|
Ein Text, den ich vor einigen Monaten mal geschrieben hab, als ich mich am Deutschen versucht hab. Wollte mal wissen, wie er euch gefällt.
Unkraut vergeht nicht
Strophe I
Es war Winter
Bitterkalt
Sie war jung und
er war alt
Da nahm er sie mit
auf einen klitzekleinen Ritt
Und er zeigte ihr die Welt
Genau wie sie ihm gefällt
Sie war das perfekte Opfer
Viel zu jung um zu versteh´n
niemals, niemals mit ´nem Mann
mit Pistole mitzugeh´n
Viele Jahre war sie weg
Lebte in seinem Versteck
Und als er sie schließlich freiließ
Schuf sie sich selber ein Verließ
Damit er nie mehr wiederkam (x2)
Refrain
Denn Unkraut vergeht nicht
Das war ihre Sicht
Darum schloss sie sich ein
und blieb für immer allein
Denn Unkraut vergeht nicht
Also blieb sie ängstlich
Und setzte keinen Schritt hinaus
hinaus aus ihrem sicheren Haus
Weil Unkraut nicht vergeht
Strophe II
Es war Sommer
Viel zu heiß
Die Sonne brannte
Nur sie blieb weiß
Da hielt sie es nich´mehr aus
Und ging raus aus ihrem Haus
Und dort sah sie eine Welt
Nicht so wie sie ihr gefällt
Überall war sein Gesicht
In der Zeitung
selbst im Licht
Und da ging sie wieder rein
Und sie war wieder allein
Für immer blieb sie dort
Kannte nichts als diesen Ort
Und obwohl sie ihn nie wieder sah
Ging sie dort nie wieder hinaus
Damit er nie mehr wiederkam (x2)
//Refrain//
(x2)
Bridge
Es ist Herbst
Windig und kalt
Und nun ist sie
endlich alt
Nicht mehr lang
dann darf sie geh´n
Nicht mehr lang
Dann muss sie ihn nie mehr wiederseh´n
Dann ist sie endlich frei
Oh ja im Himmel ist sie frei
So frei
Endlich frei
//Refrain leise – Refrain laut//
PS: Das Haus ist im übertragenen Sinne gemeint, so, dass sie halt niemanden an sich herangelassen hat...
_________________ Musik ist die Sprache der Leidenschaft.
|