Iron Cobra Rolling Glide

      Iron Cobra Rolling Glide

      So, werde ich mal den Anfang machen:

      Da ich sonst nur alte Sachen bei mir rumstehen habe, werde ich über die Iron Cobra berichten.
      Ich spiele sie jetzt seit knapp nach Weihnachten, also über ein halbes Jahr.


      Lieferumfang

      Die Iron Cobra wurde in einem Plastikkoffer geliefert, der einen größeren Sturz wohl nicht aushalten würde, weswegen ich es auch gar nicht erst getestet habe. An der Iron Cobra selbst war ein Stimmschlüssel für sämtliche Schrauben die ich finden konnte. Dazu Anleitung und Originalitätszertifikat und die Rechnung. An der Iron Cobra selbst war die Kette ausgehängt was bei längerer Lagerung wohl auch durchaus sinnvoll ist.

      Verarbeitung

      Die IC machte beim Auspacken keinerlei Anzeichen von minderer Qualität und man konnte auch beim 2. Anschauen keine Mängel entdecken.
      Lediglich die Schraube für den Beater musste man nach dem ersten Anspielen noch einmal kräftig nachziehen, danach lief alles prächtig.
      Jedenfalls bis ich die Werkseinstellungen verändern wollte und plötzlich bei Anziehen einer Schraube ein Stück abbrach. Als ich es (ohne Probleme) unter Garantie reparieren ließ, wurde mir mitgeteilt, dass es wohl ein Fabrikatsfehler war. Ich hoffe anderen Besitzern passiert das nicht.

      Aufbau

      Vom Aufbau her ist die IC ganz ähnlich wie alle anderen FuMas dieser Preisklasse aufgebaut. Fangen wir von unten an. Unter der robusten Metallplatte ist Anti-Rutschgummi anberacht, was seinen Zweck auch gut erfüllt.
      Die Tratplatte ist auch aus robustem Metall gegossen und mit dem Logo versehen. Anzumerken sei hier auch der Fußstopper an der Vorderseite, der mir oft schon geholfen hat. Angebracht ist sie an einer Doppelkette die direkt in einen "Metallklotz" läuft, an dem auch der Beater befestigt ist.
      Dies wiederum ist an einem 6 kantigen Stab angebracht, der so ein Verrutschen qua unmöglich macht. Der Stab ist an 2 Senkrechten Stäben festgemacht und ist auch mit der Feder verbunden.
      Festgemacht wird die IC durch eine gut durchdachte Konstruktion die über 2 Schrauben justierbar ist.
      Das sollte zum groben Aufbau reichen;Näheres kann man auf Bildern von Tama entnehmen.
      (tamadrum.co.jp/world/distributors/frame_germany.html)

      Spielgefühl

      Ich persönlich spiele mit den Werkseinstellungen, man kann die IC allerdings auch gut (auch an eingekerbten Marken) persönlich justieren und die Einstellungen sich so gut merken.
      Die Rolling Glide gibt so ziemlich alles genau so auf das Fell ab, was man an Bewegungen mit dem Fuß macht. Sie ist sehr direkt in der Ansprache, so kann man gut sogar Ghostnotes spielen, aber man hat auch noch genug Punch für einen kräftigen Schlag. Sie ist somit gut für Spieler geeignet, die gerne genau das hören möchten, was der Fuß macht.


      Preis

      Der Preis liegt bei ca. 150?-160?. Bei Ebay kann man ältere Modelle auch öfter günstiger bekommen.


      Fazit

      Die Iron Cobra ist das Flagschiff der Tama Pedalerie, was man nicht nur am Preis merkt. Die Verarbeitung und Qualität ist einwandfrei und wohl nur in Ausnahmefällen makelhaft, was bei Großauflagen aber durchaus vorkommen kann. Im Gegensatz zur Power Glide stellt die Rolling Glide das dar, was vom Spieler gegeben wird und läuft wie ein Schweizeruhrwerk.
      Als Verbraucher erhält man hier ein Highend-Instrument aus dem Hause Tama, das seinem (gutem) Ruf durchaus gerecht wird und umbedingt empfehlenswert ist.


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      Über Kritik und Anregungen wäre ich sehr dankbar, auch eigene Berichte wären toll.
      Wer nen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten!
      hast du sie mal gefettet?
      wenn nein, dann fette mal die Kugellager, den speedoring etc, halt alles wo reibung entsteht inkl der feder ein. für alle zu fettenden sachen kann ich euch silikonfett ans herz legen. fleckenfrei, farblos, keine schwarz verschmierten teile und finger nach berühren der eingefetteten teile :wink: , sehr effektiv, sprühbar und somit leicht an die gewollte stelle zu bringen
      das mit dem abgebrochenem schraubenteil kann nur ein fabrikatsfehler sein, alles in allem ist sie doch sehr solide gebaut und meine war makellos und ist es nach über einem jahr immernoch
      erwähnenswert ist vll auch, dass die schraube, mit der der beater fixiert wird, zusätzlich von einer gegenschraube (ähnlich wie einer mutter) gehalten wird, wodurch ein selbstständiges aufdrehen der schraube beim spielen unmöglich wird.
      Guten Morgen

      ich muss dir zustimmen, ich habe mir die Ausfürhung der Iron Cobra und zwar genau diese hier TAMA HP900RS auch gekauft
      (thomann.de/de/tama_hp900rs_einzel_fussmaschine.htm)
      und auch bei mir trat nach einigem spielen, seit zwei Jahren jetzt, das Problem auf, dass die oben genannte Schraube am Beater rausgegebrochen ist.
      Also scheint dieser Fixierring wohl eine Sollbruchstelle zu sein, da ich mir einen Produktionsfehler nur schwer erklären könnte. Zumal die Schraube am unteren Ende des Ringes auch an einer sehr dünnen Stelle sitzt. Doch das nur dazu.

      Gruß Rogard
      Hi,

      ich hab das Doppelpedal davon und ich bin durchaus zufrieden! Es geht leicht, bietet wenig Spielraum bei den beweglichen Teilen (außer natürlich dort, wo es sein muss :D) und ist qualitativ der "Passat mit Komfot-Ausstattung" unter den Doppelfußmaschinen. Der Preis ist allerdings auch nicht so klein, ich hab sie für 419€ Neupreis bekommen, und anderswo wird es nicht unbedingt viel billiger sein.
      Aber ansonsten spielt sie sich super. Ist dringend zu empfehlen!