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de olli

Anmeldungsdatum: 20.02.2008 Beiträge: 576 Wohnort: karlsruhe
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Verfasst am: Di Apr 29, 2008 17:25 Titel: Skala-Neutral???? |
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so hallo
ich hab mit meinem Lehrer jetzt "Peter Fischers Rock Guitar Secrets" angefangen, und ich habe da ne Frage:
Also im zweiten Kapitel über Skalen und Pentatoniken, steht:
| Peter Fischer hat Folgendes geschrieben: |
...Du solltest aber immer denken, dass die A-moll Pentatonik die gleichen Töne wie die C-Dur Pentatonik enthält, sie lediglich auf einem anderen Ton beginnt |
so wers hat, kann auf seite 16 nachschaun
so jetzt die genauere Frage:
dann is ja prinzipiell die A-moll Pentatonik mit ihrer "parallel" pentatonik gleich, das heisst, sie ham die selben töne, sind die dann "neutral"??
denn sie klingen ja "gleich"
de olli
ich hoffe ihr versteht was ich meine??  _________________ http://oliciti.myminicity.com
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 300
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Verfasst am: Di Apr 29, 2008 18:18 Titel: |
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das tonmaterial ist identisch. das gibt es in der musik sowieso öfter, zum beispiel sind die töne von c-dur, d-dorisch, e-phrygisch, f-lydisch, g-mixolydisch und a-äolisch (=natürliches a-moll) auch gleich.
was anders ist, ist der jeweilige grundton. das ist der ton, zu dem du all die vorhandenen töne in bezug setzt, was sich wiederum in charakteristischen intervallen niederschlägt.
sofern es dir nur um die verwendbaren töne geht, sind die beiden von dir genannten tonleitern gleich. falls du aber irgendwann so weit bist, nicht mehr in tonmaterial, sondern in grundtonbezügen zu denken, geht es plötzlich um ganz andere dinge. |
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ThomasA1000
Anmeldungsdatum: 17.07.2007 Beiträge: 76
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Verfasst am: Di Apr 29, 2008 18:30 Titel: |
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Dur und Moll Tonleitern unterscheiden sich nur din den Terzen (große oder kleine). Lässt du die Terzen weg, gibt es keine Möglichkeit Dur und Moll zu unterscheden.
Bsp: Powercord. Grundton+Quinte....weder Moll noch Dur (oder Beides zugleich).
Amoll hat die gleichen Töne wie Cdur
CDEFGAH CF...große Terz, Dreiklang:CEG gr Terz, kl Terz
ahcdefg ac...kl, Terz Dreiklang ace kl. Terz, gr Terz |
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Lickster
Anmeldungsdatum: 23.12.2006 Beiträge: 175 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: Mi Apr 30, 2008 10:18 Titel: |
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Um einen Aspekt, den gyuri schon angerissen hat, etwas präziser auf den Punkt zu bringen: Wie sich 'etwas anhört' (wie Du es in Deiner Frage geschrieben hast) ist weniger eine Frage der konkreten Töne, sondern eine Frage der Intervalle zum Grundton.
Dazu gibt es einige einfache Experimente. Denke Dir einen Lick aus, der seine Töne aus der A-Moll-Pentatonik bezieht. Spiele das Ding immer wieder hintereinander, während Du als Basston ein A dazuspielen läßt (nen Kumpel oder via Computer ... irgendwie). Lass das auf Dich wirken und merke Dir, 'wie sich das anhört'.
Nun machste genau das gleiche, nur, dass Du ein C einspielen läßt.
Du wirst sehen - obwohl Du dasselbe spielst, wird sich Deine gespielte Melodie anders anfühlen. Da sich aber der Grundton verändert hat, haben sich auch die ganzen intervalle geändert. Was das angeht, ist da gar nix gleich.
Probiere es einfach mal aus! |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 874
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Verfasst am: Mi Apr 30, 2008 19:48 Titel: |
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Hallo,
die Plazierung der Halbtonschritte ist das, was hier fuer den Klang des jeweiligen mode verantwortlich ist. Das menschliche Gehirn (zumindestens das an der Musik der westl. Welt orientierte) hat einen besonderen Stellenwert fuer die Halbtonschritte innerhalb einer Tonleiter, und die erzeugen eben die spezielle Stimmungslage der einzelnen Kirchentonleiter.
Zuletzt bearbeitet von gtr am Mi Apr 30, 2008 19:53, insgesamt einmal bearbeitet |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 874
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Verfasst am: Mi Apr 30, 2008 19:52 Titel: |
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| ThomasA1000 hat Folgendes geschrieben: | Dur und Moll Tonleitern unterscheiden sich nur din den Terzen (große oder kleine).
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Das ist nicht ganz korrekt, die kleine Septim spielt da auch noch eine Rolle.
Du siehst es, wenn du alle Inversionen durchgehst. |
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matbal
Anmeldungsdatum: 26.01.2007 Beiträge: 80
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Verfasst am: Do Mai 01, 2008 11:53 Titel: |
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| gtr hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
die Plazierung der Halbtonschritte ist das, was hier fuer den Klang des jeweiligen mode verantwortlich ist. Das menschliche Gehirn (zumindestens das an der Musik der westl. Welt orientierte) hat einen besonderen Stellenwert fuer die Halbtonschritte innerhalb einer Tonleiter, und die erzeugen eben die spezielle Stimmungslage der einzelnen Kirchentonleiter. |
Die Lage der Halbtonschritte hört man nur indirekt. Sie hilft höchsten bei der Konstruktion der Tonleiter.
Ich würde behaupten, es kommt immer auf das das Verhältnis der einzelnen Töne der verwendeten Leiter zum Grundton an. Man hört die Töne im harmonischen Kontext immer zu einem Grundton und keine einzelnen Ganzton- und Halbtonschritte, zumal ja die Melodie durchaus sprunghaft sein darf und wir trotzdem den Modus erkennen.
Gruß |
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ThomasA1000
Anmeldungsdatum: 17.07.2007 Beiträge: 76
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Verfasst am: Do Mai 01, 2008 15:10 Titel: |
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| gtr hat Folgendes geschrieben: | | ThomasA1000 hat Folgendes geschrieben: | Dur und Moll Tonleitern unterscheiden sich nur din den Terzen (große oder kleine).
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Das ist nicht ganz korrekt, die kleine Septim spielt da auch noch eine Rolle.
Du siehst es, wenn du alle Inversionen durchgehst. |
Was aber redundant ist, weil es gar nicht anders geht. Aber rein von der Aussagenlogik hast du recht, da ein "nur" neben sich nichts mehr duldet. |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 874
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Verfasst am: Fr Mai 02, 2008 21:26 Titel: |
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| matbal hat Folgendes geschrieben: | | Ich würde behaupten, es kommt immer auf das das Verhältnis der einzelnen Töne der verwendeten Leiter zum Grundton an. |
Ja, richtig. Damit verschiebt sich die Plazierung der Halbtonschritte, und damit das "flavour", das den jeweiligen mode ausmacht. |
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