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 Betreff des Beitrags: Darüber soll ich schreiben...
BeitragVerfasst: So Okt 12, 2008 14:51 
...sagt Christian - und hier passt's hin. Also mal ganz einfach wieder zur Sache? (Habe Herrn Lemme jetzt einen Link auf diesen Beitrag gemailt.)

Mein Konzept zum Download

Ein Gitarrist hat geschrieben:
... keine aufwendigen und teuren Röhrenwechsel, geringeres Gewicht (für uns nicht mehr ganz so jungen Gitarreros ein unschätzbarer Vorteil) und allgemein weniger Störungsanfällig. Stimmt's?
Korrekt. (Hm - aber da müsste ich den Strangtitel wohl ändern in "Mein Amp für Senioren"? :wink: ) Das Schwerste an der ganzen Kiste werden also Gehäuse und Speaker sein. Ok, auf einen Netztrafo werden wir wohl nach wie vor nicht verzichten können, :wink: aber da kommt auch nur ein Ringkerntrafo in Frage.

Ein Gitarrist hat geschrieben:
Also eine Art FDD, nur viel besser?
Sozusagen. Aber noch viel einfacher. So genial primitiv, dass ich mich frage

- wieso das nicht schon lange praktiziert wird (ok - die Wahrheit ist einfach - wenn man sie erst mal erkannt hat, nur die Wege zur Erkenntnis sind oft mühsam :wink: ),

- warum ich nicht eher drauf gekommen bin - ok, weil ich i.A. nicht gerne rechne. :wink: Und weil man das Einfachste manchmal nicht sieht, wenn’s vor der Nase liegt.

Also nochmal das Problem: Röhre = Stromquelle mit ziemlich hohem Innenwiderstand -> geringe Dämpfung -> der Speaker kann sein “Eigenleben” entwickeln, was ganz wesentlich zum Sound beiträgt. Transe = Spannungsquelle mit sehr geringem Innenwiderstand (praktisch Null) -> starke Dämpfung. Bisherige "Teillösung": FDD (frequenzabhängige Dämpfung), aber so richtig "nach Röhre” klingt das auch noch lange nicht. Ich habe nun eine Lösung gefunden, die auch die Transe exakt als Stromquelle arbeiten lässt - in den Grenzen der Aussteuerbarkeit, also keine Gefahr des “Hochlaufens" wie bei der Röhrenendstufe:

Bild

Damit ist der Strom durch den Speaker exakt eine lineare Funktion der Eingangsspannung. Da braucht man gar nicht mehr groß mit Innenwiderständen, Dämpfungsfaktor etc. zu rechnen - die Spannung über dem Speaker ergibt sich dann aus dem Strom mal dem "krummen“ Impedanzfrequenzgang des Speakers - wie’s sein soll. Wer Lust hat, rechne doch mal ein bisschen weiter (Rg so mit 0,1 Ohm angesetzt)... Oder finde mal einen Fehler in diesen einfachen Formeln. :wink:

Alles Weitere lässt sich dann allerdings schlecht in der Endstufe unterbringen, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache - es soll ja auch zum „Direct Out“ ‘rauskommen. Es ergeben sich auch noch weitere Details - z.B. ist der Innenwiderstand des "idealen Gitarrenamp“ - Netzteils nicht nur hoch, sondern auch noch nichtlinear (Gleichrichterröhre)... Also "erste Sahne" wird der Sound ja erst bei leichtem Endstufen - Overdrive, wenn auch noch die Anodenspannung vom Netzteil her in die Knie geht, der Ausgangstrafo in die magnetische Sättigung fährt... Deshalb sind ja speziell solche kleinen Röhren - Brüllwürfel beliebt, die man auch ohne Gehörschützer an der Leistungsgrenze fahren kann. :wink:

Alles in allem muss also dem Signal was beigemischt werden, was das Verhalten von Röhrenendstufe + Netzteil bei leichtem Overdrive emuliert (wobei aber auch die Vorstufenröhren schon ihr Scherflein zum Sound beitragen...). Und nicht zu vergessen (für "Direct Out" und Kopfhörer): Speaker + Box + Raumeinfluss. Als Effektschaltung ist das Prinzip schon länger bekannt - unter der Bezeichnung "Reverb". Aber was ich draus gemacht habe, finde ich noch nicht so toll: "Tubes and Output Transformer Emulating Reverb" - abgekürzt: "TOTER" - da muss ich mir wohl noch was anderes einfallen lassen? :?

Das Ganze muss ich natürlich schützen lassen, aber auch dafür fehlt mir bisher die Kohle. :wink: Aber keine Sorge - ich habe genug Beweise, dass das von mir ist, und die liegen auch aus juristischer Sicht gesehen schon an der richtigen Stelle. :wink:

Ein Techniker hat geschrieben:
Hoffentlich habe ich nichts übersehen, aber das Bild [...] scheint der einzige wirklich technische Beitrag zu sein.
Jojo, ich bin halt davon ausgegegangen, dass sich hier hauptsächlich Musiker tummeln, die es nicht sonderlich interessiert,
Ein Gitarrist (im Aussensaiter-Forum) hat geschrieben:
ob da Röhren, Transistoren oder Maikäfer ihre Arbeit verrichten. :wink:


Ein Techniker hat geschrieben:
Was hat Deine Schaltung eigentlich mit dem Ziel zu tun, röhrentypische Verzerrungen in einstellbarer Form bei beliebiger Lautstärke zu produzieren?
Mit Verzerrungen noch nicht allzuviel (oder nennt man Frequenzgangverbiegungen nicht auch schon "lineare Verzerrungen"?) - aber wie gesagt, zu der Gesamtlösung gehört noch einiges mehr. Aber das muss in die Vorstufen. :wink:

Ein Techniker hat geschrieben:
Die Mathe in dem Bild stimmt. Ich sehe zwei Gründe, woran die Umsetzung in die Praxis scheitern könnte.
Ich nur einen. Und den kriegen wir auch noch weg. Du musst mal die "HiFi - Denkbahnen" verlassen, das soll ein Gitarrenamp werden. :wink:

Ein Techniker hat geschrieben:
Der erste ist der, dass ein Lautsprecher kein Ohmscher Widerstand ist. Lautsprecher sind komplexe Lasten, [...] Daraus lässt sich erahnen, wie sich der Verstärkungsfaktor über die Frequenz ändern würde. Ein ziemlich heftiger Peak im Bereich der Resonanzfrequenz und ein kräftiger Anstieg zu den höchsten Frequenzen hin.
Und genau das macht den speakertypischen Sound aus! Im Zusammenwirken mit Gehäuse + Raumeinfluss, und das ist auch alles andere als bei einer HiFi - Box. :wink:

Ein Techniker hat geschrieben:
mit vorprogrammierter Schwingneigung.
Wieso? Die Verstärkung ist zwar stark frequenzabhängig (wie's sein soll), aber alles in allem im "grünen" Bereich, der in puncto "Schwingneigung" beherrschbar sein sollte. :wink:

Ein Techniker hat geschrieben:
Der zweite Grund, der gegen die Schaltung spricht, liegt in der Widerstandsgröße. Angenommen der Lautsprecher wäre ein Ohmscher Widerstand, dann liegt er wahrscheinlich im Bereich zwischen 4 und 16 Ohm. Wie groß oder vielmehr klein müsste dann Rg werden?
Wie gesagt, rechne bei Interesse doch mal ein bisschen weiter, Rg so mit 0,1 Ohm angesetzt. Und der des Speakers frequenzabhängig. Das ist der Punkt, wo ich keinen Bock mehr habe, weiter zu rechnen, nur die "Extremfälle" betrachte, dann wird geschraubt, gelötet (ääh... erst mal eingekauft - daran hängt's ja seit Jahren :wink: ) und gemessen / gehört, was 'rauskommt. Ok, nicht gleich mit 60 W auf einen Gitarrenspeaker, :wink: aber z.B. so (uff - die Quelle muss ich im Internet erst mal wiederfinden):

BildBild

Ein Techniker hat geschrieben:
Und welche Auswirkungen hat das? Im Idealfall wird parallel zum Eingang ein Widerstand geschaltet, der genau so groß ist, wie der Feedback-Widerstand, in diesem Fall der Lautsprecher. Welche Quelle kommt mit einem Eingangswiderstand von 4..16 Ohm klar?
Ein Impedanzwandler - wo siehst du das Problem?

Ein Techniker hat geschrieben:
Welche Auswirkungen haben so niedrige Widerstandwerte auf... reaktive Rückwirkungen des Lautsprechers auf den IC,...).
Ich könnte mir Spannungsspitzen vorstellen, die kann man mit 2 "schnellen" Dioden kappen (vom Ausgang nach +/- Betriebsspannung).

Ein Techniker hat geschrieben:
...Offsetspannungen, Rauschen, RF-Abschirmung, etc.).
Na, schaunmerdochmal?

An dieser Stelle hat der mir auch nur noch viel Glück gewünscht und sich ausgeklinkt. :roll:


Zuletzt geändert von germhand am Sa Okt 18, 2008 14:22, insgesamt 1-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Okt 14, 2008 20:50 
Frohe Kunde! Heute kam ein Anruf von der TU München - die ...zigste Adresse, die ich im Zusammenhang mit "Innovationen, Erfindungen, Existenzgründung,..." ergoogelt und angemailt habe - diesmal sieht's aber seriös aus! Nicht der ...zigtausendste Verein, der nur von "Kontakte vermitteln" und "Beratung" lebt:

http://www.unternehmertum.de/innovation ... index.html

Habe Herrn Maier meinen Businessplan gemailt und ihn zum Technischen auf diesen Thread verwiesen. Es wird also ernst. Und höchste Zeit, dass wir möglicherweise noch vorhande Differenzen und "Verschwörungstheorien" begraben.

Hallo Mods, bitte äußert euch mal dazu.

Hartmut


Zuletzt geändert von germhand am Di Okt 14, 2008 22:43, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: Di Okt 14, 2008 22:33 
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Beiträge: 647
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germhand hat geschrieben:
Hallo Mods, bitte äußert euch mal dazu.
Hartmut


Wozu sollen wir uns da äußern? Schön für dich wenn da ein Schreiben von der TU München kommt, aber was sollen wir dazu schreiben?



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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Okt 14, 2008 22:42 
Na, ich wollte dich ja nicht nochmal nerven, deshalb möchte von den Mods dasselbe hören wie von dir: Dass die elenden Querelen endlich aus der Welt sind. Und wir "reinen Tisch" machen können - "Trümmer aufräumen" wie gesagt. Der Mist von damals kann doch nicht so stehen bleiben!


Zuletzt geändert von germhand am Fr Okt 17, 2008 0:52, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: Mi Okt 15, 2008 0:52 
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es hat schon etwas zu bedeuten wenn in einem thread nach ner woche nicht geantwortet wird.
Es wird auch dann niemand antworten wenn du hier unzählige doppelposts machst (na gut, in diesem Falle wohl ein Mod um zu Closen)
Ich habe auch mal n thread zu ner frage gepostet, kam aber keine antwort, also werd ich nich noch 100mal nachfragen, weil davon auch nicht mehr gute kritik kommt, nurnoch schlechte ("hör auf zu nerven !")

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BeitragVerfasst: Mi Okt 15, 2008 1:02 
Sparky18m hat geschrieben:
es hat schon etwas zu bedeuten wenn in einem thread nach ner woche nicht geantwortet wird.
Klar - weil noch keiner da ist, der zu dem Thema was sagen kann.

Sparky18m hat geschrieben:
Ich habe auch mal n thread zu ner frage gepostet, kam aber keine antwort, also werd ich nich noch 100mal nachfragen, weil davon auch nicht mehr gute kritik kommt, nurnoch schlechte ("hör auf zu nerven !")
Und welche Frage war das?


Zuletzt geändert von germhand am Fr Okt 17, 2008 0:52, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: Mi Okt 15, 2008 19:55 
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Beiträge: 1559
Wohnort: Ibbenbüren
Warum wirfst dus hier dann vor dei Säue wenn hier sowieso keiner was dazu sagen kann.

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Selbstmord ist kein Auxweg.



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BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 15:30 
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Registriert: Do Mär 15, 2007 22:16
Beiträge: 1317
Wohnort: München
... und sagen will.

Arbeite einfach gut mit der TU München zusammen, wenn die das bauen, und es erweist sich als gut, dann ist das doch prima. Wir müssen dazu nichts aus der Welt schaffen, das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Vergraule einfach die Leute der TU nicht, und lass am besten die alten Geschichten in der Schublade, das will dort keiner hören. Niemand braucht zu wissen, aus welchen Gründen der Amp bis jetzt nicht gebaut wurde. Er wird nun hoffentlich gebaut, und fertig. Das ist doch gut so.

Viele Grüße
Jo

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Workshops: http://www.mix4munich.de/portal.htm
Musik: http://www.thedominopoets.com/heimspiel.html



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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 16:33 
Stoky hat geschrieben:
Warum wirfst dus hier dann vor dei Säue
Na, na, Säue gibt's hier wohl keine, oooooder? :roll:

mix4munich hat geschrieben:
Arbeite einfach gut mit der TU München zusammen, wenn die das bauen,
Nee, nee, das sollen die nicht bauen. Ich erhoffe mir nur Unterstützung im Sinne von "Unternehmensförderung", wie sie es auf ihrer Website anbieten:

http://www.unternehmertum.de/gmbh/gmbh.html

Als Hilfe zur Selbsthilfe, sozusagen.

mix4munich hat geschrieben:
Niemand braucht zu wissen, aus welchen Gründen der Amp bis jetzt nicht gebaut wurde.
Das wissen sie schon. Habe mich mit Herrn Maier schon dahingehend verständigt.

Aber meine Frage an dich als Ing. war eigentlich, was du zum Technischen zu sagen hast.



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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 16:52 
Ist das nur so schwer zu verstehen:
orschd hat geschrieben:
Schick Deine Schaltpläne einfach an einen wohlhabenden Feinelektroniker in der Nähe und mach ihn zum Teilhaber.
Du bekommst die Idee gesichert...er baut das Ding.
Mensch, da gibt's seit 4 Jahren ein theoretisches Grobkonzept, noch lange keine Schaltpläne! Die ergeben sich erst in der praktischen Entwicklung. Und das mit meinem Bastler-Equipment hier - eher komme ich mit einem Kanu nach Amerika! Jetzt etwas klarer, was ich da vorfinanzieren muss?


Zuletzt geändert von germhand am Fr Okt 17, 2008 1:05, insgesamt 1-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Darüber soll ich schreiben...
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 19:42 
Offline

Registriert: Do Okt 16, 2008 19:27
Beiträge: 2
germhand hat geschrieben:
Das ist der Punkt, wo ich keinen Bock mehr habe, weiter zu rechnen, nur die "Extremfälle" betrachte, dann wird geschraubt, gelötet ...und gemessen / gehört, was 'rauskommt.


Interessant, wie du das mit dem Anspruch verknüpfst, DEN Amp schlechthin zu erschaffen :lol:

Klingt für mich eher nach ganz normaler Hobby-Bastlerei.

trotzdem
Viel Spaß



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 Betreff des Beitrags: Re: Darüber soll ich schreiben...
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 20:31 
Anilam0815 hat geschrieben:
germhand hat geschrieben:
Das ist der Punkt, wo ich keinen Bock mehr habe, weiter zu rechnen, nur die "Extremfälle" betrachte, dann wird geschraubt, gelötet ...und gemessen / gehört, was 'rauskommt.
Interessant, wie du das mit dem Anspruch verknüpfst, DEN Amp schlechthin zu erschaffen :lol:
Was du da siehst, ist ja nur die Endstufe - ein winziger Teil. Aber die muss auch erst mal stehen - mitsamt Speaker, Gehäuse etc... und getestet werden.

Anilam0815 hat geschrieben:
Klingt für mich eher nach ganz normaler Hobby-Bastlerei.
Schön wär's. Dann hätte ich ihn ja schon lange fertig. Oder das andere Extrem: Ich könnte natürlich jetzt auch monatelang alles theoretisch berechnen und simulieren - aber das wäre noch viel mehr Aufwand. Und dann klingt's vielleicht in der Praxis doch ganz anders als gedacht. :roll:

Nee, nee, da müssen Theorie und Praxis Hand in Hand gehen - wenn du verstehst, was ich meine. Und da gehört einiges an Equipment dazu. Womit wir wieder beim Finanzierungsproblem wären. :wink:


Zuletzt geändert von germhand am Sa Okt 18, 2008 16:13, insgesamt 3-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Darüber soll ich schreiben...
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 20:44 
Offline

Registriert: Do Okt 16, 2008 19:27
Beiträge: 2
germhand hat geschrieben:
Und dann klingt's vielleicht in der Praxis doch ganz anders als gedacht.


Aha,
also kannst du jetzt demnach auch noch nicht genau wissen, wie der Amp klingen soll. Du hast ja, wie geschrieben noch nichts praktisches erarbeitet.



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 Betreff des Beitrags: Re: Darüber soll ich schreiben...
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2008 21:48 
Anilam0815 hat geschrieben:
Aha,
also kannst du jetzt demnach auch noch nicht genau wissen, wie der Amp klingen soll. Du hast ja, wie geschrieben noch nichts praktisches erarbeitet.
Umgekehrt: Ich weiß, wie der Sound hinzukriegen ist - theoretisch. Und das ist in die Praxis umzusetzen.

Also weiter zum Thema "Sound" aus meinem Konzept - die Alleinstellungsmerkmale (die halt noch einiges an Entwicklungsarbeit erfordern, damit's genauso gut klingt wie mit Röhren) blau gekennzeichnet:

4. Entwicklung

4.1. Schaltungskonzeption

Allgemeine Anforderungen an einen Gitarrenverstärker:
- Hochohmiger Eingang
- Verarbeitung von Signalen von 30mV bis max. 1V
- Frequenzgang "über alles“: Nicht über etwa 8... 10 kHz (was darüber geht, kann bei der Klampfe nur noch Rauschen sein). Vielfältige Einstellmöglichkeiten, Hauptcharakteristik: Mit der Frequenz ansteigend, dem Frequenzgang der Box angepasst und eine Senke, deren Lage ganz charakteristisch für den „Grundsound“ ist - also, ob es nun nach "Marshall", "Fender", "Mesa", ..., nochniegehört,... klingt..

Meine Spezifikation:

- Die Vorstufe bekommt einen "Sensitive“ - Regler für Pegelanpassung, Einstellung der optimalen Aussteuerung und einen "Bright“ - Regler für Höhenanhebung.

- Dann der eigentliche Vorverstärker: Ein Kanal für "static“ (Verzerrcharakteristik unabhängig von der Lautstärke), einer für "dynamic“ (Verzerrung lautstärkeabhängig - das "Navigieren“ zwischen verschiedenen Lautstärken und Verzerrgraden wird gern als musikalisches Ausdrucksmittel eingesetzt, ganz typisch z.B. für Blues).

Einstellmöglichkeiten für beide Kanäle: Begrenzungseinsatz ("gain“) und Verzerrgrad ("drive“, von Superclean bis Brachialzerre), für jede Signalhalbwelle separat (die Röhre zerrt auch nicht „symmetrisch“). Beide Kanäle sind mit einem "Balance“ - Regler beliebig mischbar.


- Klangregelung (steht noch nicht genau fest, angedacht ist ein Equalizer mit 4 Frequenzbändern), wahlweise vor oder hinter den Preamp schaltbar,

- Einschleifweg (seriell) für externe Effektgeräte,

- Ein "Line In“ (stereo) für Einspeisung von externen Signalquellen für Übungszwecke,

- Reverb (gehört für Gitarrenamps zum Standard), Einstellmöglichkeiten: Hallstärke und -zeit,

- Ein "Direct Out“ für Anschluss an Stagebox -> PA - Anlage, der das wiedergibt, was ein gutes Mikrofon an der richtigen Stelle vor dem Speaker "hören“ würde. Das gleiche gilt für den

- Kopfhöreranschluss (stereo).


- "Master Volume“ - Regler -> Endstufe,

- selbstredend eine MIDI - Schnittstelle.

Grundschaltung sämtlicher Stufen: Operationsverstärker mit entsprechender Außenbeschaltung. Ab dem Netztrafo ist die gesamte Elektronik potenzialfrei (Schutzgüte und Vermeidung von Brummschleifen).

Das Ganze wird programmierbar gestaltet (dafür der Mikrorechner). Also 1 "Sound“ oder 1 "Preset“ = 1 Einstellung aller Regler = 1 Speicherplatz. Das Gerät kann also mit wachsenden Ansprüchen des Gitarristen "mitwachsen“, die erste Begeisterung der Kunden wird kein Strohfeuer sein - eine Garantie für langfristigen guten Absatz.

4.2. Mechanischer Aufbau und Fertigung

Die Fertigung der Komponenten wird auf der Basis "Vergabe von Unteraufträgen“ laufen. Fertigung von Leiterplatten in Kleinserie: Dafür gibt’s eine Menge kleine Firmen (die nach Aufträgen lechzen) oder große (für die meine Dinger ein Klacks sind). Da lassen sich günstige Konditionen aushandeln. Auf Qualität muss man achten, da traue ich mir mit meinen Kenntnissen ein Urteil zu.

An Gitarrenverstärker werden auch mechanisch besondere Anforderungen gestellt. Sie müssen vor allem robust sein, "on stage“ und "on road“ eine recht "raue“ Behandlung vertragen. Deshalb bestehen die Gehäuse üblicherweise aus starkem Sperrholz mit einem Bezug aus "schwerem“ Kunstleder. Dazu habe ich Kontakt mit einer Schreinerei. Der Inhaber hat selber mal aktiv geklampft, also er weiß, worauf es bei solchen Kisten ankommt. Meine Sache dann: Die Montage (und dass die dann mit ein paar Handgriffen geht, ist wiederum mein Problem bei der mechanischen Konstruktion), Funktionstest, Versand.


Zuletzt geändert von germhand am Sa Okt 18, 2008 14:25, insgesamt 2-mal geändert.


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BeitragVerfasst: Sa Okt 18, 2008 13:01 
Zur meinem Finanzierungsmodell / zur juristischen Seite:

Killerhamster2k hat geschrieben:
Schon komisch, wenn so ein spruch aus der anderen ecke kommt von wegen "ne zecke weniger..." usw ist derjenige ders sagt gleich ein fascho//rassist//nazi//platz für eigene ideen... soviel dazu, danke fürs gespräch ^^
Das ist genauso'n Quatsch wie: Ich bin "Rassist" und "ausländerfeindlich", weil ich Folgendes geschrieben habe:

Am 30.06.2008 an einen Erfurter Staatsanwalt:
Zitat:
Also jetzt ist einfach erst einmal Ihre Meinung als Jurist gefragt - wie finden Sie das:

Unserem ehmaligen Außenminister Joschka Fischer sei Dank, dass er damals im Osten Einreisevisa praktisch "verkaufen“ ließ - oft, ohne dass überhaupt eine Einreiseberechtigung geprüft wurde. Das Ganze ist ja damals aufgeflogen, weil irgendwo ein Beamter mal wachsam war (ja, solche gibt’s auch). Und wie ich von einer langjährigen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Erfurt weiß, hat sich im Rahmen der "Visa - Affäre“ gerade Erfurt zu einem Umschlaghafen für illegale Einwanderer aller Coleur entwickelt. Und was will dann ein 58jähriger Herr ***, der in Hamburg wohnt, mit einem Grundstück bei Erfurt - macht’s da bei Ihnen nicht auch "klick“? Da sollte ein Staatsanwalt zumindest hellhörig werden. Also wenn ich die paar Piepen nehme bzw. mit meiner Schwester teile, mache ich vielleicht noch Geldwäsche? Das wird nicht legal, und wenn’s zehnmal von einem Gericht "vermittelt“ wurde.

(Die langjährige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung war übrigens in dem Jahr vor der Wende meine Freundin - ich habe sie mal wieder angeschrieben, das kam zurück: "Empfänger unter der angegebenen Adresse nicht ermittelbar" - sorry, der Trick ist auch schon zu alt. :roll: )

Am 23.07.2008 an den Grundstücksnachbarn:
Zitat:
Denn auch der Anwalt meiner Schwester weiß schon Bescheid, dass das ein weiterer Straftatbestand ist, wie sie ihn und das Gericht belogen hat - und ihr habe ich empfohlen, sich von ihrem Klapsdoktor Schuldunfähigkeit bescheinigen zu lassen, wenn sie um den Knast herumkommen will. Schöne Grüße also an Ihre "netten“ Gartennachbarn - das Grundstück ist und bleibt nach Recht und Gesetz mein Eigentum (worauf ich sie aber schon vor Jahren hingewiesen habe). Es sollte mich freuen, wenn sich meine weitergehenden Schlussfolgerungen und Vermutungen als unbegründet erweisen sollten. Herrn *** beharrliches Schweigen spricht aber eine andere Sprache.

Richten Sie ihm also aus: Ich gebe ihm noch Zeit bis Ende dieses Monats (Do., den 31.07.08 ), mit mir Kontakt aufzunehmen. Entweder wir werden uns über einen ordentlichen Preis einig (und zwar Geld, dessen Herkunft zweifelsfrei ist) - oder die "netten Leute“ haben von meinem Grundstück zu verschwinden, aber es in einem Zustand zu hinterlassen, dass man es seriös anbieten kann.

Also jetzt ein bisschen Bewegung, wenn ich bitten darf - zwingen Sie mich nicht, persönlich in Erfurt zu erscheinen. Ach ja - die Erfurter Polizei sollte im Prinzip auch Bescheid wissen, fragen Sie bei Interesse mal in der Andreasstraße bei Herrn Kriminalhauptkommisar *** nach. Seine Begründungen, warum er damals der Sache nicht weiter nachgegangen ist, waren ja wohl ein Witz (u.a. sollte ich ihm meinen gesamten Schriftverkehr mit dem Amtsgericht Erfurt kopieren - echt komische "Ermittlungsmethoden“ für einen Kriminalisten).


Am 23.07.2008 an den Anwalt meiner Schwester (der das Mandat inzwischen niedergelegt hat):
Zitat:
Die Worte des Gartennachbarn (so etwa vor einem Jahr) am Telefon: "Was Sie nur wollen - das sind nette, fleißige Leute. Ihr Vater hat doch nur eine Papphütte dahin gesetzt...“

Von wegen - Strom und Wasser waren da, Abwasser vorbereitet - also teilerschlossen. Und z.B. auf die 2 Fundamente könnte man Wolkenkratzer stellen (massiver Brückenbeton)... Zum Status des Grundstücks liegen widersprüchliche Angaben vor (Sondererholungsgebiet, geschützter Landschaftsbestandteil - vor dem Krieg war es mal eine Obstplantage, zuletzt kenne ich es als kleinen Wald - 200 Bäume, davon noch 90 Obstbäume, mit 2 künstlich angelegten Teichen...) Nur das, als das es nach Aussage des Amtsgerichts Erfurt im Flächenbebauungsplan der Stadt stehen soll und "unter den Hammer“ kam, war es nie und wird es nie sein: Landwirtschaftsfläche.

Heute würde ich es wohl kaum wiedererkennen - die Aktivitäten, die Hr. *** in enger "Kooperation“ mit der Stadtverwaltung inzwischen entfaltet hat, hätte man unserem Vater nie genehmigt. Aber wer wird denn da gleich von "Korruption“ sprechen - das heißt doch "Entscheidungshilfe“ - oder? :wink:

Alles in allem ist mein Vergleichsangebot mehr als fair - oder sehen Sie das anders?



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