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 Betreff des Beitrags: Die Kunst der Musiktexte(r)
BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 0:03 
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Beiträge: 867
Wohnort: jetzt wieder Graz, Österreich
Hallo,

ein etwas allgemeiner Thread für mich, und alle die Mitdiskutieren möchten. Musiktexte...

Wie viele andere Leute auch, komponiere und schreibe ich. Wobei das "schreiben" an sich, für mich oft das kompliziertere ist. Oft gehen bei mir Text und Musik Hand in Hand. Ich mache es also nicht so, dass ich zuerst einen Text schreibe, den danach vertone oder umgekehrt... Text und Musik gehen Hand in Hand.

Oft komme ich natürlich in die Lage, dass ich gerade im zweiten Vers einige Probleme habe. Denn - oft ist nichts mehr da, was man zu dem Thema noch sagen könnte. Oder es ist zu viel zu sagen und man muss kürzen. Vor einiger Zeit entdeckte ich ja, dass meine irische Freundin gerne textet. Da greife ich gerne auf sie zurück: "Da fehlt ein Vers, schreibst Du einen?" Nur mag sie es eben leider auch lieber, die Aufgaben zu teilen. Sie schreibt, ich mache Musik. Dabei kam noch nicht viel fruchtbares raus 8) , derzeit.

Es gibt ja viele Leute die sagen sie "schreiben". Tjo, daraus bin ich immer bereit mir einen Vorteil zu erschaffen. ich sage ja von mir selber, dass ich schreiben kann, aber es Leute mit mehr lyrischen Gespühr gibt. Ich suche schon ganz lange jemanden, den man zB mal ein Demo schicken kann, der daraufhin einen guten Text zimmert - der auch zur Gesangsstimme passt (also nicht ignoriert, dass nach 8 silben keine Melodie mehr da ist und einen SAtz mit 12 silben schreibt). Derjenige könnte auch gerne auf meine früheren deutschen Lieder einen englischen Text schreiben :D Ich versuch das ja immer 1:1 zu übersetzen was nicht funktionieren kann, von der Rheimstruktur usw. Aber nach solchen Leuten sucht man vergebens - die meisten Leute die sich selber als "Liedtexter" bezeichnen scheitern an solchen Aufgaben - zeigt vermutlich auch, warum Tim Rice und Bernie Taupin nach 40 Jahren im Geschäft immer noch gefragt sind...

Wenn man nun von den Texten ausgeht, wird einem ja immer wieder gesagt: Schreibt man in Englisch, soll es natürlich für Native-Speaker sinn ergeben (damit hat glaube ich jeder Nicht-Native ein Problem), es soll die Aufmerksamkeit des Hörers bekommen, es soll sich reihmen und lauter. Das hat man vermutlich aus dem gleichen Buch "Wie schreibe ich einen Hit-Song" das man getrost ignorieren kann. .. wenn ich mir anhöre, was heutzutage in den Charts ist gehe ich einmal davon aus, dass nur ein geringer Prozentsatz sich die Mühe macht überhaupt auf den Text zu hören (in unserem Sprachraum gegen "null" gehend) plus sieht man auch, dass die meisten Leute in der Popularmusik nicht das geringste zu sagen haben.

Also, wie geht ihr vor? Technisch? Schreibt ihr einfach wie euch die Nase gewachsen ist ohne viel zu überlegen? Geht ihr akkribisch vor? Zuerst Text danach Musik oder auch beiden "Hand in Hand"? Oder umgekehrt? Lasst mich an euren kreativen Güssen teilhaben.

Danke!

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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:14 
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Beiträge: 1414
Wohnort: Hellmonsödt/Oberösterreich (nähe Linz)
also bei mir ist es mittlerweile immer so, dass ich zuerst die musik schreibe und dann den text dazu mache.

ganz einfach aus dem grund, weil dann der text tatsächlich in gewissen sinneinheiten auf die einzelnen abschnitte in der musik zugeteilt ist...
...also es ist dann eine strophe oder ein absatz im text auch tatsächlich zb ein riff im lied...

das hat halt dann mal in erster linie den vorteil, dass es eher leicht zu merken ist, wann der einsatz ist und solche sachen...auf jeden fall einfach als wenn sich zb einzelne sätze auf 2 verschiedene riffs aufteilen...

meistens schreibe ich allerdings mal einen absatz ohne eine meldie dazu zu haben. dann schau ich auf welchen song der eventuell draufpasst. wenn ich ein riff in dem song gefunden hab wo das passt, dann schreibe ich für den rest des liedes den text fertig. das geht deswegen, weil ich auf jeden fall immer mehr lieder ohne text übrig hab, als texte ohne lied dazu.

und dann gibts noch den fall, dass ich einen text schreibe ohne dass eine melodie dazu schon aufgeschrieben existiert. da gehe ich so vor, dass ich den text beim aufschreiben im kopf schon in eine melodie presse, bzw in einen rhythmus und wenn der text fertig ist, versuche ich dann die musik dazu zu machen wie ich sie mir beim schreiben vorgestellt habe. meistens kommt dann etwas raus, was ich mal fix selbst nicht mehr spielen kann (also das sind dann die songs für meine band, weil da spiel ich ned gitarre) und dazu noch was etwas anderes als ich es im kopf hatte. aber auf jeden fall passt es dann perfekt zum text.
diese vorgehensweise ist wesentlich leichter zur umsetzung einer idee als text, weil ja noch keine melodie da ist, bzw eine songlänge und eine struktur an die man sich eventl halten müsste. gleichzeitig entsteht aber auch kein text, der völlig losgelöst von einer späteren melodie existieren kann, weil beim schreiben ja schon ein gewisser rhythmus eingeplant wurde.

also zusammenfassend habe ich folgende vorgehensweisen üblich in gebrauch:

1) musik fertig aufschreiben, danach neuen text draufsetzen

2) text bruchstück schreiben, ein riff in einem fertigen lied suchen wo der teil draufpasst, rest vom text vervollstandigen

3) text schreiben und dabei eine melodie oder rhythmus im kopf haben, später etwas ähnliches an musik dazu schreiben

nr 2 geht halt nur wenn man schon einiges an fertigen songs ohne text dazu rumliegen hat...

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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:49 
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Registriert: Mi Mai 27, 2009 2:01
Beiträge: 867
Wohnort: jetzt wieder Graz, Österreich
Danke an Dich - in letzter Zeit habe ich ja wirklich immer das Problem, dass mir immer nur ein Teilchen einfällt. zB ein Refrain (Musik und Text kommen ziemlich schnell) und ich dann mal versuche, das Lied fertig zu komponieren. Wenn ich das so weit hab, fällt mir ja gleich eine Strophe ein, aber dann eine zweite Strophe zu schreiben oder eine dritte. Da hakt es bei mir bald mal wieder.

Ich glaube, wenn man weiß man "muss" jetzt noch unbedingt etwas dazuschreiben, das zum Thema passt, das ist nicht gerade förderlich. Ich habe neulich erst versucht, ein Lied über ein Thema zu schreiben und bin kläglich gescheitert. Bin dann einmal nach der Arbeit noch an den Strand gegangen und schwub... alles da, sofort etwas eingeschossen :).

Und ich glaube je mehr man überlegt und je mehr man analysiert, je schlimmer wirds... :)

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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 9:53 
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Hallo Martin,

bei mir gibt's 2 oder 2 1/2 Fälle.

a) Musik im Ohr und Text im Sinn. Das gilt für meine eigenen Sachen und dort für den Chorus. Meistens habe ich eine Textzeile und eine Melodie gleichzeitig im Kopf, manchmal fallen mir die Sachen geschachtelt ein usw. Mit dem Refrain habe ich auch das Thema. Die Strophen kommen dann nach und nach. Für unfertige/halbfertige Sachen habe ich ein "Notizbuch" (Computerdatei). Da liegen sie dann, manchmal ein paar Tage, manchmal Jahre. Die Melodien habe ich im Gefühl/Kopf - und manchmal vergesse ich sie :-(

b) ich schreibe für andere. Die haben dann natürlich eine Melodie. Hier gibt's zwei Unterfälle:
Holger: Holger macht Blues/Blues-Rock. Da ist die Silbenzahl nicht so streng, die Melodie lässt sich relativ gut an den Text anpassen, ohne "zu verlieren". Für Holger schreibe ich sehr gern.
Karsten: Karsten liefert Midi-Dateien. Der Text sollte 1:1 dazu passen. Exakte Silbenzahl, schlimmer noch: die Betonung! Da muss ich dann im Text oft Kompromisse eingehen. Mach ich nicht so gern. Steffen (bislang nur ein gemeinsames Projekt, wobei er meinen Text abgelehnt hat) gibt ebenfalls eine exakte Melodie vor, allerdings singt er sie, so dass die Betonungen natürlicher sind.

Die Sache mit den Strophen/Ideen:
wenn ich weiß, worüber ich schreiben will (Refrain, Hook-Line), sammle ich Ideen zu dem Thema. Wobei Unterschiedliches herauskommen kann: mal erzähle ich eine Geschichte (jede Strophe führt einen Schritt weiter), mal erzähle ich Episoden (jede Strophe erzählt eine eigenen kleine Geschichte, die Geschichten hängen thematisch zusammen), mal beschreibe ich ein Gefühl o.ä. (frisch verliebt; verzweifelt ...).

Wie ich im Einzelfall vorgehe, beschreibe ich in meinem (wenig beachteten) Blog http://lyrics-in-progress.over-blog.de/ "Lyrics in Progress". Zwei Fälle habe ich kürzlich einmal zusammengefasst, so dass sie in der richtigen Reihenfolge abgerufen werden können.

Die Zeiten, die ich für einen Song/Text brauche, variieren extrem. Es kommt vor, dass mir monatelang überhaupt nichts einfällt. Ein paar einzelne Texte sind jedoch tatsächlich in Minuten entstanden ("God of the ants" z.B. - und ich finde ihn recht gelungen). Wo ich mich jedoch wirklich extrem schwer tue, ist die Musik für meine eigenen Songs aufzunehmen; wenigstens so, dass man die Idee erkennt. Im Moment "kämpfe" ich mit zwei Songs ("Sense of recognition" und "No future - no past"). Da ich alles in der Freizeit mache, kann sich das ziehen. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich auf Deinen Post im Songwriter101 nicht reagiert habe (falls Dir das aufgefallen sein sollte, ich biete mich ja sonst an wie Sauerbier). Im Moment brauche ich selbst Geduld, und die Leute, die mit mir zusammen Songs schreiben. Wenn Du die hast, würde ich gern einmal ein gemeinsames Projekt angehen.

http://www.myspace.com/texter_bernd
Bernd

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Zuletzt geändert von Texter-Bernd am Fr Jul 10, 2009 8:39, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 11:07 
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Registriert: Mo Jan 12, 2009 10:45
Beiträge: 61
Servus!

Am Anfang steht bei mir immer ein erster Anhaltspunkt. Das kann eine kleine Melodie sein, eine Akkordfolge oder eine Textzeile. Ab da geht es dann auch Hand in Hand.
Wenn ich Musik und Text zu sehr trenne, hört es sich am Ende oft zu konstruiert an.

Außerdem hat dieser hybride Prozess den Vorteil, das sich Text und Musik bei der Entstehung gegenseitig "inspirieren", auch wenn das jetzt vielleicht blöd klingt. Ich bin schon oft mitten unter dem Lied aufgrund einer gewissen Betonung auf eine Melodie gekommen, die wiederum andere Akkorde fordert und so die Gestalt des Liedes evtl. völlig ändert.
So kriegen Text und Musik zusammen ein Kind, das Lied halt. Meinen Job sehe ich darin, diesen auditiven Koitus möglichst glatt über die Bühne zu bringen.

Auch ich habe das Problem, dass wenn ich den Text nicht in einem Rutsch schreibe, es mir im Nachhinein sehr schwer fällt, zusätzliche Strophen dazuzustricken. Das liegt daran, dass ich ein Lied immer in einer gewissen Stimmung schreibe und wenn die mal weg ist, weiß ich nie, was ich mit dem halbfertigen Ding anfangen soll.
Die einzige Lösung die ich bisher gefunden habe, ist einfach beinhart dranzubleiben, bis es meiner Meinung nach fertig ist. Hat mir schon ein paar schlaflose Nächte beschert ;-)

LG obi



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BeitragVerfasst: Mi Jul 08, 2009 14:28 
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@Obi: Ja, das Problem hab ich auch. Bin neulich erst an einem Song bis 1 Uhr morgens gesessen, bis ich jemand bei mir aufgeregt hat, dass ich zu laut bin...Wenn du einmal weg bist vom "geschehen" und von der Stimmung ist es wirklich hart wieder reinzukommen.

Scheint fast so, als hätten wir die selbe Methode Obi.


@Bernd: Auch Dir ein Danke... tjo, ich hatte auch schon phasen. Ich habe zB 2 Jahre lang überhaupt kein Lied geschrieben und auch nichts aufgenommen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon über 200 fertige Songs und davon - mit Freunden oder alleine - ca. 40 aufgenommen. Ich hatte keine "Bühne" für neue Ideen und hab es deshalb gelassen. Seit letztem Jahr sprudelt die Inspiration wieder und es entstehen sehr viele neue Songs, auch wenn sie nicht mehr so komplex sind wie früher. Hatte vor 3 Jahren so eine Phase, dass jedes Lied einfach nur kompliziert sein musste, von einer in die nächste Tonlage transponieren, mich durch sämtliche albernen Griffe und Akkorde jagen... da sind aber auch ein paar schöne Sachen entstanden.

Jetzt bin ich wieder einfacher unterwegs.

Ich bin mir textlich ein paarmal unsicher, weil ich mir denke... "Was schreib ich... das hab ich schon vor 10 Jahren geschrieben, das hier, das dort..." :P

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BeitragVerfasst: Mi Jul 08, 2009 14:42 
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Beiträge: 410
Wohnort: Dresden
Jo, dann will ich auch mal meine Weise erklären. Kurz gesagt: Ich habe keine standartisierte Schreibweise oder einen festen ablauf.

Manchmal passiert es, dass mir unterwegs 2 Zeilen einfach so in den SInn kommen. Beim Bus fahren, beim Zug fahren, beim spazieren gehen. Einfach so. Manchmal kommt mir auch schon eine ganze Strophe oder besser gesagt ein Gebilde, was ich als Strophe oder manchmal auch als Chorus nehme dann.

Selten, aber auch schon vorgekommen ist, dass ich an der Gitarre vor mich hin spiele ohne Sinn oder Verstand und dann denke ich ganz plötzlich "huch, das klingt ja fein" und dann schreib ich das auf und bastele später einen Text drauf. Manchmal nehm ich dann von den Ideen die nur ein Gerüstbeginn waren, wie im absatz zuvor beschrieben, eine die ich ncoh nicht weiter ausgebaut habe und mache dann erst den Song drauf oder verbinde mehrere dieser Gerüste zu einem fertigem Teil. Dadurch ergeben sich dann manchmal so zusammengewürfelte Sachen wie bei Uri GEller, wo die Bridge nichts mehr mit Melancholischem zuvor zu tun hat, sondern irgendwie da mti reingebunden wird. Das macht für mich Abwechslung im Text aus, auch wenn sie dann nicht immer auf den ersten Blick verständlich zusammenhängen mti dem vorherigem.

Die Weise wie ich meistens arbeite ist aber dass ich den Text erst schreibe. Mit einem mal oder aus vorheriger Songidee aus einer Zugfahrt z. b. und dann mir eine Melodie erarbeite.

_________________
NEUES ALBUM Ein Tonträger Namens Rambazamba draussen!

listen to me at myspace: www.myspace.com/liedermachertoszi



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BeitragVerfasst: Mi Jul 08, 2009 15:55 
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Registriert: Do Okt 11, 2007 9:21
Beiträge: 631
Wohnort: Stuttgart
Diese Ideen während einer S-Bahn Fahrt etc. hat natürlich jeder. Wenn ich irgendwie dazu komme, schreibe ich sie mir auf. Ich schicke mir selbst eine Mail und sammle die Ideen in einer datei. So entsteht und wächst mein oben erwähntes "scrap book" (ich hab's mir kürzlich zur Arbeit gemailt, damit ich ab und an 'reinschauen kann - vielleicht fällt mir ja zu dem einen oder anderen Schnipsel 'was ein). Ein Auszug:

hold your grudge
stick with your misery
hold your grudge
make it your destiny
holding your grudge

they'd grow another Dubai tower if they'd got the power

when the canons have fallen silent
and the gun fire has ceased

sometimes you have dreams that better not come true
sometimes you watch people - you're glad they aren't you


Burst mode (computing), a computer term for the repeated transmission of data by a device without waiting for additional input. ..
In automatic firearms, burst mode or burst fire is a firing mode enabling the shooter to fire a predetermined number of rounds (usually 2 or 3) at a time ..
You line up your camera as if you were going to take a single photo, but by being in burst mode and holding down the shutter button, ..

Stoßbetrieb

=> running in burst mode
you ask me to calm down
you ask me to chill out
you ask me to cool off
'cos I'm restless and loud

but I can't stop now
I can't keep my cool
won't play by the rule
'cause I'm running in burst mode


it' only your dreams that fly
it's only your thoughts that cry
so that your eyes keep dry
while your lips fake a smile


tell me when I'm dead
make sure I don't miss it out
while I'm busy spending my time
living, and kicking about

tell me when I'm gone
make sure I realize
'cause messing around's the only thing
I tend to idealize


Für "hold your grudge" und "burst mode" stelle ich mir so AC/DC-artiges Zeug vor (kann ich leider selbst gar nicht; Gitarre ginge vielleicht noch, aber meine Bass-Stimme... : AC/DC mit Bassgesang Grrrrgh).

Bernd

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