ich das ganze in eine Geschichte zu verpacken, eine Struktur reinzubringen, eh wie man das so in der Schule mal gelernt hat, mit Anfang, Hauptteil, Schluss und so.
Das ist der Teil der für Problembewältigung am wichtigsten ist. Wenn man über ein Problem sprechen/schreiben kann dann kann es nicht so tragisch sein. Von nun an setzt das wirkliche Songwriting ein.
Ich weiß jetzt ned ob du singen kannst oder ein Instrument spieln kannst oder irgndwas, ohne vorkenntnisse sind Melodien ziemlich schwierig. Man schaut sich dann so leicht unbewusst was von anderen ab und kommt später drauf dass es ähnlich klingt. Ich selber spiel Gitarre und sing auch ganz gern da kommt beim Jammen oft was verwendbares raus
Es gibt nun verschiedene Ansätze, man kann versuchen zuerst eine passende Melodie zu finden und dann erst den Text oder umgekehrt, ich machs lieber mit zuerst Text meistens, is aber Geschmackssache. Falls du selbst kein Instrument spielst wär meine Methode wohl auch hilfreicher, weil wie willst das sonst aufnehmen?
Nun, ab diesem Punkt sollte der Text schon strukturierter sein, wirst eh von den finalen Songtexten der "echten" Künstler kennen. Dann wirds leichter ne Melo zu finden.
Hoffe das is a bissi hilfreich, hab da irgndwo in diesem Forum mal nen riesigen Post drüber geschrieben, kannst ja die Suche verwenden ich schreib ned gern alles doppelt
Servus,
Niki _________________ Be prepared these days
As all of you shall be
When all my false and rodent faiths
Break way just as do we
-Niki- |
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Texter-Bernd
Anmeldungsdatum: 11.10.2007 Beiträge: 21 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: Di Feb 26, 2008 18:49 Titel: |
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wenn ich für mich selbst schreibe, ist meist zuerst die Idee oder eine hookline da - und auch gleich die Melodie für den Refrain. Die Strophen kommen dann nach und nach, oft erst der Text und später die Melodie. Die Grundidee ist normalerweise etwas, was mich gerade sehr beschäftigt - z.B. die momentane Stimmung, Verzweiflung, Verlorenheit, aber auch Begeisterung, oder nur ein Thema, das mich gerade beschäftigt. Dann fallen mir auch die besten Bilder ein ("black cloud" z.B.) oder auch leicht verrückte Wendungen ("close your eyes to get a clearer view ..." - dazu poste ich gleich noch was). Mir jedenfalls tut es gut, zu "schreiben" (Gedichte waren nicht ganz so mein Ding, deshalb mache ich jetzt Gedichte, die für Musik gedacht sind).
Ich wünsch' Dir was _________________ carpe diem, quam minimum credula postero |
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Fredsack

Anmeldungsdatum: 29.11.2006 Beiträge: 147 Wohnort: Ispringen
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Verfasst am: Fr Feb 29, 2008 0:13 Titel: |
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Finde den Thread hier sehr hilfreich.
Hab aber ne kleine Frage: und zwar, wenn man noch nicht so gute Englischkentnisse hat, wie soll man dann vorgehen?
Einfache Wörter verwenden oder im Englisch Übersetzer nachschauen? _________________ Mu |
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Texter-Bernd
Anmeldungsdatum: 11.10.2007 Beiträge: 21 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: Fr Feb 29, 2008 13:19 Titel: |
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was spricht gegen Deutsch?
Deutsch-Englisch Übersetzungen würde ich meiden (Du findest hier im Forum jede Menge abschreckender Beispiel, übrigens auch für falsche Zeiten, unglücklich eingesetzte continuous-Form). Im Zweifel also: möglichst einfach (nützt auch den Hörern! Wozu Wörter benutzen, die keiner kennt und versteht).
Ich selbst mag nicht (mehr) Deutsch texten. Englisch ist viel einfacher und flexibler (keine Komposita bzw. kurze Wörter, viele einfache Reime), und man ist eher bereit, Kitsch zu "schlucken" (frag' nicht warum, ist so).
Zurück zum Anfang: gute Deutsche Texte hauen mich regelmäßig um (PUR z.B. umschifft erstaunlich gut alle Schmalztiegel, die Pudies fand ich füher zumindest toll - überhaupt die Texte vieler DDR-Bands). Wär doch einen Versuch wert?! Vielleicht nicht gerade für R&B, Blues oder Rock (Peter Kraus mag eine Ausnahme sein - ist dennoch nicht mein Fall). _________________ carpe diem, quam minimum credula postero |
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*+*Jules*+*
Anmeldungsdatum: 20.02.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: Do März 20, 2008 23:38 Titel: |
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Ok, ich danke euch sehr ich habe es jez an einem song ausprobiert , auf deutsch, naja anfänger halt aber ich versuche es weiter und nehme eure tipps mit auf den weg. Vielen vielen dank  |
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kleckshexe

Anmeldungsdatum: 20.03.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: Fr März 21, 2008 0:25 Titel: |
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Also ich geh mal von mir persönlich aus, Lyrics mit schlechtem Englisch sind einfach nur grausam..ich hasse es. Ich bin jemand dem die Texte sehr wichtig sind.
Texter-Bernd hat Recht, Kitsch auf Englisch schluckt sich erheblich leichter...aber eben nur, wenn Grammatik und Vokabeln stimmen. Eine grausame Sprache kann auch genialer Rhythmus und Melodie nicht wegmachen.
Ich würde dir raten, lass entweder die Finger von englischen Texten, wenn du dir unsicher bist, oder lass jemanden Beta lesen...
Ich selber schreibe lieber auf Englisch, weil, wie bereits gesagt, es einfacher ist, wenn man die Sprache beherrscht, und meiner Meinung nach teilweise viel aussagekräftiger...man kann viel leichter mit den Worten spielen. Also Fazit, lange Rede kurzer Sinn, arbeite an deinem Englisch, man kann echt geniale Texte machen, aber hüte dich davor mit schlechtem Englisch Texte zu schreiben. Das wird einfach nur grausam. |
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