Vindaloo
Anmeldungsdatum: 14.02.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: Mi Feb 14, 2007 13:40 Titel: Transientenübertragung analog digital |
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Hallo zusammen...
Ich bin Student an der SAE und bin am erstellen meiner Diplomarbeit die folgenden Titel hat:
"Transientenübertragung im messtechnischen Vergleich analog digital beim Recorden von Schlagzeugelementen"...
Meine Idee: Ich prüfe Snare, Bassdrum und HiHat beim recorden - einerseits Analogpult-Bandmaschine, andererseits Digitalpult - sofortige Wandlung (NUENDO)....
Ich mächte einerseits das analoge Signal erst später wandlen und in Nuendo grafisch vergleichen andererseits mit nem Messgerät messen...
Meine Frage nun an euch:
Was meint ihr was man sich durch diese Prüfung versprechen kann -
und: kennt ihr Bücher zu diesem Thema?
Bin verzweifelt am Suchen
Danke für eure Hilfe,
nette Grüsse
Voo |
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Jay T

Anmeldungsdatum: 24.01.2007 Beiträge: 44 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Mo Feb 26, 2007 16:10 Titel: |
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Mann, da hast du dir aber nicht gerade ein einfaches Thema augesucht.
Aber sehr interessant. Könnte ich eine Kopie von der Arbeit bekommen, wenn sie fertig ist ?
Was ich zu diesem Thema weiß (hab im Elektronik-Zweig Abi gmacht *G):
- Bücher: "Mastering Audio. The Art and the Science".
Sehr empfehlenswert, leider nicht ein eigenes Thema über Transienten aber sehr sehr gute Hintergrundinfos.
- Bei Analogpulte bzw. Inlinekonsolen spielt die Anzahl der im Signalweg befindlichen Verstärker eine wichtige Rolle. z.B. schalten mache Engineers bei Inline-Konsolen das Routing um, damit der Große Fader (VCA) nicht im Signalweg vor der Digitalisierung ist (was Standardmässig der Fall ist im Recording Betrieb). Je weniger dieser internen Verstärker, desto bessere Transienten.
Bei billigen Analogpulten ist zum Teil sogar der EQ usw. nicht ausschaltbar.
Je länger diese Signalkette ist (die man vielleicht nicht benötigt), desto schlechter.
Bei jeder Verstärkerschaltung gibt es einen interessanten technischen Parameter dazu: slew rate. (is jetzt a bissl kompliziert, einfach googln)
- Digital: Wandlerqualität, Bit-Auflösung und Samplingrate, Clock (Jitter)
usw. können einiges an den Transienten verändern.
- Eine Bandmaschine würden viele (die das Geld und die Zeit haben) bevorzugen. Klingt viel fetter usw. Rein technisch gesehen werden aber gerade hier durch die nicht liniear arbeitende Bandsättigung die transienten rein technisch gesehen wahrscheinlich am schlechtesten Abgebildet.
- Generell: Equalizer (Ausnahme sind digitale FIR Filer oder besser bekannte als Linear-EQ) verändern frequenzabhängig die Phase
(Phasengang = Diagramm mit Frequenz in x-Achse und Phase in Y-Achse)
Das menschliche Ohr hört die zuerst eintreffenden Frequenzen deutlicher als die darauf folgenden. Wenn man die Höhen zu gut deutsch nach hinten verschiebt, gehen sie (rein vom menschlichen Ohr her betrachtet) unverhältnismässig stark unter. Sind aber rein technisch nach wie vor vorhanden.
Ist einfach eine Frage was ist besser aus musikalischer und was ist besser aus technischer Sicht. Welche Transienten-Veränderung klingt im menschlichen Ohr besser, welche nicht.
Wie du das Messen kannst, weiß ich auch nicht genau. Der Vergleich ist nämlich schwierig. Wenn du beide Signale digitalisierst ist klarerweise das ohne analog Teil besser, da bei sowieso digitalisiert werden.
Wenn du ein analoges Meßgerät (Spektrum-Analyzer?) verwendest, misst du beim digitalen Teil nicht nur die AD sondern auch die DA Wandlung mit.
Sehr interessantes Thema. Also wenns möglich ist würd mich das Ergebnis deiner Arbeit sehr interessieren!
lg. JayT. |
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