Bassempfehlungen

      Das kommt ganz drauf an, was du willst!
      Zwei ziemlich verschiedene Instrumente...
      Ob die einen Kauf Wert sind, kann man nicht so pauschal sagen. Es kann gute darunter geben, die den Kauf mehr als Wert sind und schlechte, die es absolut nicht wert sind.
      Aber im Endeffekt entscheidet das das Kaufargument!
      Wenn du einen schönen Wandschmuck brauchst und dafür 2000€ anlegen wolltest, kannst du beide unbesorgt kaufen, als Musikinstrument spielen noch einige andere Kriterien eine Rolle! :wink:
      Wueht, spielst Du bereits Bass? -Und wenn ja, wie lange?
      Beide Instrumente die Du gepostet hast sind für sich schon sehr speziell. Wenn Du also nicht genau weißt was Du willst würde ich eher zu einem Allrounder raten... und da bekommst Du tolle(re?) Bässe die weit günstiger sind. Für fast 900 weniger zB einen Sandberg (den ich beiden geposteten Bässen immer vorziehen würde (außer ich wollte Beatles oder Iron Maiden spielen^^)). Einen G&L Tribute kriegst Du für 1/4 des Preises.... und wenn man sich die Mühe macht rumzufahren und zu testen kriegt man auch einen Fender Jazz günstiger.
      Von daher: Wenn Dir selber die Erfahrung fehlt um Dich adäquat zu entscheiden: Nimm was günstigeres, spiel noch ein Weilchen, und irgendwann WEIßT Du einfach was Du willst. ;)
      LG
      [url]http://www.myspace.com/nikoseidel[/url]
      ja ich spiele bass seit 5 jahren und gitarre seit 15.
      ich hab von dem höfner ne kopie und der spielt sich sehr toll. schön warm.
      da ich mal beatles-fan war bietet sich der höfner natürlich an und er is auch sehr leicht zu bespielen und im gewicht.

      der precision is weil ich brian wilson fan bin und der is denk ich mal nichts für mich da ich mit 173 nich so sehr groß bin und es sicher bescheuert aussieht. meine ES 335 sieht schon beknackt aus an mir weil die gitarre so groß is.

      aber ansich sind es keine bässe die irgendwelche macken haben oder anfällig sind ?
      Nein, beide Bässe sind sicherlich eine Liga wo Du meist ein gutes Instrument bekommst.
      Ich würde aber immer lieber in einen Laden gehen und mehrere des gleichen Modells anspielen da jeder anders ist und es immer Ausreißer nach oben oder nach unten gibt.
      Und ein großer Bass steht zB einer winzig-kleinen Tal Wilkenfeld fantastisch. Über DEN Aspekt würde ich mir also nicht den Kopf zerbrechen. ;)
      Bevor Du kaufst teste aber unbedingt mal einen Sandberg California PM!
      Die allermeisten die das tun werden -denke ich- lieber 700Tacken sparen und das tollere Instrument kaufen. -Die Dinger klingen gut, haben wirklich wahnsinnig tolle Hälse und sind selbst bei Maßanfertigungen wesentlich günstiger als so ein Ami-Fender.
      [url]http://www.myspace.com/nikoseidel[/url]
      Fender ist sich nicht zu fein, Dir ein Instrument nach Deinen Vorstellungen zu bauen. Das bekommst Du dann im Fender Custom Shop. Kostet aber leider eine ganze Menge, so ab 3000 EUR bist Du dabei. Und Sandberg hat eine Modellpalette, die man für einen geringen Aufpreis an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann. Das kommt preislich auf ca. die Hälfte. Ausserdem ist die Verarbeitungsqualität bei Sandberg durchgehend hoch, was bei Fender nicht immer so ist (okay, im Customshop schon, nicht aber bei den Serienmodellen).

      Viele Grüße
      Jo
      Mix4Munich
      Johannes Komarek
      mix4munich.de/portal.htm
      Hallo Wueht,

      die Unterschiede zwischen den beiden Bässen in deinem ersten Post sind so gigantisch, dass ich vermute, Du hast vielleicht Geld, aber keinerlei Ahnung ...

      Da empfiehlt sich, einen Tag (Montag-Donnerstag) Urlaub zu nehmen und (außerhalb der Ferien) in einen größeren Laden zu fahren um mal Bässe zwischen 250 und 2500 Euro anzuspielen ...

      Der Höfner hat ja nicht nur eine andere Mensur, sondern auch einen vollkommen anderen, ja konträren Hals. Und auch die Elektroniken haben nichts miteinander zu tun ...

      Und da die meisten Bässe aus Holz sind, klingt eben auch jeder Bass anders. Daher sollte man auch im Geschäft den Bass kaufen, der einem persönlich gefällt und wo der Funke überspringt.

      Ich habe vor einem Jahr mal fast alle Ibanez SR Bässe zwischen 300 und 800 Euro getestet. Die Reihenfolge des Gefallens hatte nichts mit dem Preis zu tun. Am ehesten gefallen hat mir dann sogar ein SRX - und ein 265 Euro Squier Vintage Precision konnte da mithalten!
      Kürzlich hat sich ein Bekannter einen Squier Matt Freeman Bass gekauft, weil er sogar Fender American Bässe versägt hat. Ein Kumpel von mir meint auch, mein Fender Aerodyne Precision (Made in Japan) könnte mit jedem Fender American Bass mithalten ...

      Ich hatte ca. 2500 Euro für eine Bassanlage eingeplant und bin dann bei einer Kombi aus zwei Verstärkern für zusammen die Hälfte gelandet. Nicht, weil ich sparen wollte, sondern weil genau das meine Amps waren. Such also deinen Bass - und nimm ihn, egal ob er 250, 500 oder 2500 Euro kostet. Schalte den Verstand aus und hör auf dein Herz!

      Falls Du nicht zu weit vom Niederrhein weg wohnst, solltest Du mal zu Adrian fahren und die Maruszczky Bässe ausprobieren. Während die Elwwods Jazz Bass "Kopien" sind, sind die Jakes Precision Bass "Kopien": public-peace.de/index.php?opti…article&id=318&Itemid=310
      Bei Adrian kannst Du dir auch deinen Bass maßschneidern lassen. Am besten fährt man aber hin, testet und sagt dann, was das eigene Modell gleich oder anders haben soll.
      Beispielsweise ein Jake Bass mit Ahorn Hals, PM Pickups, passiv-aktiv-Elektronik von Glockenklang, Bindings und Block Inlays am Hals, Esche Body mit Ahorndecke etc. ...

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten
      Cadfael du hast in der tat recht das ich sehr wenig ahnung hab in sache theorie und so allerdings dachte ich mir schon das die bässe unterschiedlich sind.
      wie schon gesagt habe ich vom höfner ne kopie und der spielt sich sehr schön und klingt auch geil. auch eine precision kopie hatte ich mal in der hand die mir aber nich so lag weil ich sie für riesig empfand. der höfner is ja auch nur ein ¾ bass oder wie man das nennt.
      ich wollte ja auch lediglich infos haben ob die beiden bässe was taugen, irgendwelche macken aufweisen oder sowas da ich eben keine ahung hab.

      meine ganzen gitarren habe ich mir nur wegen der optik gekauft und spielerisch hatte ich noch nie ein problem mit den ganzen teilen nur eben von sound gefallen mir einige nicht mehr.
      Da sind wir doch schon beim entscheidenen Punkt!

      Du brauchst also einen Short Scale (30" Mensur) wie der Höfner oder maximal einen Medium Scale (32" Mensur) Bass!

      Ich habe übrigens einen Maruszczyk Medium Scale Jake (Precision)zuhause - und der spielt sich ganz anders als ein Long Scale (34").

      Nun gibt es nicht viele Short Scales. Von Fender gibt es den Mustang Bass (Made in Japan).

      Adrian hat mittlerweile aber eine ganze Reihe von Short und Medium Scales auf Lager und kann natürlich auch deinen Traumbass bauen (lassen).

      Hier findest Du am Anfang die Short und Medium Scale Jake Bässe: public-peace.de/index.php?opti…article&id=318&Itemid=310 (Link hatten wir ja schon)

      Aber auch den Elwood gibt es als Short oder Medium Scale: public-peace.de/index.php?opti…article&id=316&Itemid=308

      Falls Dir Telecaster Gitarren gefallen, könnte Adrian Dir auch einen "Mr. Tee" in Short Scale bauen! Di Long Scales sind natürlich kopflastig. Bei einem 10 cm kürzeren Short Scale ist das nicht so schlimm: public-peace.de/index.php?opti…out=blog&id=75&Itemid=418

      Du kannst auch den Hals dünner geschliffen bekommen ...
      Normalerweise haben die Bässe einen "modernen Precision Hals", der an den Seiten aber etwas ausladender ist ...

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten