Musikertalk.com • Thema anzeigen - Music Man HD150 abnehmen

 
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 Betreff des Beitrags: Music Man HD150 abnehmen
BeitragVerfasst: Mo Feb 22, 2010 23:49 
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Registriert: Mi Jan 07, 2009 20:01
Beiträge: 152
Hallihallo

Ich hab nen Music Man HD 150 und will den jetzt vielleicht auch zum live
Bass spielen verwenden. Jetzt wollt ich wissen wie man das Ding am Besten
im Bassbetrieb abnimmt (isn Gitarren und Bassamp)?

Da das Teil einen längeren Bart hat als ich, kennt es keinen DI-Out und nen
Bassamp nur mit mikros abnehemen hab ich noch nie gesehen. Ich hab nur
eine Box jetzt kommt die Frage auf ob man das 2te Boxensignal irgendwie
zur PA laufen lassen kann (obwohl ich das auch noch nie gesehen hätte :) )

Danke für eure Antworten
Greatz Golli

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BeitragVerfasst: Di Feb 23, 2010 1:16 
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Beiträge: 354
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Das zweite Boxensignal zu PA... dann bekommst du höchstens rhythmische Rauchwölkchen ausm Mixer! ;-)

Und man kann einen Bassamp sehr gut mit einem Mikro abnehmen. Manche verwenden BassDrum Mics, aber die sind oft was dumpf, es gibt aber viele Klein- und Großmembrand-Kondensator-Mics, die hervorragend den Sound einer Box abnehmen. Musst aber dann ausprobieren, an welcher Stelle die Box am besten klingt, meistens auf dem Rand einer Membran!

Viele Grüße
Micha



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BeitragVerfasst: Di Feb 23, 2010 1:30 
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Registriert: Mi Jan 07, 2009 20:01
Beiträge: 152
danke für die antwort

kannst du mir vielleicht ein mikro empfehlen? Ich hab nur diese 2 tbone kondensator mikros um 35€ vom thomann.
die werden wahrscheinlich nicht sehr gut dafür geeignet sein oder?

thnx Golli

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BeitragVerfasst: Di Feb 23, 2010 10:53 
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Registriert: Mo Dez 11, 2006 22:17
Beiträge: 354
Wohnort: Leverkusen
Ob die T-Bones es tun, musst du mal ausprobieren, je nachdem, welche das sind, könnte das schon gehen.
Ansonsten ist das hier extrem super! http://www.thomann.de/de/sennheiser_md421u4.htm
Hat aber seinen Preis. Das kenne ich halt zufällig von Aufnahmen und die sind immer vom Feinsten. Andere Mikros gehen aber auch, am besten was mit ner größeren Membran und mit guter Tiefencharakteristik!

Viele Grüße
Micha



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BeitragVerfasst: Di Feb 23, 2010 12:46 
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Registriert: Mi Aug 02, 2006 17:07
Beiträge: 2981
Wohnort: Doatmunt
Wie MiWiDa bereits schrieb, werden oft Bassdrum Mikros eingesetzt.
Sehr gut für die Bass-Abnahme soll das AKG D112 sein: http://www.thomann.de/de/akg_d112_mikrofon.htm

Aber es kommt eben drauf an, welchen Sound man will. Für knurrig knochigen Metal Bass nimmt man besser ein anderes Mikro als für klassischen Motown (Soul, R&B) Sound.

Da der MusicMan HD 150 nicht gerade als linear HiFi Amp bekannt ist, könnte es sehr gut mit einem "einfachen" dynamischen Mikro klappen. Billige Kopien verschlechtern natürlich den Sound.
Man kann es natürlich mit so einem preiswerten Mikro versuchen: http://www.thomann.de/de/the_tbone_bd300.htm
Das AKG würde aber bestimmt bessere Ergebnisse liefern ...
Dieses AKG könnte auch was sein (und kostet "nur" 2/3 des 112): http://www.thomann.de/de/akg_d_11_xlr_ccs.htm

Gruß
Andreas

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BeitragVerfasst: Di Feb 23, 2010 12:59 
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Registriert: Mi Jan 07, 2009 20:01
Beiträge: 152
Danke für die Empfehlungen

Jetzt hab ich natürlich vergessen zu schreiben welchen sound ich spiele.
Spiel in einer Indie-Rock/Pop Band und die meiste Zeit mit Pick. Ich frag mich, ob
die Höhen, die gerade bei einem mit Pick gespielten Bass ja schon wichtig für den Sound sind,
mit einem Bass Drum mikro auch ordentlich rüber kommen.
Ich werd mir mal das von unserem Drummer krallen und mal sehen welche Ergebnise das liefert.

Cya soon Golli

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BeitragVerfasst: Di Feb 23, 2010 18:12 
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Registriert: Fr Dez 02, 2005 15:11
Beiträge: 1559
Wohnort: Ibbenbüren
Jetzt holt der Tontech mal aus ;)
Großmembran ist ne gute Adresse.
Basedrum Mic ist auch nicht schlecht.

Gute Ergebnisse bei Großmembran hab ich mit meinem Audio Technica 2020 welches ich selber Live als Basser und Tontech einsetze.

Im Studio auch schon mal ein AKG Preception 120 und 220 gemacht.
Würde aber ehr das 220 nehmen. Hört live aber keiner im Publikum welches da nun vor steht.

Wirklich teuer soll es ja sicher nicht werden.

Audix D6 am Bass ist eine echte Waffe was druck und Pegel angeht. Zusammen mit einem gut positioniertem Sm 57 Sm 58 oder Sennheiser E606 oder E906 fürs Klicken vom Plec.
Das macht dichtig Dampf klingt transparent aber Fett und kann wenns soll richtig beißen.

Selbige Kombination würde ich mitm AT 2020 fahren für einen aggresiven Klick vom Plec. Reicht aber auch das At 2020 mit etwas Luft vom Amp zu stellen.

Großmembran kann allerdings doch sehr unter Übersprechung leiden. bei ganz kleinen Bühnen wo sich 3 Amps auf 6m² zubrüllen und das noch aufeinander zu wirds ekelig.

Edit:

Di Signal wäre möglich. Brauchst allerdings keine reine DI sondern eine art Lastwiderstand, der dann noch einen DI Out hat. Gibts zb von Palmer.
Sonst wird dein Ausgangsüberträger im Amp Lastfrei betrieben bei einer normalen DI und das mögen die garnicht.

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BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 2:19 
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Beiträge: 1304
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Full ack, bis auf die Sache mit der DI-Box: Solange eine Box an dem Amp hängt, wird er ja nicht lastfrei betrieben. Und eine DI-Box (z.B. die PAN 01 vom Palmer) hat einen Schalter, um das Signal um 30 dB abzuschwächen. Wenn man nun weiss, dass eine Endstufe um 26 dB verstärkt, heisst das, dass man mit 30 dB Dämpfung das Signal auf Linepegel herunterbekommt. Soll heissen, damit kann das Mischpult umgehen.

Aber wichtig: Die Box muss an den Amp angeschlossen sein, damit das mit der DI-Box klappt!

Alternativ hängt man die DI-Box vor den Amp: Du gehst mit dem Bass in die DI-Box (diesmal ohne die -30 dB) und zweigst dort das Signal für die PA aus dem XLR-Ausgang der DI-Box ab. Aus dem "Link Out" gehst Du weiter in den Bassamp. Allerdings musst Du dann halt den gesamten Basssound des DI-Signales mit der Klangregelung am Mischpult machen. Und einen Kompressor wirst Du da auch brauchen können.

Viele Grüße
Jo

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BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 13:44 
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Registriert: Mi Jan 07, 2009 20:01
Beiträge: 152
Also ganz hab ich das nicht verstanden :)
Aber ich glaube was du geschrieben hast soll heißen, dass ich aus dem 2ten
speaker output in eine DI box gehen kann, wenn ich die 30dB absenkung einschalte?

Das mit bas in DI und dann in den amp hab ich mir auch schon gedacht, aber dann hat man rein gar nix vom sound des amps, drum möcht ich das eher nicht machen.

Thnx für eure antworten
Greatz Golli

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BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 15:34 
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Registriert: Mi Nov 28, 2007 18:38
Beiträge: 1063
Speaker-Output in DI geht nicht.
Hier gibts NUr die Möglichkeit erst in die DI-Box zu gehen.
Drum haben viele Musiker auch eigene DI-Boxen (Da gibts große Unterschiede... SansAmp und EBS bauen welche die noch Amp-Sim und viele andere schöne Spielereien anbieten).

Das Du bei der Lösung nix vom Sound des Amp hast... da würd ich mir keine Gedanken drum machen. Du bist eh abhängig vom Soundmensch und dessen Vorstellungen eines guten Basssounds. Das wird immer so bleiben. ;-)

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BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 15:57 
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Registriert: Mi Jan 07, 2009 20:01
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hehe das stimmt wohl
aber ich möcht ja die vorstufen zerre drauf haben.
das wird mit DI-box wahrscheinlich eher nicht so möglich sein?

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BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 17:20 
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Registriert: Mi Nov 28, 2007 18:38
Beiträge: 1063
Nur wenn die DI-Box die Vorstufenzerre selber generiert. Möglich -und wahnsinnig gut klingend- isr das mit den eben von mir genannten Dingern (EBS MB-II und die berühmte SansAmp-DI halt).

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BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 18:30 
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Registriert: Fr Dez 02, 2005 15:11
Beiträge: 1559
Wohnort: Ibbenbüren
Sicher geht das mit der DI Box. Solange eine Transitorenstufe werkelt.
Bei einem Röhrenamp würde ich es nicht eingehen. Das könnte der Ausgangsüberträger nicht leiden und sich etwas hitzefrei nehmen.

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BeitragVerfasst: Mi Mär 10, 2010 18:18 
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Registriert: Mi Jan 07, 2009 20:01
Beiträge: 152
also der HD150 ist ein Vollröhrenamp heißt das jetzt dass ich mit einer DI-Box
nur arbeiten kann wenn ich vom Bass in DI und dann in den Amp gehe?
oder hab ich jetzt was falsch verstanden. Bin heute noch nicht so fit auf den beinen :)

grüße golli

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BeitragVerfasst: Mi Mär 10, 2010 19:11 
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Beiträge: 1559
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Ich mache mich da nochmal bei meinem Spezi für Röhrenamps fit.

Würde ausm Bauch raus sagen lieber nicht den Speakeroutput an eine einfache DI. Da sollte schon Last vorhanden sein. Sonst wird sich der Ausgangsübertrager verabschieden.

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