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de olli



Anmeldungsdatum: 20.02.2008
Beiträge: 609
Wohnort: karlsruhe

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2008 11:43    Titel:

Freeed hat Folgendes geschrieben:
ch schäm mich ja schon fast zu fragen aber kann mir ma jemand ne definition von arpeggios geben^^ die ganze zeit lese ich darüer kann mir aber nix genaueres unter dem namen vorstellen



Ich habs zwar noch nicgh durchgenommen, aber Laut Peter Fischer
ist ein Arpeggio folgendes(ich hab den Text mal n bisl zusmmengefasst, der is nich soo kurz...)

"Ein Arpeggio wird definiert als"Die Töne eines Akkords nacheinander gespielt". Im deutschen Raum wird dies auch oft "Akkordzerlegung" genannt."

Da werden halt die Akkorde zerlegt, und dadrauf dudelt man dann rum...
ich habs nich so wirklich verstanden, hab mich aber auch noch nicht soo damit beschäftigt, nur gelesen.

Quelle: "Peter Fischer's Rock Guitar Secrets"

de olli
_________________
muh!!!

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Mordan



Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2008 12:48    Titel:

De Olli hat recht,


ein Arpeggio ist ein Akkord, einfach anderst gespielt, das kann jeder selber für sich herausfinden.

Wen du ein bisschen was von Theorie, also was Intervalle sind und wo sie auf der Gitarre zu greifen sind, ist das ganz einfach.


zB:

A moll Arpeggio:

Grundton - kleine terz - Quinte - usw, das widerholt sich dan einfach in Oktaven.

in Tönen :

A - C - E

würde es so spielen das du höchstens einen 2- wenn möglich nur einen Ton pro Seite spielst.

Bei septakkorden nimmst du einfach noch die Septime dazue.

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Mülla



Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 1098
Wohnort: Friedewald (RLP)

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2008 15:42    Titel:

ok hab dann auch die Übung vom Olli hochgeladen.

Hier der Link

ich hab ein kleines Paket drauß gemacht. enthält die Übung als:
-Powertab
-GP4
-GP5
-PDF
-Bildformat
_________________

http://www.myspace.com/jephzamusic

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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 891

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2008 17:13    Titel:

Hallo,

nur als Tip am Rande: wer nicht verstanden hat, was ein Arpeggio ist und wozu man das alles braucht, der sollte sich erst einmal grundlegende Intervallehre und Akkordaufbau ansehen, dann wird es klar.

Man kann uebrigens nicht nur Terzen stapeln, sondern auch Quarten, Quinten und sogar Sexten, und auch Akkorderweiterungen mit einbauen.

Hier einer meiner Lieblingsfingersaetze, wichtig dabei ist es, sich den Grundton bzw. die Lage dessen innerhalb der Figur zu merken.

--------------------------------6--10----
-------------------------6--10-----------
-------------------3--7-------------------
-------------3--7-------------------------
-------1--5-------------------------------
-1--5-------------------------------------

Wie sicherlich alle auf einen Blick erkannt haben, handelt es sich hier um ein Bb-Maj7 Arpeggio, natuerlich mit Grundton 1. Bund A-Saite, 3. Bund g-Saite und 6.Bund e-Saite Wink

Wer meint, zu kleine Finger zu haben, der sollte sich das Video von Lori Linstruth ansehen, das erklaert gut, wie man fehlende Spannweite mit slides ersetzen kann. Jetzt kommer aber keiner und sage, "das kann man auch sweepen" Mr. Green

http://de.youtube.com/watch?v=nMejjSWStaw

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orschd



Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 2037
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2008 19:11    Titel:

Ähm...ja...
Das soll ich jetzt aber nicht sofort nachspielen müssen ?
Die Dame rockt ja derbst.
Mit Tapping wär das ja recht einfach (siehe Ihr Beispiel), aber mit Slide is es sehr kompliziert, vor allem weil ich automatisch den Slide mit der rechten Hand machen will.
Da muss man schon umdenken !!
_________________
www.myspace.com/metaltorsten

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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 891

BeitragVerfasst am: So Mai 18, 2008 14:19    Titel:

Nein, das musst du nicht Wink
Was ich damit wollte ist nur, sichtbar zu machen, dass

a - man nicht alle Arpeggios sweepen muss
b - es viele versch. Moeglichkeiten gibt, sie zu spielen
c - dafuer viele versch. Techniken benutzt werden

Mit dem Beispiel wollte ich nur aufzeigen, dass man auch mit kleinen Haenden das Arpeggio so anordnen kann, dass man best. Noten nicht durch Dehnung, sondern durch schnelles sliden erreichen kann.

Ich persoenlich spiele es so, wie ich es angegeben habe, und habe auch kleine Haende/Finger. Dafuer lasse ich aber den Zeigefinger keine Sekunde auf den tiefen Noten ruhen. Auch das ist eine Moeglichkeit.

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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 891

BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 9:38    Titel:

Waere es nicht eine Idee, mal einen kurzen workshop "Arpeggios" hier reinzustellen? Aufbau, Abfolge, und versch. Ansaetze? Ich wuerde mich bereit erklaeren, damit anzufangen.

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orschd



Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 2037
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 15:44    Titel:

Mach ma !!
Ich finds ne gute Idee.
Is ja auch zweifach lehrreich. Von der Fingerübung bis zu "Know your olles Griffbrett better" !
Smile
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Frank Castlerock



Anmeldungsdatum: 04.04.2008
Beiträge: 241
Wohnort: Raum Hannover

BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 16:57    Titel:

Mal sone Frage nebenbei.

Ich mag sowas wie die Frau Lori Linstruth in dem Link spielt mal gar nicht. Ich stehe auf klassisches Gitarrenspiel wie es jeder kennt.

Nen Solo darf bei mir auch mal nen bischen schräg klingen, hauptsache es hört sich handgemacht an und nicht wie aus einem Gitarrencomputer Smile

Nur wenn ich sowas lernen will um mal zu wissen wie sich das anfühlt wenn man sowas kann, wie lange bedarf es denn ein halbwegs normaler Gitarrenspieler sowas hinzubekommen bis man es genauso schnell spielen kann ?

Würde es sich für mich lohnen sowas mal zu üben oder sollte man dann auch wirklich mit begeisterung sowas lernen wollen ?
_________________
Les Paul Faded Tobacco Sunburst SH-10/Steg
2.Gitarre: Metaldriver by Sumer GibsonPU/Steg
Mesa - Boogie DC-10 - Boogie 4x12 schräg
CryBaby GCB-95 - Boss TU-2 http://www.terrordrome-thegame.com/

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orschd



Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 2037
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 18:26    Titel:

Frank Castlerock hat Folgendes geschrieben:
Mal sone Frage nebenbei.

Ich mag sowas wie die Frau Lori Linstruth in dem Link spielt mal gar nicht. Ich stehe auf klassisches Gitarrenspiel wie es jeder kennt.

Nen Solo darf bei mir auch mal nen bischen schräg klingen, hauptsache es hört sich handgemacht an und nicht wie aus einem Gitarrencomputer Smile

Nur wenn ich sowas lernen will um mal zu wissen wie sich das anfühlt wenn man sowas kann, wie lange bedarf es denn ein halbwegs normaler Gitarrenspieler sowas hinzubekommen bis man es genauso schnell spielen kann ?

Würde es sich für mich lohnen sowas mal zu üben oder sollte man dann auch wirklich mit begeisterung sowas lernen wollen ?


Die Frage beantworte ich ganz explizit mit :
Übe es ! Es muss nicht schnell sein. Aber füge es deinem Repartoire hinzu.
Mit der Zeit ergeben sich neue Möglichkeiten...vielleicht sogar Ideen. Das könnte dann auch zu einem ganz eigenen Stil führen.
Nicht alles MUSS schnell sein. Meist reicht es schon das Feeling ins Holz zu übertragen um besser zu klingen als 2372 Mio. Sweeps am Stück.
Nur erlernen sollte man es bis zu dem Punkt an dem es keinen Spaß mehr macht. Dann is nämlich erst mal gefragt das erlernte mit einzubauen, in eigene Stücke.
SO wird ein Kuchen draus !!
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Frank Castlerock



Anmeldungsdatum: 04.04.2008
Beiträge: 241
Wohnort: Raum Hannover

BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 20:06    Titel:

Das nenn ich mal motivation Smile Danke
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Mordan



Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 20:43    Titel:

Ich kann eigentlich nur den Tipp geben sich diese Arpeggios selber zusammenzusuchen, das heisst jedes Arpeggio eines Akoord in jeder Lage spielen zu können, dan weist du auch was du spielst^^

Technik ist Übungssache und sicher nicht verkehrt.....

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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 891

BeitragVerfasst am: Di Mai 20, 2008 9:38    Titel:

Mordan hat Folgendes geschrieben:
Ich kann eigentlich nur den Tipp geben sich diese Arpeggios selber zusammenzusuchen, das heisst jedes Arpeggio eines Akoord in jeder Lage spielen zu können, dan weist du auch was du spielst^^

Damit hast du eindeutig Recht! Ich werde deshalb nur einen kurzen Abriss praesentieren, der helfen soll, damit in Gang zu kommen.

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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 891

BeitragVerfasst am: Di Mai 20, 2008 9:50    Titel:

Was sind Arpeggien?

Ein Arpeggio besteht aus den Noten des ihm zugrunde liegenden Akkordes, die jedoch nicht als solcher gespielt werden. Sehr vereinfacht kann man es sich als eine Tonleiter, ein Pattern, eine Skala vorstellen, die nur aus den Noten des zugrunde liegenden Akkordes besteht.

Warum Arpeggien?

Streng genommen hat man beim Melodiespiel zwei Moeglichkeiten zur Hand, derer man sich bedienen kann: Tonleitern jeglicher Art, und Arpeggien. Arpeggien bringen Farbe ins Spiel, und durchbrechen die Gleichmaessigkeit der Skalen. Die Ursache liegt darin, dass Tonleitern vorwiegend auf dem Intervall einer Sekunde aufgebaut sind (ausgangspunkt Durtonleiter) , und das menschl. Gehoer hoert die Dichte der einzelnen Noten recht gut.
Arpeggien basieren auf Intervallen, die groesser sind als eine Sekund, und veranlassen uns dazu, das Altbekannte neu zu hoeren. Nebenbei bemerkt: nahezu alle Arpeggien sind auch Bestandteil der Durtonleitern.

Wer bis hier hin nicht folgen kann, dem sei gesagt, dass der Aufbau von Akkorden sowie grundlegende Intervallehre die Basis bildet. Die harmonisierte Durtonleiter bildet einen Grundpfeiler zum Verstaendnis hier.

Wer interessiert ist, aber damit Schwierigkeiten hat, bitte melden, damit ich sehe, ob ich tatsaechlich so weit ausholen muss Wink

An den Moderator: wenn das ein neuer Thread werden sollte, koennte, muesste, bitte verschieben Wink

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svenlentzen



Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: Di Mai 20, 2008 16:06    Titel:

könnte jemand von euch mir übungen fürs squealen machen? am liebsten wär mir ein textdokument oder ein document mit octava sd4 falls es jemand kennt

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