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 Betreff des Beitrags: Vorgehensweise Audio-Mastering
BeitragVerfasst: Di Feb 16, 2010 13:55 
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Vorab hier mal eine grundsätzliche Erklärung über Mastering allgemein.
dB_G hat geschrieben:

Mastering beginnt nach dem Mixdown, dh. in der Regel ein Stereotrack des gesamten songs. Ursprunglich war Mastering das rein technische Vorbereiten des Musikmaterials auf die Massenvervielfältigung. Z.B. bei Vinyl musste das Musikmaterial "schneidbar" sein - für die Urscheibe die als Vorlage zum Pressen diente. hier gibt's spezielle limititerungen, da z.b. ein vinyl im bassbereich mono ist (=> keine starken modulationsefx auf bass...). ebenso musste der Dynamikbereich der aufnahme angepasst werden. Dazu wurde oft das z.B. 1/2" Tonband in die sättigiung gefahren - was im wesentlichen einer musikalischen Kompression entspricht. Natürlich war schnell klar, das dadurch alles besser klang als zuvor. Aus dieser Tatsache heraus entstand das Mastering als "Kunstform" - die jeder Produktion den nötigen Druck, Klarheit und Lautheit und klangliche ausgewogenheit verleiht und am wichtigsten: ziel jedes mastering sollte sein, das der song auf jeder anlage ob klein oder groß gut klingt.



Nach dem wir hier im Forum neulich noch diese hoch interessante Diskussion über Downsampling geführt haben, dachte ich mir wir könnten das Thema Mastering allgemein doch mal etwas näher beleuchten.


Ich denke das beste wird sein, wir beantworten alle die folgenden Fragen, dann bekommen wir sicher eine ganz nette Übersicht.



1. Welche Wichtigkeit hat eurer Meinung nach das Audiomastering an sich? Bzw. welchen Prozentsatz einer guten Produktion macht das Mastering aus?
2. Würdet ihr Euch das mastern selber zutrauen?
2.1 Wenn ja; Wie geht Ihr da genau vor? (Welche Programme, welche PlugIns, welche Hardware benutzt Ihr und in welcher Reihenfolge tut Ihr dies?)
2.2 Wenn nein; warum nicht?
3. Woran erkennt man nach Eurer Meinung eine gut gemasterte Produktion?

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Gruß Dennis
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Zuletzt geändert von TheAntrackx am Do Feb 18, 2010 16:16, insgesamt 1-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorgehensweise Audio-Mastering
BeitragVerfasst: Di Feb 16, 2010 16:19 
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Hmmm ... interessanter Thread, Danke.
Bin mal gespannt, was da rauskommt ... jetzt mal zu meinem Standpunkt.

Edit 18-02-10: Habe meinen Beitrag hierzu geändert, da mein erster Kommentar ein klassischer Fall von Themenverfehlung war ! lg Chrisu

TheAntrackx hat geschrieben:
1. Welche Wichtigkeit hat eurer Meinung nach das Audiomastering an sich? Bzw. welchen Prozentsatz einer guten Produktion macht das Mastering aus?

In % wirklich nicht leicht auszudrücken, aber es ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor

TheAntrackx hat geschrieben:
2. Würdet ihr Euch das mastern selber zutrauen?

Definitv ja, auch wenn ich dahingehend noch viel lernen muss.


TheAntrackx hat geschrieben:
3. Woran erkennt man nach Eurer Meinung eine gut gemasterte Produktion

Wie die anderen schon festgestellt haben, sollte eine gut gemasterte Produktion auf jedem Abspielgerät gut klingen.

lg Chrisu

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... jazz music isn´t dead, it smells just funny ... (f.zappa)


Zuletzt geändert von Chrisu am Do Feb 18, 2010 18:17, insgesamt 1-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Feb 17, 2010 10:37 
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hallo chrisu,

padautz, voll reingelaufen ;-) du beschreibst hier im wesentlichen den Vorgang der Aufnahme/Mixdowns. aber gut so, denn viele verwechseln das: Mastering beginnt nach dem Mixdown, dh. in der Regel ein Stereotrack des gesamten songs. Ursprunglich war Mastering das rein technische Vorbereiten des Musikmaterials auf die Massenvervielfältigung. Z.B. bei Vinyl musste das Musikmaterial "schneidbar" sein - für die Urscheibe die als Vorlage zum Pressen diente. hier gibt's spezielle limititerungen, da z.b. ein vinyl im bassbereich mono ist (=> keine starken modulationsefx auf bass...). ebenso musste der Dynamikbereich der aufnahme angepasst werden. Dazu wurde oft das z.B. 1/2" Tonband in die sättigiung gefahren - was im wesentlichen einer musikalischen Kompression entspricht. Natürlich war schnell klar, das dadurch alles besser klang als zuvor. Aus dieser Tatsache heraus entstand das Mastering als "Kunstform" - die jeder Produktion den nötigen Druck, Klarheit und Lautheit und klangliche ausgewogenheit verleiht und am wichtigsten: ziel jedes mastering sollte sein, das der song auf jeder anlage ob klein oder groß gut klingt.

=> also alles nach dem mixdown ist mastering, eine typische Masteringsession könnte so aussehen:

- Entrauschen
- Schneiden der Anfänge und Enden, Fade ins/outs
- technischer EQ
- kompression
- musikalischer EQ
- evtl. Stereoverbreitung oder -verringerung (mit MS-Verfahren am besten)
- Limiting/Kompression
- zusammenstellen des Albums (musikalische Pausen, gleiche gefühlte lautheit der Tracks, homogener Sound aller Stücke)

gruß dB_G



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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Feb 17, 2010 10:53 
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Beiträge: 601
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Hallo dB_G
Okay, hatte ich nicht gewußt, daher Danke für die Richtigstellung.
Das ändert natürlich die Sachlage, macht aber das Mastering, jetzt im richtigem Sinn des Wortes, nicht wesentlich unwichtiger.

lg Chrisu
(wie gesagt: Anfänger!)

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... jazz music isn´t dead, it smells just funny ... (f.zappa)



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 Betreff des Beitrags: Re: Vorgehensweise Audio-Mastering
BeitragVerfasst: Do Feb 18, 2010 16:58 
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Zitat:

1. Welche Wichtigkeit hat eurer Meinung nach das Audiomastering an sich? Bzw. welchen Prozentsatz einer guten Produktion macht das Mastering aus?

Ich bin der Meinung das die Wichtigkeit des Masterings allgemein sehr unterschätzt wird und denke das es ein wichtiger Schritt im Produktionsprozess ist.

Ich denke das es aber in % eher im Bereich von 10-15% liegt, weil die Mikrofonwahl sowie die Vorverstärker/Wandler und das Mixing an sich immer noch die den größten Teil ausmachen.

Zitat:

2. Würdet ihr Euch das mastern selber zutrauen?

Mache ich bereits seit einigen Jahren regelmäßig.


Zitat:
2.1 Wenn ja; Wie geht Ihr da genau vor? (Welche Programme, welche PlugIns, welche Hardware benutzt Ihr und in welcher Reihenfolge tut Ihr dies?)


Mixdown aus Cubase in 96kHz / 32Bit
DC Offset entfernen
Fade In/Out
Oxford Native EQ
PSP Vintage Warmer
Brainworx MS EQ
Waves L2 (den L3 mag i ned ;-) )

Zitat:
3. Woran erkennt man nach Eurer Meinung eine gut gemasterte Produktion?


Wie dB_G schon sagte klingt ein gut gemastertes Lied auf jeder Anlage gut!

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Gruß Dennis
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Apr 14, 2010 9:13 
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Ich bin gerade über einen sehr interessanten Bericht gestoßen und dachte mir der passt doch echt super in dieses Thema.


Zitat:

MS Mastering- Einzigartiges SoundDesign bei der Summenbearbeitung (Kompression, EQing,Leveling) mit dem MS-Stereo Matrix Verfahren beim Mastern
Published
by
admin
on 19. Februar 2009
in Sound Design - Tontechnik
. 4 Comments Tags: western font.

Kaum eine Masteringmethode ist derart effektiv und bietet einzigartige Eingriffsmöglichkeiten wie das MS-Mastering. So können Signalanteile aus der Mono-Mitte unabhängig und gezielt von den Seitensignalen bearbeitet werden.
Ursprung bzw. Entsteheung des MS Verfahrens beim MS Mastering:

Das MS Verfahren entstand Mitte der 50er Jahre als es bereits Stereo gab, jedoch eine absolute Monokompatibilität notwendig war. Bis heute wird das Radiosignal im MS Verfahren gesendet. Dabei wird das Mono/ Mittensignal mit wesentlich mehr Energie ausgestrahlt. Bei schlechtem Empfang ist durch die interne Schaltung des Radios nur das Monosignal hörbar. Wird das Signal besser, so wird das Seitensignal durch eine entsprechende Matrix (MS-Schaltung) zugemischt und wir hören den Sender in Stereo. MS ist bis heute das einzige Verfahren, um ein Stereosignal, das absolut monokompatibel ist, zu senden. In diesem Artikel sollen die enormen Möglichkeiten im Rahmen des Masterings dargestellt werden.

Unterschiede von Mittensignal und Seitensignal:
Mittensignal (M-Signal) Seitensignal (S-Signal)

· Elementare & energetische Audiosignale wie Bassdrum, Snare, Main Vocals etc.)

· weitere Soloinstrumente


· Wenig energetische, mehr grovige Soundelemente wie (Hi-Hat, Shaker, Schlagzeug Overhats, Flächen, Gitarren, Backing Vocals, etc.)

· hier kommt auch der „Hall“ zum Tragen, also Early Reflections und Reverb
Möglichkeiten von MS-Mastering der Stereobasisbreite, des Levelings der Dynamik etc. beim Mastern:

Veränderung der Stereobasisbreite nach dem Mixdown bzw. beim Mastering

sollten z.B. die Rhythmuselemente oder alles das, was im Mix weit nach außen gepannt wird zu leise oder aber zu matt klingen, lassen sich hier wirkungsvolle Korrekturen (Equalizer oder Leveling) im Seitensignal vornehmen

Zudem kann die Räumlichkeit nachjustiert werden, sollte einmal zuviel Hall auf dem Mix vorhanden sein. Letzteres ist ein häufiges Problem beim Mastering, da der Mixdown nicht immer mit insertiertem Limiter gefahren wird!!

Sollten beispielsweise die Gitarren oder Flächen zu laut oder zu dynamisch im Mix hervortreten, so lassen sich diese unabhängig von Bassdrum und Snare im Leveling anpassen. Bei einer evtuellen Dynamikreduktion des Seitensignals mit einem Kompressor bleiben sogar die transienten Sinalanteile der Drums völlig unangetastet. Ziele können dank des MS-Masterings in solchen fällen kompromisslos realisiert werden.

Ebenso effektiv wie der Kompressor ist auch der Einsatz eines Equalizers in Verbindung mit MS Mastering. Zu dröhnende Synthie Flächen in den Seiten können mit einem Low-Cut Filter im Seitensignal gebändigt werden, sodass die wichtigsten Bass Anteile des Songs in der Mitte sind- Da wo sie hingehören.

Mehr Höhen im Seitenanteil führen zu einem breiteren Stereobasisbild im oberen Frequenzbereich (zur Erinnerung: Ein EQ ist ein Levelregler in definiertem Frequenzbereich), wobei der untere Frequenzbereich konstant bleibt!!

Sollten bspw. Bei einer Vocal die S-LAute zu scharf klingen, lässt sich dies durch Absenken der entsprechenden Frequenzen (5-8 Khz) bzw. durch das Insertieren eines De-Essers in dem Mittensignal, indem die Main Vokals maßgeblich präsent sind, wirkungsvoll korrigieren. Becken, Gitarren oder auch Flächen in den Seitensignalen werden so, dank des MS-Masterings, nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Dies sind erste Anregungen für den Einsatz und die Möglichkeiten des MS Masterings. Also viel Spaß beim forschen!!
MS- Kodierung zur Wandlung von Stereospuren in das MS Format bzw. Signal beim MS-Mastering

Die Wandlung von einem Stereosignal in das „MS-Format“ wird MS-Encoding genannt.

Grundsätzlich gilt:

M = Mono/ bzw. Mittensignal (=L+R)

L = Links

R = Rechts

S = Stereoinformation = L + (-R) = L – R bzw. -L + R

Codiering/ Encoding:

M (Mittensignal) = L (Linker Signalanteil der Stereodatei) + R (…)

S (Seitensignal) = L – R (Seitensignal = linker Kanal – rechter Kanal)

Dekodierung/ Dekoding:

M + S = L

M – S = R

Das Mittensignal (M) ist ein reines Monosignal, es wird also durch einfaches Zusammenmischen der beiden Stereokanäle zu einem Monofile erzeugt, also einem Mono-Mixdown.

Das Seitensignal wird ebenfalls auf diese Weise erstellt. Allerdings muss vor dem Mixdown zu einem Mono File das rechte Signal um 180° Grad in der Phase gedreht werden!! Durch diese gegenseitige Verpolung werden Signalanteile der Monomitte ausgelöscht, sodass lediglich seitliche Klanganteile übrig bleiben.
Anwendung des MS-Masterings bei einer Sequenzersoftware (am Beispiel Cubase bzw. Nuendo von Steinberg) in der Praxis

1. Stereodatei bspw. mit Wavelab von Steinberg oder direkt in dem entspr. Sequenzerprogramm in zwei separate Monodateien (Links und Rechts) aufteilen.
Die beiden Monodateien in jeweils eine Monospur einfügen.

Unbedingt beachten:

· exakt gleiche Positionierung der Region-Anfänge

· exakt gleiche Pegel (0)

· exakt mittige Panoramaeinstelungen (c= center oder „0“)

2. Nun einen Monomixdown durchführen. Die resultierende Mono-Audiodatei entspricht durch die Addition der Kanäle L und R dem M (Mono/Mittensignal), Also: L + R = M

3. Jetzt ist lediglich die Phase des rechten Kanals um 180° Grad zu drehen. Bei Cubase kann dies komfortabel im Kanalzug des Mixers erfolgen. Jetzt entsteht durch die Phasendreheung um 180° genau das Gegenteil,
nämlich L – R = S (Seitensignal).

4. Dies war die notwendige Vorarbeit. Kommen wir nun zum eigentlichen Maseringaufbau. Der Einfachheit halber verwerfen wir das alte Projekt (bis auf die beiden Audiofiles, dem M und dem S Signal) und starten ein neues!!

5. Die beiden Audiodateien M & S sind nun in das Projekt einzufügen. Das S Signal muss 2 mal anliegen. So sollten sich für den Masteringaufbau 3 Monospuren im Sequenzer befinden. Zu beachten sind wieder die bereits bei Schritt 2 genannten Punkte!!

6. Die untere bzw. im Mixer rechts liegende S- Spur des Seitensignals muss nun um 180° in der Phase gedreht werden. Dies ist die einzig verdrehte Spur. Die anderen Spuren müssen unbedingt eine neutrale Phasenlage von ° Grad aufweisen!!

7. Die Panoramaregler der beiden S- Spuren müssen nun hart Links bzw. hart rechts gepannt werden.

Im Detail: Die nicht- Phasengedrehte Spur nach im Panorama nach ganz Links und die um 180° gedrehte S- Spur nach anschlag Rechts.

8. Nun die beiden S- Spuren miteinander verbinden, sodass bei der Faderbewegung einer der beiden Spuren die jeweils andere exakt mitbewegt wird. Spurenverbindung bei Cubase:

Mit gedrückter „Strg-Taste“ beide Spuren im Mixer (F3) anklicken… Sind beide Spuren Markiert (sieht man durch Farbliche Hervorhebung am unteren Balken) mit Rechter Maustaste auf einen der Beiden Kanäle die Option „Kanäle Verbinden“ des aufklappenden Menüs auswählen- Fertig…
Jetzt zieht bei Bewegung des einen Kanals der andere gleich mit!! Vor dem Verbinden sollten sich jedoch beide Kanäle auf Ausgangsstellung befunden haben. (Fader in Ausgangsstellung bewegen: Bei gedrückter „Strg-Taste“ den Fader mit der linken Maustaste anklicken)
Jetzt können die beiden S-Kanäle zusammen runtergedreht werden und hörbar wird der Song Mono… Je mehr die S-Kanäle wieder aufgezogen werden, desto stärker wird das Seitensignal bzw. der Stereoanteil!!

9. Zuguterletzt empfiehlt sich noch ein Routing der beiden S-Kanäle auf eine Stereo-Subgruppe (Gruppenkanal in Cubase), um in diesem Kanal Dynamik und EQ Prozesse durchzuführen.

Für das M- Signal ist aufgrund nur eben einer Monospur keine Subgruppe notwendig, da Kompression und Equing direkt in dem Originalkanal realisiert werden können.


Quelle: www.audiorakete.de/

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Gruß Dennis
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorgehensweise Audio-Mastering
BeitragVerfasst: Mo Mai 03, 2010 20:04 
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Registriert: Sa Mär 03, 2007 21:15
Beiträge: 393
Wohnort: bei München
Wow, sehr genialer Beitrag, danke!

Noch meine Meinung zu den Fragen:
TheAntrackx hat geschrieben:
1. Welche Wichtigkeit hat eurer Meinung nach das Audiomastering an sich? Bzw. welchen Prozentsatz einer guten Produktion macht das Mastering aus?

Meiner Meinung nach entsteht eine gute Produktion einfach aus mehreren Schritten. Mastering ist einer davon, genauso wichtig wie die anderen Teile.
Ohne gute Mikrofonierung und Mixdown wird das Ergebnis auch mit einem guten Mastering nicht toll werden, genauso ist es andersherum.

Zitat:
2. Würdet ihr Euch das mastern selber zutrauen?

Ich denke mit etwas Motivation kann sich das jeder zutrauen.
Man fürchtet sich vielleicht als Neuling (dazu zähle ich auch mich...) ein bisschen davor, weil es auf Grund der vielen Möglichkeiten so eine Art höhere Magie zu sein scheint. Aber wenn man es dann paar Mal konzentriert gemacht hat, ist es doch auch einfach nur eine Arbeit an der Musik. Am Klang, an Höreindruck, an der Wirkung auf den Hörer. Wenn man es dann raushat, die vielen Möglichkeiten einzusetzen, ist doch eine schöne Arbeit... meine Meinung ;)

Zitat:
3. Woran erkennt man nach Eurer Meinung eine gut gemasterte Produktion?

Wenn's gut klingt, is' gut :)

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