Angepinnt Bass Verstärker Thread(Topteile,Combos,Boxen)

      "Caliban" schrieb:

      Danke cadfeal
      Bin grad am überlegen
      Ich hab ein Harley Benton bass combo mit 200watt
      den ich gegen einen ashdown five fifteen 100w(8ohm) tauschen könnte
      währe das sinnvoll?


      Wäre zu testen.
      Ich hatte lange Zeit das fragwürdige Vergnügen über einen Ashdown ABM 500 spielen zu "dürfen"... und der hatte ganz klare Defzite in Sachen Durchsetzungskraft und Klangqualität.
      Wie dann 100 "Ashdown-Watt" kommen mag ich mir gar nicht vorstellen.
      [url]http://www.myspace.com/nikoseidel[/url]
      In der Bedienungsanleitung des Five Fifteen (siehe Ashdown Website) steht, dass der Five Fifteen nur 65 Watt hat! Schaltet man eine Zusatzbox (8 Ohm) an, geht der interne Speaker aus ...

      Zudem hat der Five Fifteen weder Line Out, noch DI Out.
      Ich würde also sagen: Ein Amp für Übungszwecke oder einen Bass in Clubs zusammen mit A-Gitarren zu verstärken.

      Nein; qualitativ mag dein HB Amp dem Ashdown unterlegen sein. Für eine "normale Band" würde ich den HB aber dem Ashdown vorziehen. Wenn ihr irgendwo live spielt, kannst Du zumindest ohne Probleme dein Signal in die PA geben. Beim Ashdown wäre das wegen fehlenden Ausgängen unmöglich ...

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten
      Hallo Caliban,

      in der Bedienungsanleitung des Five Fiveteen steht:
      EXTERNAL SPEAKER
      An External Speaker socket is provided to allow you to use an external speaker cabinet if required.This cuts out the main speaker when a jack plug is inserted.The external speaker must be a minimum impedance of 8 Ohms.


      Also auf Deutsch: "Wird ein Stecker eingesteckt, schaltet das den internen Speaker ab."

      Mit "Input Gain" wird der Bass optimal an die Vorstufe angespasst (leider gibt es keine LED dafür. Bei aktiven Bässen muss der Regler niedriger, bei passiven höher. Normalerweise regelt man GAIN so ein, dass der Bass nur bei sehr lauten Schlägen leicht übersteuert.
      So eingestellt kann die Vorstufe optimal arbeiten und der Amp rauscht möglichst wenig. Andere Bezeichnungen für den Vorstufenregler sind "Volume" / "Input Level" / "Pre Gain" ...

      Mit dem Output Level wird dann die Lautstärke am Speaker oder den Kopfhöreren bestimmt. Eine andere Bezeichnung dieses Reglers ist das "Master" / "Volume" / "Master Volume" / "Post" / "Main Volume" ...

      Hast Du deinen Harley Benton noch? (bitte antworten!!!)
      Dann rate ich Dir, ihn zu behalten!

      Die verlinkte Box kannst Du vergessen! Vermutlich Ebay Mist ...
      Zum einen ist es eine "PA Bassbox", die garantiert nicht für Bass zu nutzen ist.
      Zudem kann eine Box für 60 Euro nur Mist sein. Für eine halbwegs brauchbare 15er zahlt man neu mindestens 120 Euro. Und bei Ebay käuft man solches Zeug neu schon mal gar nicht! Zumindest nicht, wenn kein "echtes Musikgeschäft" dahinter steckt. Bei Thomann hast Du mit HB wenigstens 3 Jahre Garantie, eine Telefon-Hotline, kostenlosen Transport bei Reklamationen oder wenn Dir die Box nicht gefällt.
      Sorry; aber die verlinkte Box ist ausschließlich was für Leute, die genauso wenig Ahnung wie Geld haben. Die Box ist nicht mal 60 Euro wert ...

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten
      Leider widersprechen sich die Angaben des Manuals mit Angaben auf Websites. Ob der interne Speaker abschaltet oder nicht, musst Du ausprobieren. Wenn er nicht abschaltet, kann der Amp mit Zusatzbox 100 Watt bringen. Schaltet der interne Speaker ab, hat der Amp grundsätzlich 65 Watt.
      Eine andere Box wird dich kaum weiterbringen (außer vielleicht die Ashdown 410er, weil die sehr laut ist - aber die 210er oder 115er wird nichts bringen) wenn der interne Speaker abschaltet.

      Ich kann Dir nur raten, uns nächstes mal eher zu fragen / etwas länger auf Antwort zu warten / notfalls den "Alteingesessenen" eine PN zu schreiben, damit sie auf die Frage aufmerksam werden.

      Gruß
      Andreas

      EDIT: Anscheinend ist das Manual verkehrt - oder bezieht sich auf die beiden kleineren Amps, aber nicht auf den Five Fifteen????
      Wahrscheinlich kannst Du eine Zusatzbox anschließen ohne dass der interne Speaker abschaltet. Die Bo muss 8 Ohm (oder mehr) haben. Dann erhöht sich die Leistung von 65 auf 100 Watt und die Membranfläche nimmt auch zu. Vielleicht findest Du irgendwo eine gebrauchte "echte" Bassbox? Die kriegt man ab ca. 80 bis 100 Euro.
      gut - bässer - am bassistesten
      Also hab heut den Tausch gemacht und muß sagen das ich
      mit dem Ashdown besser dran bin,für Probe reicht er macht gut laut ,
      klanglich eigentlich standard basscombo sound,halt 3 band Eq fehlt der tiefgang etwas.aber dafür gibts Graphic Eq von Behringer oder so.
      Wir sind die,vor denen uns,unsere Eltern gewarnt haben
      Ich rate Dir nicht soviel "Tiefgang" in den Bassverstärker zu legen!
      Je mehr Du die Bässe betonst, desto schneller geht dem Amp die Puste aus.
      Es gibt ja auch teure und weltberühmte Bassamps, die sehr mittig klingen (wofür ja auch die Ashdown 410er berühmt ist). Verzichte lieber auf etwas tiefe Bässe - dein Verstärker wird es Dir danken! Übersteuert deine Endstufe, besteht Lebensgefahr für den Verstärker (siehe "ein dutzend Methoden seinen Verstärker zu zerstören").
      Eigentlich sollte der Ashdown auch so recht voll klingen - wenn auch nicht ultra tief. Lass deinen Amp besser etwas weniger schwitzen und gib nicht ganz soviele Bässe.

      Gruß
      Andreas
      gut - bässer - am bassistesten

      "Caliban" schrieb:

      ... klanglich eigentlich standard basscombo sound,halt 3 band Eq fehlt der tiefgang etwas.aber dafür gibts Graphic Eq von Behringer oder so.


      Ich muss Dir in zwei Dingen widersprechen: Ich besitze einen Basscombo, der kommt wesentlich (eigentlich müsste ich schreiben: WESENTLICH) tiefer als mein Stack. Allerdings ist der Combo auch deutlich teurer als der Stack.

      Und das mit dem Behringer-EQ lass mal besser, damit schadest Du Deinem Sound eher als dass Du ihm nützt. Vielleicht gewinnst Du beim Einsatz eines Behringer EQs durch passende Einstellung an Tiefbass (wobei Cadfael Dir ja bereits davon abgeraten hat, weil tiefe Bässe soviel Verstärkerleistung fressen), aber Du verlierst wahrscheinlich an Definition, Deutlichkeit, Klarheit im Sound. Die Behringer EQs sind dafür leider berüchtigt. Ich hatte zum Rumspielen und Experimentieren den Behringer Bass-EQ als Bodentreter und fand ihn grauenhaft, weil er selbst im ausgeschalteten Zustand das Bass-Signal verschlechtert hat. Wie übrigens auch die anderen drei Behringer-Bass-Effekte, die ich hatte. Nie wieder.

      Viele Grüße
      Jo
      Mix4Munich
      Johannes Komarek
      mix4munich.de/portal.htm