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Cadfael

Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 2080 Wohnort: Doatmunt
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Verfasst am: So Okt 29, 2006 1:06 Titel: Justin Chicago 2006 - Anfängergitarre für 69 Euro? |
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Vor 10 Tagen habe ich mir eine Justin Telecaster "Chicago Std. Mod.2006" in "Cream" für 69 Euro per Internet gekauft. Die Gitarre wird z.B. über Amptown in Hamburg, oder das Sound & Drumland in Berlin angeboten (worüber ich sie auch bestellt hatte).
Die Gitarre soll einen massiven Lindenkorpus haben, hat teletypisch 2 SingleCoils, Volume- und Tone-Poti, sowie einen Dreiwegschalter.
Die Gitarre kam gut verpackt und wohlbehalten an.
Anscheinend reichte bei diesem Preis das Geld nicht mehr für einen Aufkleber, der das Herkunftsland verrät. Das Gewicht ist in etwa gleich wie das meiner Squier Strat - vielleicht etwas höher. Der Text behauptet zwar die Tele habe ein Rosewood-Griffbrett, aber auf den Bildern ist ein Ahorngriffbrett zu sehen - was auch der Realität entspricht. Einen One-Piece-Maple-Neck kann man für diesen Preis natürlich nicht erwarten. Das Griffbrett ist auf den Ahornhals aufgeleimt. Der Hals liegt angenehm in der Hand und ist seidenmatt lackiert. Die Form der Kopfplatte entspricht nicht 100% der Tele, ist aber zum verwechseln ähnlich. Der Sattel verläuft schief zum Tiefen E hin nach oben. War das Absicht, oder hatte da jemand einen schlechten Tag?
Dass die Mechaniken unterster Standard sind, dürfte klar sein. Stimmen kann man die Gitarre aber halbwegs gut. Der Begriff Vintage-Mechaniken aus dem Werbetext soll wohl eher andeuten, dass man nicht mit Qualität rechnen sollte.
Die Saiten werden, anders als beim Original, nicht durch den Korpus geführt, sondern werden durch Löcher in der L-förmigen Steghalterung gesteckt. Anscheinend wurde meine Tele wirklich in einer chinesischen Todeszelle gefertigt – und der Häftling hatte zwei Stunden zuvor seinen Hinrichtungstermin mitgeteilt bekommen, denn auf der Stegplatte sind tiefe Riefen on den Saitenreitern zu sehen, die sogar durch die dünne Chromschicht gehen.
Eigentlich war mir schon vor dem Kauf klar, dass ich die Gitarre total auseinander schraube. Vorher hätte ich mir den Steg genauer ansehen sollen!
Die vier Halsschrauben halten gut im Hals, sind jedoch leicht unrund - was das Losschrauben zum eiern macht. Warum ich schreibe, dass sie gut halten? Weil man das von den Schrauben des Pickguards (=Schlagbretts) und der Elektrikabdeckung nicht gerade behaupten kann. Falls der Body aus Lindenholz ist, scheint es sehr frisches Holz zu sein - oder altes marodes …
Nachdem alle Abdeckungen entfernt sind, bietet sich ein abenteuerlicher Blick auf die Lackierung (die etwas cremig gelber ist als auf den Fotos - aber nett anzusehen). Im Elektrikfach und unter dem Steg sind lange dicke Lacknasen zu finden.
Erstmal entferne ich den Steg-Pickup aus dem Steg, denn die Klebebandummantelung der Pickup-Spule ist so schlecht, dass ich beschlossen habe, ein paar Lagen guten deutschen Isolierbandes drüber zu wickeln.
Der Hals-Pickup ist nicht am Pickguard, sondern auf dem Boden der Tele befestigt. Beide Varianten gab’s auch im Original. Allerdings waren beim Original die Schrauben wohl nicht so schief drin wie bei meiner Justin Chicago / Telecaster. Lustigerweise ist in er Metallkappe des Pickups ein da. 1 cm langer und 0,5 mm breiter Spalt an der Oberseite!!! Da hat wohl in China das Lötzinn nicht gereicht. Oder besagter Todeskandidat war wieder am Werk. Merkwürdig; anscheinend hat sich niemand im Sound & Drumland die Gitarre jemals angesehen. Auf jeden Fall wickle ich auch noch mal etwas Isolierband um das leicht wackelnde Metallgehäuse und befestige es damit am Pickup selbst.
Volume- und Tone-Poti sind zwar etwas schwergängig, aber sie kratzen zumindest nicht. Was jedoch sehr stört ist, dass die verchromten Knöpfe gute 5 mm über der Elektronikabdeckplatte stehen. Also Knöpfe runter, Potis raus, passende Unterlegscheiben gesucht (man kann auch alte Muttern nehmen) und zwischen Potis und Abdeckplatte gelegt. Dann die Potis wieder angeschraubt und die Knöpfe wieder drauf. Jetzt stehen sie nur noch 1 bis 2mm über der Platte. Prima! So, alles wieder zusammengeschraubt …
Jetzt die Oktavreinheit einstellen! Doch; oh Schreck!!!
Dass das Stegblech total verkratzt war hatte ich bereits gemerkt. Was mir nicht aufgefallen war: Alle Saitenreiter (es sind 6 statt der abgebildeten 3) sind bis ultimo angezogen! Einzige Möglichkeit die Gitarre einzustellen ist, den Steg nach hinten zu versetzen …
Gesagt, getan. Also alle sechs Saitenreiter abschrauben, denn anders kommt man nicht an die vie Befestigungsschrauben für das Halteblech. Theoretisch komme ich zwar weiter als 6 mm nach hinten, aber dann sähe man bereit die Pickupausfräsung (die übrigens auch einen Humbucker aufnehmen könnte.
Also bohre ich vorsichtig vier neue Löcher für die Steghalterung und befestige den Steg wieder. Die Schrauben sagen mir, dass ich das nicht allzu oft machen soll. Jetzt lassen sich die Saitenreiter gerade eben so einstellen, dass die Gitarre weitestgehend oktavrein ist.
Im Werbetext heißt es (Zitat): Wenn nichts mehr hilft, die ganze Band schon kurz vorm Aufgeben ist , weil der Song einfach nicht gelingen will, dann ist die Zeit dieser "telegenen" Gitarre gekommen um mit ihrem unnachahmlichen "TWANG" neues Leben und Inspiration in die Musik zu bringen!
Hm; das telegene TWANG finde ich nirgends - und ohne Fortgeschrittenenkenntnisse dürfte eher der Besitzer als die Band am Aufgeben sein.
In Steg und Mittelposition klingt die Gitarre aber sogar ganz gut! Dummerweise stellt sich nach ein paar Tagen ein fieser Wackelkontakt beim Halspickup ein. Ich tippe zuerst auf den Dreiwegschalter – aber der ist okay! Dummerweise hat sich bei dieser Aktion eine der beiden Befestigungsschrauben ganz durchgedreht – aber ich habe zum Glück noch eine passende längere Schraube in meiner Bastelkiste.
Schuld am Wackelkontakt ist der Halspickup selbst. Ich hätte ihn wohl nie bewegen dürfen. Da der mir der Halspickup zu dumpf klingt, schaue ich mal, ob ich die Kappe nicht abmachen kann. Sie hat ja eh ein Loch. Nach dem Öffnen mache ich die Kappe wieder drauf. Da ist wohl irgendeine Klebemasse, die eigentlich die Kappe halten sollte? Auf jeden Fall ist der Pickup offen nicht zu gebrauchen. Nachdem ich das Phase-Kabel ebenfalls mit Isolierband umklebt habe, ist zumindest der Wackelkontakt weg.
Resume:
Im Vergleich zu meiner Squier Fender Bullet Strat (109 Euro) ist diese Justin Chicago 2006 absoluter Schrott. Die Squier hat trotz ihres Preises eine gute Verarbeitung, besseres Holz und eine meilenweit bessere, vertrauenserweckende Elektrik. Das schlimmste an der JustIn ist wohl, dass man sie nur durch das Versetzen des Stegs oktavrein kriegen konnte.
Was mache ich jetzt mit der Justin? Ein schönes Bild kostet mehr als 69 Euro. Also wäre sie als Wandschmuck gar nicht sooo teuer. Aber nach den ganzen Einstellungen und Verbesserungen lässt sie sich auch als Gitarre benutzen. Hätte sie halbwegs die Qualität der Squier Strat gehabt, hätte sie ein oder zwei neue Pickups bekommen; aber bei dieser Qualität lohnt das wirklich nicht. Der Halspickup klingt mir alleine zu dumpf, aber in Steg- oder Mittelposition gefällt der Klang.
Gruß
Andreas |
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ebbe

Anmeldungsdatum: 04.06.2006 Beiträge: 638 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: So Okt 29, 2006 1:17 Titel: |
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Aber die gitarren von Justin sind wirklich nicht berauschend, genauso wie die von Harley Benton, Johnny johnson und den ganzen anderen billig firmen.
Wer wirklich ne billige Gitarre haben will sollte zu Ibanez RGs, Yamaha Pacificas oder Squiers greifen, da hat man viel mehr von _________________ Meine Nachbarn wissen nicht, wer Jim Marshall ist, aber sie hassen ihn!
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Cadfael

Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 2080 Wohnort: Doatmunt
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Verfasst am: Fr Nov 03, 2006 15:36 Titel: |
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Ich wollte wissen, was man für 69 Euro bekommt - und was man daraus machen kann. Erstmal bekommt man Schrott. Aber mittlerweile ist meine kleine Tele bespielbar - und es gibt durchaus Sachen für die man sie nutzen kann!
Die Rocker in Afrika haben noch schlechtere Gitarren! Und mein großes Idol David Lindley spielt manchmal auch auf sehr merkwürdigen "Dingern".
Anfängern kann ich nur davon abraten. Aber wer Spaß am basteln hat, eine Herausforderung sucht, der sollte sich an der JustIn versuchen. Hinterher hat man eine Gitarre, die man mit eigenen Händen erst zur brauchbaren Gitarre gemacht hat. Nix 08/15 von der Stange, Kabel rein und fertig.
Gruß
Andreas |
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Cadfael

Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 2080 Wohnort: Doatmunt
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Verfasst am: So Jan 21, 2007 14:11 Titel: |
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Hallöli,
obwohl man die Schrauben nicht all zu oft rein und raus drehen sollte (Body-Holz hat nicht die beste Qualität) gefiel mir die Basis besser als bei der Alba Tele. Also habe ich mal die Brücken getauscht.
Mit der Alba Brücke kommt die Justin Tele noch mal einiges besser rüber.
Die defekte Metallkappe des Hals-Pickups habe ich auch getauscht.
Ich würde sogar behaupten, dass die Justin Telecaster jetzt gut bespielbar ist und richtig Spaß macht.
Gruß
Andreas |
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Cadfael

Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 2080 Wohnort: Doatmunt
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Verfasst am: So Jan 21, 2007 17:05 Titel: |
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UPDATE und Vergleich
Hallöli,
einige Zeit ist vergangen seitdem ich mir die Justin- und die Alba-Telecaster für je 69 Euro gekauft habe. Vielleicht wird es den ein oder anderen interessieren, wie es mit meinen beiden Teles weiter gegangen ist. Auf jeden Fall hatte ich Zeit mich vom ersten Schock mit der Justin zu erholen - und ie einmal nüchtern - oder zumindest gering alkoholisiert - mit der Alba zu vergleichen.
Vor- und Nachteile der Alba Tele:
+ klassischer Steg in Aschenbecher-Form mit drei Reitern
+ Saiten werden durch den Body geführt
+ besser aussehender Dreiwegschalterknopf - runde Form (subjektiv)
+ Potis richtige Höhe und Dome Speed Knöpfe schön (subjektiv)
+ gute Verarbeitung der Pickups
- Kopfplatte erinnert nur entfernt an Tele
- schlecht abgerichtete und zu hohe Bundstäbchen - teileweise Macken
- Body entspricht in Dimensionen nur sehr grob der Tele-Form (Horn viel zu dick)
- einlagiges schlecht verarbeitetes Schlagbrett das grob die Originalform nachbildet
- sehr schwache Pickups mit dünnem Sound
Vor- und Nachteile der Jusin Tele:
+ Kopfplatte sehr Tele ähnlich
+ gut abgerichtete Bundstäbchen in durchschnittlicher Qualität
+ Body entspricht in Dimensionen weitestgehend Tele-Form
+ dreischicktiges gut verarbeitetes Schlagbrett in Originalform
+ normal starke Pickups mit gutem Sound
- hässlicher Steg der auch total falsch platziert war (nicht bundrein zu kriegen)
- Saiten werden nicht durch den Body geführt
- schlechter aussehender Dreiwegschalterknopf (alte viereckige Form)
- Potis schauen zu weit raus und Dome Speed Knöpfe nicht so schön (subjektiv)
- schlechte Verarbeitung der Pickups (Kappe Hals-Pickup defekt, schlechtes Isolierungband)
Wie es weiter ging:
Ich habe mich gefragt was ich nun machen soll. Die Hälse tauschen ging nicht, da der Alba-Hals breiter ist als der Justin-Hals. Die Justin hat den eindeutig besseren Hals. Bei der Justin ist nicht nur die Kopfform einiges näher am Original, vor allem die Bundstäbchen sind wesentlich besser abgerichtet und scheinen härter zu sein. Sie sind auch nicht übermäßig hoch - was bei der Alba zu Verstimmungen durch zu harten Druck führen kann.
Zuerst hatte ich überlegt die Mechaniken zu tauschen, doch die gekapselten und ölgelagerten Mechaniken des Alba-Halses sind in Wirklichkeit nicht viel besser als die einfacheren der Justin. Dazu hätte man auch die Köcher bei der Justin aufbohren müssen und hätte für die Alba keine Mechaniken mehr gehabt. Also entschied ich mich für den Justin Hals. Einzige Änderung ist, dass ich noch zwei Stringtrees mit Rollen anschraubte - die ich eh noch rumfliegen hatte.
Ehrlich gesagt wirkt mir der Body der Alba einiges zu klobig - besonders am unteren Horn - und nicht so nah am Original wie der der Justin. Leider werden die Saiten bei der Justin nicht durch den Body geführt; aber damit muss man leben. Die Tonentfaltung und das Sustain der Justin ist trotzdem nicht schlechter als bei der Alba. Zum Glück kann man aber beim Alba-Aschenbecher-Steg (A) die Saiten sowohl durch den Body führen, als auch hinter den Saitenreitern einhängen (B). Also entschlossich mich, die Justin als Basis zu nehmen.
Bei den Pickups und dem Steg gab es kein großes überlegen.
Die Pickups der Justin hatten zwar eine schlechte Isolierbandumwicklung, aber das hatte ich schon ganz zu Anfang verbessert. Die Pickups der Alba klingen viel zu schwach, dünn, mickrig und leise. Da klingen die Justin Pickups so wie normale Pickups klingen sollten. Also kam der Justin Pickup in den Alba Steg (A) und wurde auf dem Body befestigt. Ich nahm diesmal die Original-Stegbohrungen. Man muss die Schrauben für die Saitenreiter (C) zwar sehr weit rein drehen, aber mit diesem Steg ist die Justin - im Unterschied zum Originalteg in Originalposition - gut bundrein zu kriegen. Und das, obwohl der Alba-Steg mit seiner klassischen Form nur drei Reiter hat. Dadurch dass die Saiten von hinten eingehängt sind ist der Winkel und dadurch Druck auf die Reiter nicht besonders groß - aber es geht! Vielleicht bestelle ich mir irgendwann mal 6 Body-Einschlaghülsen und bohre die Löcher in der Justin nach.
Beim Halspickup (D) entschied ich mich ebenfalls für den Justin Pickup, wechselte jedoch die Cover, da das Cover des Justin Pickups ja ein unschönes Loch hat.
Die Security Locks (E) waren eh schon an der Justin.
Mir persönlich gefällt der viereckige Wahlschalterknopf vieler Teles nicht. Ich bevorzuge die runde Form. Da die Knöpfe jedoch nicht einfach umzutauschen waren (andere Knopf-Innenform) musste direkt der Schalter mit getauscht werden. Dieser Umbau war allerdings nicht notwendig, sondern einzig meinem persönlichen Geschmack anzulasten. Zur Kontrollplatte sei noch anzumerken, dass die Außenmaße der Justin Kontrollplatte weitestgehend den Fender-Maßen entsprechen. Die Kontrollplatte der Alba ist deutlich zu breit - und passt daher nicht auf eine Fender! Sogar besser als bei original Fender-Kontrollplatten ist bei der Justin der Abstand zwischen Dreiwegschalter und Voulmen-Poti. Der ist etwas größer, so dass man mit dem Finger besser den Schalter verstellen kann ohne das Volumen-Poti zu verstellen.
Die Dome-Speed-Knöpfe (G) tauschte ich gegen Knöpfe die ich noch zuhause umfliegen hatte. Die Knöpfe sind zwar etwas kleiner, aber durch die seitliche Verschraubung sieht man die Stellung der Potiknöpfe. Sowohl bei Alba als auch Justin werden die Dome Speed Knöpfe nur aufgesteckt. Es gibt keine Markierung, die die Stellung anzeigt.
Falls die Schrauben der Pickguardbefestigung durchdrehen ist das nicht so schlimm. Bei den Schrauben die die Kontrollplatte halten (H) sieht es da schon anders aus. ich musste bereits längere Schrauben nehmen - und auch die darf man nicht zu oft raus und rein drehen. Aber ich hoffe, dass die Kontrollplatte jetzt lange drauf bleibt.
Fazit:
In ihrer jetzigen Form ist die Justin eine gute brauchbare Gitarre. Der wichtigste Umbau war die andere Brücke. Die Elektrik sollte allerdings - wie ganz zu Anfang des Threads beschrieben - überarbeitet werden.
Besser eine Alba oder eine Justin kaufen? Heute sage ich eindeutig: Ein Justin!
Man kommt preiswerter an einen neuen Steg als an einen Hals plus neuen Pickups.
Die Alba werde ich mir wohl an die Wand hängen - auf der Justin werde ich spielen.
Gruß
Andreas |
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Fenderfreak
Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: Di Mai 08, 2007 18:26 Titel: |
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| darum würd ich halt mal zum laden hinfahrn und die gitarre dort austesten;hast du auch die justin boston standart set-neck?? |
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Cadfael

Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 2080 Wohnort: Doatmunt
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Verfasst am: Mi Mai 09, 2007 20:42 Titel: |
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Hallo Fenderfreak,
Hamburg, Berlin un München sind recht weit von Dortmund entfernt.
Aber wer die Möglichkeit hat, sollte so eine "Billiggitarre" ruhig mal testen!
In Blonde scheint es sie nicht mehr zu geben. In Sunburst allerdings schon noch.
Nein; eine andere Justin habe ich nicht (getestet).
Gruß
Andreas |
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