Squier Vintage Modified Mustang Bass

      Squier Vintage Modified Mustang Bass

      Hallo!
      Hat jemand Erfahrungen mit dem Squier Vintage Modified Mustang Bass? Ich würde mir nämlich gerne einen neuen Bass kaufen. Shortscale Bässe wie z.B. der Squier Bronco haben für mich den Vorteil, das sie schön bequem zu bespielen und federleicht sind 8)
      Longscale Bässe kommen für mich zwar auch in Frage. Aber einen guten Squier Jazz Bass kann ich mir ja immer noch kaufen, da solche Instrumente ja quasi preiswerte Dauerbrenner bei Squier sind.

      Aber wer weiß, wie lange es den etwas teureren Squier Mustang überhaupt geben wird. Denn es sind ja schon so einige solcher Bässe von der Bildfläche verschwunden (Squier Musicmaster usw.)
      Und übrig geblieben sind jetzt leider nur noch der Squier Bronco, Squier Vintage Modified Mustang und der "teure" Fender 65 Mustang.

      Hebt sich der Vint. Mod. Mustang klanglich deutlich vom Bronco ab? Wie weit ist der Squier Vint. Mod. Mustang klanglich vom Fender 65 Mustang entfernt?
      Ist der Squier Vint. Mod. sein Geld wert und würdet ihr ihn eine Stufe höher als den Bronco einstufen?
      Fragen über Fragen.

      Die meisten Bassisten würden vermutlich eher zum Longscale raten. Aber bei mir darf der Sound eines Basses eben auch mal etwas spezieller sein :)
      Damit ich aus der breiten Masse der Bassisten etwas mehr herraus steche (sowohl optisch als auch klanglich).

      Re: Squier Vintage Modified Mustang Bass

      Kann Dich gut verstehen. Sustain ist eh überbewertet für aktive Bassisten. ;)
      Leider hatte ich das gute Stück noch nie in der Hand. Empfehle einfach einen beim großen T zu ordern und bei Nichtgefallen eben zurückzuschicken.
      LG und lass mal hören ob der was taugt.
      -Am besten mit Soundbeispielen.
      LG
      [url]http://www.myspace.com/nikoseidel[/url]

      Re: Squier Vintage Modified Mustang Bass

      Hallo Key,

      bei einem Test fand ich den Bronco bereits sehr gut.
      Der Mustang ist aber noch mal eine Qualitätsstufe höher, war die Hardware angeht (MEchaniken, Steg, Seymour-Duncan SplitCoil etc.). Viele Hardwareteile (Brücke, PU) dürften 100% identisch mit dem Japan Modell sein ...

      Qualitätsstreuung gibt es immer und Holz ist Holz ...
      Aber der Squier Mustang hat garantiert die (hervorragende Qualität) vieler anderer Squier VM oder CV Bässe.

      Hier findest Du meine Fender Mustang Hiostory (die ich mal überarbeiten müsste): 161589.homepagemodules.de/t42f…Mustang-Bass-von-bis.html
      Da siehst Du, dass auch der Japan-Mustang in vielen Details nicht stimmt. Da ist der Squier Mustang deutlich näher an einem 1977er Mustang als das Japan Modell an einem 66er (1965 gab es noch keinen Mustang Bass, lediglich die Mustang Gitarre) ...

      Ich will den Bronco nicht herabsetzen. Aber er ist eher ein Einsteigerbass (mit sehr gutem Hals).
      Der Squier Mustang ist mMn ein vollwertiger kleinwüchsiger - aber ausgewachsener - Bass ...

      Klanglicher Unterschied ist, dass der Bronco mit seinem SingleCoil brummt - der Mustang mit seinem SplitCoil Humbucker nicht. Kann sein, dass der Squier mit seinem Ahornhals "das Runde der Shortscales" sogar besser auffängt als das Palisandergriffbrett des Japan-Modells. Der Linde-Body des Squier macht es aber wieder runder. Daher schenken sich vermutlich beide am Ende nichts ...

      Meine Wahl als Mustang Fan (ohne einen Mustang zu besitzen) fiele auf den Squier, weil mir die Mustang Modelle von 1973/74 bis 1981 vom Aussehen am besten gefallen ...

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten

      Re: Squier Vintage Modified Mustang Bass

      Ich habe es getan, ich habe mir einfach mal den Squier Vintage Modified Mustang in der Farbe 3 Tone Sunburst bestellt.
      Der schwarze Squier Mustang sah zwar auch cool aus, aber man muss sich ja leider für eine Farbe entscheiden.


      Cadfael sehr tolle Mustang History.
      Hm ein Mustangfan ohne eigenen Mustang... Wie kann das?
      Vor allem mit den ganzen Bildern und Zeichnungen ist die History ja ziemlich aufwendig gestaltet und sehr informativ :)
      Das sieht nach einer menge Arbeit aus, Respekt.

      Squier sollte unbedingt Kopien der Competition Bass Serie rausbringen, mit den Seitenstreifen und der bunten Farbauswahl waren die Teile ja richtig stylisch (ich will auch so einen!).
      Der neue Squier Mikey Way Mustang in Silver Sparkle hat ja auch solch einen Streifen (sehr verlockend, da könnte ich auch wieder schwach werden).


      Aber nun gut, hab mich ja jetzt für den gewöhnlichen Squier Vint. Mustang entschieden :)

      Welche Shortscale oder Mediumscale Saiten sollte man denn beim Squier Mustang verwenden (damit sie auch von der Länge her passen)?

      Re: Squier Vintage Modified Mustang Bass

      Glückwunsch zu deinem Mustang!

      Ja; in der History steckt jede Menge Arbeit - wobei die Recherchen die meiste Zeit gekostet haben ...
      In Kapitel 6.6 nenne ich ja einige Saiten ...

      Kommt natürlich drauf an, welchen Sound Du haben möchtest - und wie der Grundklang deines Basses ist.
      Flatwounds haben natürlich extrem wenig Höhen (aber ich liebe sie). Für strahlende Höhen brauchst Du schon Roundwounds.
      Ich habe auf einem Bass Half Rounds drauf. Die haben mehr Höhen als Flatwounds, sind aber sehr "punchig".

      Ein Kumpel von mir hat seine d'Addario Halfrounds seit 18 Jahren auf dem Bass ohne sie zu wechseln. Mein erster Versuch beim Mustang wären diese Saiten: thomann.de/de/daddario_enr71m.htm
      Falls Du haber eben sehr viele Höhen haben möchtest, wären sie verkehrt. Dafür behalten die Half Rounds eben sehr lange ihren Klang, wenn sie einmal eingespielt sind.

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten