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Ich spiele Klavier, Klassik und gerade "Claire de Lune" von Debussy. Gerade bei diesem Stück, dass interpretatorisch sehr variabel ist, habe ich festgestellt, dass ich es jedesmal anders einübe und spiele, als bei vorherigen Mal ... mal ganz ruhig, mal etwas dramatischer, dann mal wieder so und dann mal wieder so.
Das hat mich selbst verwundert und ich habe mir überlegt, ob es vielleicht der Sache nicht dienlicher wäre, sich ENDLICH mal Gedanken über die eigene Interpretation des Liedes zu machen und es dann IMMER so zu üben und zu spielen.
Mir ist klar, dass Musik lebendig ist und das Spiel keine 1:1 Reproduktion vom letzten Mal sein kann und darf. Aber gerade bei diesem Stücke habe ich wiegesagt festgestellt, dass ich zu sehr "nach Lust und Laune" spiele und dass das Stück vielleicht besser wird und ich es besser spielen kann, wenn ich es immer "gleich" wobei das Wort "gleich" hier nicht wörtlich genommen werden darf", spiele.
Was denkt Ihr zu dieser Thematik? Wie handhabt Ihr es (auch wenn ihr kein Klavier, sondern vielleicht Gitarre oder Keyboard spielt)?
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