Verfasst am: Do Feb 19, 2009 12:18 Titel: Suche Programm zum komponieren
Hallo an alle
Ich bin auf der suche nach einem Programm bei dem man Musik selber komponieren kann ohne Noten lesen zu können. Es sollte viele vercshiedene Instrumente beinhalten.
Ich habe schon viele gefunden, aber bei denen kann man nur vorgefertigte Samples und Drums aneinandereihen. Die sounds sollten schon relatif original klingen.
Ich hatte mal Evolmidi, aber das klingt nicht mehr sehr Zeitgemäss. Und wiso klang das eigentlich besser auf Windows98 als auf den nachfolgrn?
Du brauchst Cubase, würde ich sagen!
Ich kann Noten auch nur abzählen
Aber fließend lesen? Nöö!
Welche Instrumente dabei sind weiß ich nicht. Es gibt massenweise zusätzliche Software. Vielleicht kann jemand anders was dazu schreiben, wo es kostenlose Sounds gibt. Und welche davon brauchbar sind.
Anmeldungsdatum: 25.06.2008 Beiträge: 47 Wohnort: Amstetten / Austria
Verfasst am: Mo März 23, 2009 23:15 Titel:
Ich würde auch sagen, dass Cubase hier das Richtige für dich wäre. Wenn es viele Sounds beinhalten soll, die sich original anhören sollen, dann wird's da sicher Kompromisse geben müssen. Eine Sample-Gitarre kann man auf der Klaviatur nun mal nicht soooooooo perfekt und originalgetreu spielen, wie auf einer richtigen Klampfe. Aber Bei HalionOne hat Cubase5 schon eine extrem vielfältige und sehr gute Library mit an Bord.
Ich selber benutze viele Cubase-interne Sounds aus dem HalionOne, dem Embracer und auch den anderen VST3-Instrumenten. Speziell mit meinem CC121-Controller macht das Herumspielen mit Filter etc. ziemlichen Spaß.
Es kommt natürlich auch darauf an, welche Art von Musik du machst bzw. machen möchtest. Bist du im Bereich RnB oder HipHop zu Hause wirst du coole Sounds und Loop-Librarys zukaufen müssen - je nach deinem Geschmack und deinen Anforderungen.
Bist du im Pop/Rock-Bereich zu Hause, dann wirst du mit Cubase5 alle mal ein cooles Demo produzieren können. Vorausgesetzt dein Rechner bringt auch die Leistung für VST-Instrumente, Vocal- und Instrumentenaufnahmen und Effektplugins.
Dazu kommt noch der Umgang mit Effekten, EQs, Kompressoren etc. - da gehört schon eine Portion Erfahrung mit dazu. Vor allem beim Mixdown des Arrangements geht's hier ans Eingemachte und da geht's bei Cubase internen Effekten los und hört bei UAD-Plugins oder ähnlichen noch lange nicht auf.
Schreib uns mal, was du genau machen möchtest. Nachdem du - wie du schreibst - keine Noten lesen kannst, denke ich eher an die elektronische Musikrichtung mit viel Herumgespiele an Loops und Samples. Und ohne Notenlesen wird wohl auf das beste Klaviersample nix nutzen.
LG
Helmut
Womöglich ist auch Ableton Live 8 ein Thema???? _________________ Intel Core2 Quad 4x3,2GHz (Hamburg-Audio-PC), Cubase 5, Wavelab 6, CC121, 2x UAD-1, MotU 828mk3, Presonus Monitor Station, Neumann TLM103, AKG C214, Rode NTK, ADAM P11A inkl. Sub, Yamaha NS10m, Korg M1 VST, Virtual Guit. 2, Stylus RMX, NI Komplete 6 ...
Mal abgesehen davon wäre wichtig zu wissen, was Du unter "komponieren" denn verstehst? Eine Melodie in irgendeiner Form technisch festhalten (wenn man sie schon nicht aufschreiben kann)?
Oder "Klötzchen schieben" und Beatloops produzieren? Das ist eher weniger komponieren im klassischen Sinne.
Ich gehe mal von erstern aus und oute mich hier ebenfalls als nicht Noten Leser geschweige denn Schreiber. Trotz dieses Handikaps fallen mir trotzdem Melodien ein, ich musste nur Wege suchen um sie festzuhalten (zu speichern). So schön es ist, Noten beherrschen zu können, muss man trotzdem sagen, dass Noten nichts weiter sind als eine zu ihrer Zeit mögliche Lösung des gleichen Problems: Wie sollten Komponisten vor ein, zwei Hundert Jahren ihre Einfälle festhalten? Da fiel einem schlauen Kopf halt ein, das mit den Noten zu machen. Hätte es damals schon Computer gegeben, würde es heute diese Form gar nicht geben... Das mal dazu.
Dank der modernen Zeiten haben wir Notenlernfaulpelze aber genügend Alternativen:
- Die Pfeifmethode:
Man pfeift, summt, brummt oder singt seine Melodie erstmal und hält dies mit einer Aufnahme fest. Damit ist sie schon mal zumindest gespeichert.
- Die Wav to Midi Methode:
Die eingepfiffene Melodie kann man mittlerweile in bestimmten Softwarelösungen als Midispur festhalten. Die Software erzeugt aus den eingehenden monophonen Klängen Midi Noten und hält sie fest. Anschliessend muss zwar noch Handarbeit geleistet werden und einige Töne korrigiert werden, aber diese Sache funktioniert im Groben. Die Mididaten lassen sich dann in den handelsüblichen Produktionsprogrammen weiter verwurschteln.
- Die Mal Methode:
In den meisten Sequencerprogrammen wie z.B. Cubase kann man im sog. Midi Editor alle Noten mit der Maus "einmalen". Man kann sie länger ziehen, verschieben, löschen, verdoppeln usw.
- Die Try & Error Keyboard Methode:
Ebenfalls über ein Sequencerprogramm möglich: Midikeyboard anschliessen, netten Pianosound auswählen, Sequencer auf Aufnahme schalten und einfach losklimpern.
Die guten Sequencer kann man auch dabei auf langsamere Geschwindigkeiten schalten bis fast zum Stillstand. So hat man Zeit bis man die nächste Note auf der Tastatur findet und draufhauen kann. Also langsam einspielen, mit normaler Geschwindigkeit wieder abspielen.
Das sind so einige Möglichkeiten die es für "Komponisten" ohne Notenkenntnisse gibt. Man kann die Arbeitsweisen auch mischen, was neues erfinden. Aber möglich ist alles, wenn es auch vielleicht länger dauert.
Ich würde auch sagen: Du bräuchtest Cubase (alternativ eines der vielen anderen Sequencerproggis) aber Cubase ist sehr verbreitet, man bekommt dadurch viel Unterstützung von anderen. Cubase ist in der Essential Version schon ab 139 Euro zu bekommen. Dadrin steckt ein vollständiges Studio. Die Funktionen die der Essential Version fehlen, wirst Du am Anfang mit Sicherheit nicht vermissen.
Alternativ kann ich auch zu Sequel 2 raten, aus dem gleichen Hause wie Cubase. Sequel 2 ist zwar ein in sich geschlossenes System, macht es aber Anfängern sehr leicht in moderne Musikproduktion einzusteigen mit verblüffenden Erfolgserlebnissen. Midinoten kann man in Sequel ebenso einklimpern wie Midinoten bearbeiten. Dazu gibts ne Menge toller Instrumente die amtlichen Sound bringen, klingt also nicht nach Spielzeugsound was da aus Sequel herauskommt. Sequel hat den Vorteil, dass man wirklich schnell was zustande bringt, die Bedienung ist so intuitiv, dass man das Handbuch fast niemals benötigt.
Viele komplizierte Aufgaben was Mixing und Soundfeineinstellung angeht, übernimmt Sequel für den User in groben Zügen. Man kann zwar an allem noch herumdrehen, muss es aber nicht.
Später kann man die Sequel Projekte auch in den modernen Cubase Versionen noch öffnen und weiter bearbeiten.
Ich liebe diese Software, mache viel damit weil sie den Kopf frei hält von jeglichem Bedienungskrempel... Wenn die Idee gereift ist, kann man in Cubase immer noch ins Detail gehen.
So, vielleicht ist der eine oder andere Punkt eine Anregung für Dich.
wenn hier die Rede von Sequencern ist, dann: Cubase, Sonar, oder ProTools.
Sachen, die nur auf einer Plattform (Mac oder PC) laufen sind nicht unbedingt empfehlenswert auch wenn gut, wie zB. Logic. Hatte es mal benutzt, bin aber auf Pro Tools umgestiegen.
Im Großen und Ganzen ist von den Vorrednern schon so ziemlich alles gesagt. Bis auf einen Vorschlag: Propellerhead Reason.
Wie schon oben steht, es kommt natürlich sehr drauf an, was für Musik... aber ich tippe mal, dass es keine Verdi-Oper oder ein Cello-Konzert werden soll.
Also ich benutze dieses Programm seit ca. ´nem Jahr und bin sehr begeistert davon. Man hat alle möglichen Instrumente, Synthesizer, Effekte usw zur Verfügung, und alles ist sehr intuitiv zu bedienen und doch sehr vielfältig und umfangreich.
Die Möglichkeit mit Reason Record jetzt auch noch Audio-aufnahmen machen zu können, macht das ganze nahezu perfekt.
Kann sein, dass die anderen Programme auch sehr gut oder sogar besser sind, aber ich hab nur Reason und kann es nur empfehlen.
Magix Music Maker mag für den Anfang auch ganz o.k. sein. Das Programm ist allerdings etwas instabil und man stößt recht schnell an eine Grenze an der man sich dann irgendwie mehr Möglichkeiten wünscht.
Also wenn du wirklich nur samples aneinanderlegen willst und keine Noten wie bei Sybelius einsetzten möchtest würde ich dir Ableton Live 8 empfehlen.
Außerdem gibt es da noch ein paar nette Vsts von Native Instruments
Also wenn du wirklich nur samples aneinanderlegen willst und keine Noten wie bei Sybelius einsetzten möchtest würde ich dir Ableton Live 8 empfehlen.
Außerdem gibt es da noch ein paar nette Vsts von Native Instruments
Wenn Du Samples und VSTs einsetzen möchtest, dann ist Magix Music Maker die bessere Wahl.
Reason ist einfacher zu beherrschen als Cubase (finde ich zumindest). Kommt prima mit VST zurecht und man kann das 30 Tage lang kostenlos testen. Danach sollte man aber bezahlen. Läuft aber komischer Weise auch nach Ablauf der 30 Tage weiter. Aber es kostet nicht viel für das was es bietet, also bitte ehrlich bleiben!
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