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Gast
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Verfasst am: Mi Jun 02, 2004 12:18 Titel: Kazaa und andere Musiktauschbörsen.... |
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Hi,
mal eine Frage: was ist an an den Webtauschbörsen eigentlich jetzt das illegale: wenn ich mir Songs runterziehe, oder nur wenn ich Songs zum Download anbiete? Kommt oft so rüber, als wenn das runterladen selbst nicht illegal ist. |
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Drops

Anmeldungsdatum: 08.09.2003 Beiträge: 510 Wohnort: Langkampfen / Tirol / Austria
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Verfasst am: Mi Jun 02, 2004 13:12 Titel: |
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Es ist beides illegal!
Momentan ist es aber so , das sich die Musikindustrie hauptsächlich auf die Heavy User konzentriert! Also die Leute die viel anbieten (diese sind leichter zu verfolgen!) Diese werden von der Anwaltskanzlei Rasch (Hamburg) via eigenen Ermittlern aufgespürt und bekommen dann auch recht schnell eine Abmahnung per e-mail!
Das Augenmerk richtet sich nicht auf den kleinen privaten User, der sich selber mal schnell die neueste Anastacia Nummer (oder weiss der Teufel was) runterzieht! Es geht immer noch gegen die Organisierten Raubkopierer.
Trotzdem wird es heiss! Es kann auch jederzeit sein, das zufällig mal ein kleiner Fisch gefangen wird, der dann halt auch eingedost wird!
Ich hab Kazaa beiseite gelegt, wie schon damals Napster auch und nehme mir die Nummern wieder digital aus dem Radio auf und ziehe sie mir dann auf Festplatte, dann das ist immer noch nicht verboten!
LG
Drops |
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Gast
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Verfasst am: Do Jun 03, 2004 17:44 Titel: Musiker sehen keine Gefahr in Online-Tauschbörsen |
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Gespaltenes Verhältnis zum Internet - RIAA-Aktionen bringen Künstlern nichts
Ein Großteil der Musiker und Künstler sieht in Musik-Downloads und File-Sharing keine Gefahr für ihre Karriere. Das geht aus einer Umfrage des Pew Internet & American Life Project unter 2755 Musikern und Songwritern hervor, die zwischen 15. März und 15. April 2004 durchgeführt wurde.
Eine überwiegende Mehrheit von 72 Prozent meint demnach, dass freier Musik-Download im Internet ihre Karriere als Musiker nicht beeinträchtigt oder sogar gefördert hat. Nur fünf Prozent meinen das Internet habe ihrer Karriere geschadet. Die Umfrage ist allerdings nicht repräsentativ für die Gesamtheit aller im Musikgeschäft tätigen Künstler. Neben File-Sharing und dem Einfluss des Internet ging es in der Umfrage auch um Urheberrecht und die Zukunft der Musikindustrie.
Die Meinungen zu Musik-Tauschbörsen im Internet gehen aber bei einer allgemeineren Frage weiter auseinander. So stimmen rund 35 Prozent der befragten Künstler der Aussage zu, dass Tauschbörsen nicht schlecht fürs Geschäft sind, weil sie die Promotion verbessern. 23 Prozent stimmen jedoch der Aussage zu, dass Tauschbörsen schlecht fürs Geschäft sind, weil sie Kopien ohne Erlaubnis und Bezahlung ermöglichen. 35 Prozent stimmen beiden Aussagen zu.
Rund 60 Prozent meinen, dass der Kampf der RIAA gegen File-Sharing den Musikern und Künstlern selbst nichts bringt. Allerdings nimmt die Unterstützung für die RIAA zu, je mehr der Künstler mit Musik verdient. 35 Prozent der erfolgreicheren Musiker und Songwriter meinen, die RIAA-Aktionen bringen ihnen etwas. Aber auch hier meint eine relative Mehrheit von 42 Prozent, dass sie von den Maßnahmen der Industrie nicht profitieren.
61 Prozent der Künstler sehen im derzeitigen US-Urheberrecht ein wirksames Instrument zum Schutz ihrer Rechte. 59 Prozent geben an, dass das US-Copyright eher die Verkäufer ihrer Musik, nämlich die Labels, begünstigt als die Künstler selbst. Zwei Drittel meinen, dass die Künstler völlige Kontrolle über ihre Werke haben sollten.
Quelle: http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,39122321,00.htm?h |
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Gast
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Verfasst am: Fr Feb 04, 2005 20:25 Titel: |
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bringt ja alles nix!!
Man muß sich ja nur wo die Cds ausleihen (geht bei bibliotheken oder bei videotheken). zumindest ältere cds lassen sich auch anstandslos überspielen.
Da braucht man keine tauschbörs im netz. |
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Gast
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Verfasst am: Di Feb 15, 2005 23:28 Titel: |
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| Zitat: | | Gast = Frage: was ist an an den Webtauschbörsen eigentlich jetzt das illegale |
also illegal ist es wenn du die erlaubnis des Rechteinhabers einen Songs anzubieten oder runterzuladen nicht hast!
Wenn du eigene Songs anbietest und keinen Exclusivvertrag untschrieben hast, der dir das untersgat, dann ist es nicht illegal. Das runterladen eines solchen Songs ist auch legal sofern der Rechteinhaber den Song absichtlich anbietet.
Für unbekannte Bands ist es bistimmt eine gute Werbung! Ich kann mir auch vorstellen, dass es eine gute Werbung für bekannte Bands währe wenn sie zum Beispiel Demos kostenlos anbiten würden. Im Großen und Ganzen ist es eben Ansichtssache
lg silent |
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christian Site Admin

Anmeldungsdatum: 08.07.2003 Beiträge: 500 Wohnort: Nähe Linz
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Verfasst am: Mi Feb 16, 2005 17:07 Titel: |
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| Anonymous hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Gast = Frage: was ist an an den Webtauschbörsen eigentlich jetzt das illegale |
also illegal ist es wenn du die erlaubnis des Rechteinhabers einen Songs anzubieten oder runterzuladen nicht hast!
Wenn du eigene Songs anbietest und keinen Exclusivvertrag untschrieben hast, der dir das untersgat, dann ist es nicht illegal. Das runterladen eines solchen Songs ist auch legal sofern der Rechteinhaber den Song absichtlich anbietet.
Für unbekannte Bands ist es bistimmt eine gute Werbung! Ich kann mir auch vorstellen, dass es eine gute Werbung für bekannte Bands währe wenn sie zum Beispiel Demos kostenlos anbiten würden. Im Großen und Ganzen ist es eben Ansichtssache
lg silent |
Hallo!
Eine gute Werbung ist es sicher, wenn man die eigenen Songs zum Download anbietet.
Was ich mir allerdings dabei überlege ist folgendes: ich habe die Songs bei der AKM gemeldet; dann ist jede Aufführung der Songs AKM-pflichtig, es muß also eine Gebühr dafür bezahlt werden - egal ob die Aufführung öffentlich (Konzert,...), oder über Radio erfolgt. Auch wenn der Song von einem anderen Künstler nachgespielt wird, ist die AKM zu bezahlen.
Das gilt auch wenn ich meine eigenen Songs öffentlich aufführe, Interpret und Urheber fallen halt dann "zufällig" zusammen.
Dann wäre doch auch bei Download eines solchen Songs über Internet die AKM fällig, oder? Also eigentlich mache ich mich dann auch strafbar, oder? Auch wenn ich meine eigenen Songs zum Download anbiete.
Ein Ausweg wäre natürlich die Songs einfach nicht bei der AKM anzumelden - allerdings kann dann jeder, der sich einen Song runtergezogen hat, diesen Song als den seinen ausgeben - weil ich ihn nicht gemeldet hab.
Was sagt ihr dazu? Ich finde, dass ist irgendwie eine unklare Grauzone (auch wenns natürlich nicht den Großteil der Musiktauschbörsenbenutzer trifft).
Christian |
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