Musikertalk.com • Thema anzeigen - Gesamt-Laustärkepegel 3 Frequenzen?

 
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 Betreff des Beitrags: Gesamt-Laustärkepegel 3 Frequenzen?
BeitragVerfasst: Sa Mär 21, 2009 14:16 
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Registriert: So Mär 08, 2009 16:12
Beiträge: 5
Hi,

diesmal sind die echten Nerds gefragt :) Aufgabe:

Es erklingen drei Töne unterschiedlicher Frequenz zeitgleich: f1=50 Hz, f2= 1000 kHz und f3= 6 kHz. Wie groß ist der Gesamt-Lautstärkepegel?

Bin gespannt auf die Antworten.



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BeitragVerfasst: Sa Mär 21, 2009 16:39 
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ICh frage mich nur wie wir daraus was errechnen sollen. Da du nur die Frequenz vorgegeben hast und keinen DB Wert oder irgend einen anderen Wert außer der Frequenz. Die die können nunmal unterschiedlich laut sein ;)

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Selbstmord ist kein Auxweg.



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BeitragVerfasst: Sa Mär 21, 2009 18:03 
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Ich weiß nur, dass ich den 6kHz Ton gar nicht hören will :-)

/edit: Da gibt es so eine Kurve über freuqenzabhängiges "Lautstärkenempfinden" des menschlichen Gehörs ... nach dieser bist Du hier knapp über 0 dB, also knapp an der Hörschwelle. Wie sich diese aber berechnet, bzw. welche Grundlagen hier angewendet sind, kann ich Dir nicht sagen .... interessant ist´s aber trotzdem, daher würde mich das Ergebnis wirklich interessieren ! lg Chrisu \edit ende

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... jazz music isn´t dead, it smells just funny ... (f.zappa)



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BeitragVerfasst: Mo Mär 23, 2009 15:29 
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Einen Lautstärkepegel gibt es nicht.
Es gibt einen Schalldruckpegel. Um diesen zu berechnen kann man die einzelnen Pegel "addieren" nachdem du entlogarithmiert hast. (Logarithmusrechenregel beachten!!).

Willst du die "empfunden Lautstärke" ist diese von der Fequenz abhängig und müsste mit empirischen Werten in Beziehung gesetzt werden.

In beiden Fällen müssten aber die einzelnen Pegel angegeben werden.



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BeitragVerfasst: Mi Apr 29, 2009 1:36 
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Da versuchte wieder mal jemand zu blenden ohne einen Schimmer zu haben.



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BeitragVerfasst: Mi Apr 29, 2009 7:51 
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Registriert: So Dez 07, 2008 11:21
Beiträge: 597
Wohnort: Österreich
Falls Du mich meintest mit dem "Blender ohne Schimmer" muss ich Dir leider recht geben .... :(
Nichtsdestotrotz ging ich von diesen Kurven aus:

Bild

Bild

Stimmt aber, man muss den Schalldruckpegel mit berücksichtigen !

lg Chrisu

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BeitragVerfasst: Sa Mai 02, 2009 22:55 
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Registriert: Di Jul 17, 2007 1:48
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Nein, gar nicht. Sorry wenns so angekommen ist.
Meinte den Postersteller.



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BeitragVerfasst: Di Jun 30, 2009 11:03 
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Registriert: So Jun 28, 2009 18:37
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ThomasA1000 hat geschrieben:
Einen Lautstärkepegel gibt es nicht.

Doch - und bei 1 kHz entspricht dieser (wurde mal so festgelegt) dem (gemessenen !) Schalldruckpegel. Bei anderen Frequenzen ist es dagegen nicht so, weil die Hörempfindlichkeit unserer Ohren frequenzabhängig ist (wie in den geposteten Diagrammen von Chrisu ja schön zu erkennen ist).

ThomasA1000 hat geschrieben:
Es gibt einen Schalldruckpegel. Um diesen zu berechnen kann man die einzelnen Pegel "addieren" nachdem du entlogarithmiert hast.

Schön. Dann rechne mal (ich hab extra einfache Werte angenommen):
50 Hz mit 90 dB SPL + 1 kHz mit 90 dB SPL + 6 kHz mit 90 dB SPL ergeben (unbewertet) was ? :lol:

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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 16:47 
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Willst du uns verarschen? Rechne es aus wenn du es kannst (in deinem banalen Beispiel sogar eine triviale Rechnung), oder frage wie es geht wenn du es nicht kannst.



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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 17:05 
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Registriert: So Jun 28, 2009 18:37
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ThomasA1000 hat geschrieben:
Willst du uns verarschen?

Nö. Aber du hast einige Dinge (wenigstens das mit dem Lautstärkepegel) nicht so ganz verstanden - vermute ich mal. :)

ThomasA1000 hat geschrieben:
Rechne es aus wenn du es kannst (in deinem banalen Beispiel sogar eine triviale Rechnung) ...

Kannst du es denn ?? *zweifel*

ThomasA1000 hat geschrieben:
... oder frage wie es geht wenn du es nicht kannst.

Dann frage ich DICH: Wenn es trivial ist, dann erleuchte uns mal. :)

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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 17:22 
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x-Saiter hat geschrieben:

ThomasA1000 hat geschrieben:
Rechne es aus wenn du es kannst (in deinem banalen Beispiel sogar eine triviale Rechnung) ...

Kannst du es denn ?? *zweifel*

Wenn ich es nicht könnte, wie käme dann die richtige Antwort in meine Signatur?

In deinem Fall ist es wirklich einfach. 90dB+90dB ist eine Verdoppelung des Pegels also +6dB ergibt 96dB.
Nochmal 90 dB dazu ist 3facher Pegel
20*log(3)=9,54 (ist dieser Schritt klar, ansonsten führe ich ihn nochmal aus). Ergibt 99,54 dB.

Der allgemaine Fall liegt ähnlich aber etwas aufwändiger



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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 17:57 
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ThomasA1000 hat geschrieben:
90dB+90dB ist eine Verdoppelung des Pegels also +6dB ergibt 96dB.

Gilt sowas nicht nur für (Sinus-) Signale mit gleicher Frequenz und ohne Phasenverschiebung an der Hörposition ? :)

Stell dir vor, du spielst auf der Gitarre einmal nur eine Saite ... dann alle 6 Saiten (gibt sowas dann wirklich über 15 dB mehr Pegel ??).

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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 18:14 
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x-Saiter hat geschrieben:
Gilt sowas nicht nur für (Sinus-) Signale mit gleicher Frequenz und ohne Phasenverschiebung an der Hörposition ? :)

Wir könnens ja auch mal mit Dreieck- oder Rechteck- oder was immer du willst durschspielen. Woran hast du bei deinem 50Hz Signal gedacht? Und vor allem, was würde sich ändern?

Natürlich bleiben Phasenverschiebungen und Interferenzen hier unbeachtet dazu müsstest du dir schon die Mühe machen und einge Parameter mehr angeben (viel mehr). Interessant wären hier die Reflexionen. Dann könnte man eine Computersimulation erstellen die den Schalldruckpegel abhängig vom Ort x angibt. Wollen wir das? Um eine genaue Rechnung anstellen zu können müsste man sowieso mit der bewegten Luftmasse und der dazugehörigen Energie rechnen.

Es geht um die Addition von Schalldrücken (bzw deren Pegel), oder nicht mehr?
Da verschiedene Frequenzen nicht interferieren sehe ich keinen Grund die Schalldrücke nich linear betrchten zu dürfen.

x-Saiter hat geschrieben:
Stell dir vor, du spielst auf der Gitarre einmal nur eine Saite ... dann alle 6 Saiten (gibt sowas dann wirklich über 15 dB mehr Pegel ??).

6 Seiten ergeben nicht 6 fachen Schalldruckpegel. Wie sich die einzelnen Schalldrücke verhalten kannst du sicher aufklären. Ich verstehe allerdings deinen Einwand.

Natürlich ist das ganze eine Spielerein, da das nur für koherente Schallquellen gilt. Praxistauglich ist das nicht. Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass für 90dB@ 50 Hz der gleiche Schalldruck nötig ist wie für 90dB@ 1kHz. Das muss nicht sein, ich weiß es nicht. Vielleicht ist p0 eine Funktion der Frequenz?


Zuletzt geändert von ThomasA1000 am Do Jul 02, 2009 18:56, insgesamt 4-mal geändert.


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 18:38 
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ThomasA1000 hat geschrieben:
Interessant wären hier die Reflexionen. Dann könnte man eine Computersimulation erstellen die den Schalldruckpegel abhängig vom Ort x angibt. Wollen wir das?

Kannst du sowas denn (womit eigentlich) simulieren ?

ThomasA1000 hat geschrieben:
Da verschiedene Frequenzen nicht interferieren sehe ich keinen Grund die Schalldrücke nich linear betrchten zu dürfen.

Ist denn eine Addition von "Schalldrücken" (-drucke, -drücke oder -drückse) keine Interferenz ?? :D

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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 18:43 
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Registriert: Di Jul 17, 2007 1:48
Beiträge: 145
x-Saiter hat geschrieben:
Kannst du sowas denn (womit eigentlich) simulieren ?

Nö. Ich nicht

x-Saiter hat geschrieben:
Ist denn eine Addition von "Schalldrücken" (-drucke, -drücke oder -drückse) keine Interferenz ?? :D

Nein. Wellen interferieren. Diese können sich verstärken oder abschwächen
http://de.wikipedia.org/wiki/Interferenz_(Physik)



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