Stufen bei Akkorden

      Stufen bei Akkorden

      Hallo,

      ich habe hier Tune Up von Miles Davis mit den Akkorden
      Em7, A7, Dmaj7 auf den ersten drei Takten, danach ein Leertakt, dann die drei Akkorde Dm7, G7, Cmaj7, wieder ein Leertakt, dann die Akkorde Cm7, F7, Bbmaj7.
      Mein Gitarrenlehrer hat mir gesagt, bei der ersten Akkordfolge (Em7, A7, Dmaj7) gehe man von Dmaj7 aus und davon sei Em7 die zweite Stufe, A7 die fünfte. Grundtonmäßig kann ich mir das ja vorstellen. Die Tonleiter ist D-Dur, Em7 ist der zweite Ton der Tonleiter, A7 der fünfte. Allerdings verstehe ich nicht, warum es gerade Em7 ist.

      Die anderen beiden oben genannten Akkordfolgen haben genau dasselbe Schema, wiederum verstehe ich nicht warum die zweite Stufe von dur maj7 immer mol7 und die fünfte immer dur 7 ist.
      Kann mir das jemand erklären?

      Ich habe schon Google und die Boardsuche benutzt, allerdings wusste ich nicht welche Stichworte ich benutzen sollte, ergo nichts gefunden.

      Vielen Dank im Voraus!
      Daniel
      also ich kann dir nicht ganz genau sagen wieso das so it aber es ist so, egal welche dur tonleiter, wenn du die stufen auif einer dur tonleiter bildest sind die stufen wie folgt:
      1 und 4 sind IMMER dur maj7
      2,3,6 sind IMMER moll7
      5 (die dominante) ist IMMER dur7
      7 ist IMMER ein verminderter vierklang mit erniedrigter quinte wenn ich mich nicht irre

      dieses schema kannst du auf jeden ton projezieren bzw auf jede tonleiter, warum das so ist weiß ich nicht genau aber eines kann ich dir sagen nämlich wie man diese stufen bildet: auf jeder stufe bildest du in TERZSCHICHTUNGEN vierklänge, und nur mit den tonleitereignen tönen das heißt nur aus den tönen die von der ursprungs dur tonleiter stammen und wenn du das so machst entstehen auf den einzelnen stufen die akkorde so wie ich es dir gesagt hab
      hoffe konnte es dir erklären
      @Scumdrummer

      Genau das ist die richtige Antwort. Bilden von Terzschichtungen auf den einzelnen Stufen einer Durtonleiter mit leitereigenen Tönen. Stichwort: Stufenakkorde.

      Da der Aufbau einer Durtonleiter immer gleich ist, sind zwangsläufig auch die Akkorde auf den einzelnen Stufen immer gleich.

      Gruß
      Hallo Daniel,

      Akkorde bildet man indem man tonleitereigene Terzen aufeinanderschichtet.
      Ganz banal gesagt ist das jeder zweite Ton der Tonleiter:

      Beispiel Tonart D-Dur: D, E, F#, G, A, B(H), C#, D

      Für den Tonikaakkord (I. Stufe) ergeben sich für einen Vierklang folgende vier Töne: D - F# - A - C#
      Das Intervall zwischen D und F# ist eine große Terz, daher handelt es sich um einen DUR-Akkord. Das Intervall zwischen D und C# ist eine große Septime, daher heißt der Akkord auf der I. Stufe der D-Dur-Tonleiter: Dmaj7

      Nun machen wir das gleiche für den Akkord auf der II. Tonleiterstufe.
      Grundton ist nun E, zwei Töne weiter finde ich ein G. Das Intervall zwischen E und G ist eine kleine Terz und daher ist der resultierende Akkord ein Moll-Akkord.
      Weiter kommt nach dem G ein B(deutsch H) und ein D. Das Intervall zwischen E und D ist eine kleine Septime, daher lautet der Vierklang auf der II. Stufe: Em7

      Zusammengefasst heißt das die oben schon erwähnten Akkordtypen auf den einzelnen Tonleiterstufen ergeben sich automatisch dadurch, dass ich zum Bilden der Akkorde nur tonleitereigene Töne verwende.
      Tieftoener
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