Tipps & Tricks für die innere Uhr ?

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Chrisu
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Tipps & Tricks für die innere Uhr ?

Beitragvon Chrisu » Do 21. Jan 2010, 08:04

Hi, geehrtes Schlagzeugvolk und SchlagzeugvolkInnen *g*
(aber auch andere Musikermeinungen sind gefragt)

Wie ist das so mit Eurer inneren Uhr, praktisch dem Metronom im Hirn Bauch, Ar... oder sonst wo ?
Was für mentale und physikalische Tricks und Übungen wendet Ihr an (jetzt außer dem Üben mit dem Metronom), um die richtige Time zu üben bzw. die innere Uhr zu schärfen ?

Mein Problem dabei ist:
Das Spielen von schnelleren und kombinierten Fills (z.B. 16-tel kombiniert mit Triolen ...etc.). Hier kommt es doch des öfteren vor, dass nach dem Fill die "Eins" bei mir dann zwar in der Nähe, aber nicht unbedingt dort ist, wo sie die anderen Bandmitglieder vermuten :oops:

Bin dankbar für alle Tipps und Tricks.
lg Chrisu
... jazz music isn´t dead, it smells just funny ... (f.zappa)

rab2
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Beitragvon rab2 » Do 21. Jan 2010, 22:38

Das finde ich ein sehr interessantes Thema, ich glaube dazu kann man nie genug Tips haben.

Man weiß ja mit der Zeit, wo man die Timig-Präzisionsfehler hat (wie du zB sagst bei komplizierteren Fills), und ich versuche "einfach", ganz bewusst genau bei diesen Stellen die Rhythmik des Gespielten im Kopf mitzudenken.
Die Schwierigkeit liegt zwar genau darin, dass man sich ja eigentlich voll auf die Kreativität konzentriert, um das Fill noch exklusiver zu gestalten, so dass dann (bei mir auch) gerne mal das Timig unter der Kreativität leidet.
Aber mir hilft es ganz gut, wenn ich mir dann wirklich bewusst denke "so, jetzt noch eine Triole" und die dann im Kopf quasi mitzähle. Das muss ja nicht 1-e-und-e-2-e... sein, sondern einfach ta-ta-ta oder sowas, aber eben die rhythmische Figur.

Grüße

PS: ich weiß, dass das jetzt 16tel sind, was ich da aufgeschrieben habe...[/size]
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painfiller
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Beitragvon painfiller » Do 21. Jan 2010, 22:53

Jap, das ist ein guter Tip, mein Schlagzeuglehrer meinte auch immer:
Wenn ich nicht weiß wie mans genau spielt, versuchen im Kopf odrr auch laut mit zu sprechen.
Hört ja sowieso keiner und sieht eher nur verdammt groovig aus.
Nach dem Motto:
Und eins bam dam bambamdadam zack dadisch 4 und bam.

Und nicht vergessen: Augen zusammen kneifen, also ob du voll konzentriert bist und gerade ungemein arbeitest ;)

Sonst den Fill ne Stunde lang zum Metronom nacheinander spielen.
Wer nen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten!

ItchyWho!?
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Beitragvon ItchyWho!? » Sa 23. Jan 2010, 14:14

oder den Takt auf der Hi-Hat durchtreten. Dann - wenn man es denn richtig macht - kann man sich an der Hi-Hat orientieren. Aber das bedarf einer Menge Übung. Bei mir klappt das nicht zu 100% :lol:

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Beitragvon franzferdinand94 » Mi 29. Dez 2010, 22:14

wenn man jemanden hat mit dem man spielen kann sollte man ihn bitten ein einfaches/eigenes riff gerade durchzuspielen und dann ein paar fills ausprobieren. da weis man sofort oba es gepasst hat oder auch nicht und mit der zeit weis man dann wo die eins ist.
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Beitragvon Reason » Do 30. Dez 2010, 02:10

Klick, klick, klick. Nichts ersetzt den Klick.
Ab und an den Klick auf 2 und 4 und üben bis das Metronom DICH begleitet und nicht umgekehrt.

airwolf
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Re: Tipps & Tricks für die innere Uhr ?

Beitragvon airwolf » Mi 2. Jan 2013, 21:51

Auf der Hihat die 4tel mitlaufenlassen lassen mach ich auch, mein Lehrer meinte aber mal dass man da vorsichtig sein muss da sich ansonsten leicht die 4tel der Hihat am Fill orientieren anstatt umgekehrt. Und dann stimmts ja erst recht nicht.

Wenn ich kompliziertere Fills übe dann zerlege ich den Takt in die kleinsten Einheiten des Fills, ein 8tel Fill also in einen 8tel Takt, und übe dann Schlag für Schlag durch und werde dabei langsam schneller. Ist zwar oft eine Heidenarbeit aber funktioniert (meistens ;-))
Und natürlich übe ich mit Metronom.

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christian
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Beitragvon christian » Do 12. Feb 2015, 18:21

Ein Bekannter (selbst Keyboarder) meinten mal: am besten ist es nicht mit Klick im Ohr sondern mit LED-Anzeige am Metronom zu üben. Weil den Klick kannst du leicht überhören wenn du dazuübst wenn du nicht ganz genau am Schlag bist, aber das Aufleuchten siehst du, also auch wenns um eine klitzekleine Kleinigkeit nicht passt.