Cadfael hat geschrieben:
was Michael und ich geschrieben haben geht in genau die gleiche Richtung. Ich denke, unsere Überlegungen sind sehr wichtig, wenn der Amp ein Erfolg werden soll.
Ich denke, da denkst du richtig.

Cadfael hat geschrieben:
Der Mensch hätte nie die Welt erobern können, wenn er nicht irrational wäre.
So'n herrlicher Blödsinn. Aber um mal in diesem Ton weiter zu verkehren: Der Mensch hat die Welt nie erobert -
diese Menschheit ist dir fünfte auf diesem Planeten, die unsere außerirdischen Freunde (die uns in der Entwicklung Äonen voraus sind), kommen und hoffentlich nicht gehen sehen! (Hab' ich nur gelesen, kann ich nicht beweisen, aber viele Anzeichen sprechen dafür.) Und diese Menschheit steckt gerade wieder in einer Umbruchphase - entweder sie lernt
miteinander zu überleben oder geht
gegeneinander unter!
Mit mir ging's immer gut,
gegen mich empfehle ich meinem ärgsten Feind nicht.
Cadfael hat geschrieben:
Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir betriebsblind sind. Anderenfalls würden wir uns mit keinem Partner zusammen tun und erst recht keine nervenden Schreihälse heranziehen - wir würden 90% (oder mehr) unserer Nachkommen im Wald aussetzen.
Aha. Dass wir uns i.A. um unsere Nachkommen kümmern, ist also ein Ausdruck unserer Blindheit. Nicht böse sein - hast du'n Rad ab?
Cadfael hat geschrieben:
Genauso wichtig wie das Hirn ist das Herz.
Das auch nur vom Hirn gesteuert wird.

Cadfael hat geschrieben:
Außerdem ist das Verhältnis vieler Musiker zu Instrumenten oder Amps eine Art Liebesbeziehung - und wo die Liebe hinfällt helfen keine Logik oder Argumente.
Korrekt - aber Verliebtheit ist was anderes als Liebe.

Liebe ist was, was
über die Zeit wächst - oder stirbt.
Cadfael hat geschrieben:
Wer glaubt etwas narrensicher konstruiert zu haben unterschätzt den Ideenreichtum der Narren!
Eben deshalb bilde ich mir gar nicht ein, als erster was idiotensicher machen zu können. Für Idioten ist meine Kiste aber auch nicht gedacht.

Zitat:
Der Kunde ist König, und ein König hat Geld, aber keine Ahnung!

Das ist nun gar nicht mein Ding - oder heiße ich vielleicht Johannes Hofmann?
Cadfael hat geschrieben:
Mein Fender hat soundtechnisch wesentlich teurere Amps in den Schatten gestellt.
Reine Geschmackssache - darauf kommen wir immer wieder.

Also mal wieder zum Thema:
Cadfael hat geschrieben:
Ich würde eh von jeglicher Digitalanzeige (außer Lämpchen) abraten.
Wass'n das - "Lämpchen" - bei mir gibt's nur LEDs.

Cadfael hat geschrieben:
Drehregler
Sowieso.
Cadfael hat geschrieben:
Drehschalter.
Nix da - nur Taster und Fußschalter (für jede Einstellung einen, wie gesagt).

Cadfael hat geschrieben:
Außerdem will ich meinen eigenen Sound un nicht so ähnlich klingen wie XYZ.
Den kitzeln wir aus meiner Kiste auch 'raus, wetten?

Cadfael hat geschrieben:
ich spiele seit 17 Jahren einen Fender Super 112. Was mich daran stört ist die fehlende getrennte Klangregelung
Was verstehst du unter "getrennter" Klangregelung?
Cadfael hat geschrieben:
Auch eine wählbare Klangreglung könnte helfen.
Was verstehst du unter "wählbar"?
Cadfael hat geschrieben:
Entweder konventionell mit drei Reglern
Bringt's nicht.
Cadfael hat geschrieben:
oder aber über einen Kontur-Regler, der "immer gut klingt",
Gibt's nicht.
Cadfael hat geschrieben:
aber unterschiedlichste Sounds ohne einstellen bringt.
Erst recht nicht.
Ich denke, an dieser Stelle ist es angebracht, zum ...zigsten Mal eins der ganz großen "Geheimnisse" des "Marshall" / "Fender" / "Mesa" / ... / sonstwer / ... "Röhren - Grundsounds" zu lüften:
Mit der Frequenz ansteigender Frequenzgang (der Ausgangstrafo ist allerdings wieder ein Tiefpass

) und eine "Senke" (absenkbare "Mittenfrequenz") - jaaaa, und wo die liegt und wie breit und tief die ist, ist ganz entscheidend dafür, ob's nun nach "Marshall" / "Fender" / "Mesa" / ... / sonstwer / nochniegehört / "eigenem" Sound / ... klingt - oder auch nur "quäkt" - wie z.B. bei einem "falsch" eingestellten "Contour" - Regler - der macht nämlich im Prinzip nichts anderes.

Cadfael hat geschrieben:
und dass man auf den verzerrten Kanal nicht noch eins draufsetzen kann (Gain und/oder Volume).
Haben Fender - Amps öfters so an sich, dass sie nicht so stark zerren wie z.B. Marshall, hab' ich gehört.

Typisch für Marshall: Eine Halbwelle fast rechteckig, die andere verrundet. Einer zerrt mit 2 Trioden, der andere mit 3, wobei 2 übersteuert werden.
Und der eine hat die Klangregelung vor den (cleanen oder zerrenden

) Vorstufen, der andere dahinter. Der dritte in der Gegenkopplung...
Also ich denke an einen 4 - Band Equalizer, wahlweise vor oder hinter den Preamp zu schalten - und das ist mit dem eingestellten "Sound" mit abzuspeichern - was hältst du davon?
Cadfael hat geschrieben:
Größtes Problem vieler Gitarristen ist es, die Klangreglung vernünftig einzustellen. Das lese ich auch in mehreren Foren. Da ist weniger mehr! Man muss die "Möglichkeit Dummheit des Anwenders" minimieren. Je mehr Regler, desto mehr Blödsinn kann ein Anwender machen.
Also: Ich denke an 5 oder 6 "Grundeinstellungen", die jeder nach seiner Fasson variieren kann und als "seinen" Sound abspeichern - kannste mir folgen?
Cadfael hat geschrieben:
Einen "Luxusamp" will ich nicht.
Najaa, was heißt "Luxus" - also da hatte ich mir gedacht: Eine "Twin" - Ausführung, geschlossenes Speakergehäuse (macht sich besser im "open air" - Einsatz). Breiteres Bedienfeld, naja, schaunmermal, was da drauf noch unterzubringen wäre... Aber det kriejen wer später. Wie gesagt, Gitarristen sollen ja damit klarkommen, ohne Ausbildung als Toningenieur.

Cadfael hat geschrieben:
Die Bedienfront des Laney LV300 wäre optimal für mich! Das ist genau wie ich es mir vortelle. Das zusammen mit dem Klang des Fender Super 112 wäre (um die 16 bis 20 kg!) mein Traumamp.
Guter Hinweis.

Hatte schon einen Designentwurf, der ist nur leider bei einem Brand draufgegangen. Korrekt: Als ich mal wieder hier alles neu installert habe, muss ich wohl einen Moment lang nicht daran gedacht haben, dass ich mich da auf ein Backup verlassen habe, das es nach dem Brand nicht mehr gab.

Hab' nur noch so'n Schwarzweiß - Ausdruck hier, von allen drei Varianten (ääh - die dritte wäre ein Top, also praktisch der "Twin" ohne Speakergehäuse, sozusagen

).
Also Cadfael, das allerletzte, was ich will: Dass einer einen Amp kauft, nur weil ihm der Bespannstoff gefällt. Den gibt's ja auch in allen möglichen Ausführungen und Qualitäten. Und seine Hauptfunktion ist Schutz der Speaker. Und inwiefern soll er die Produktion verteuern?
Und nochmal prinzipiell: Das letzte, worum's mir geht, ist unbedingt Recht zu haben, "aus einem Streit als Sieger hervorzugehen" - sorry, Cadfael, wenn ich schon wieder zitiere:
Zitat:
Niemand wird je einen Streit mit einem Kunden gewinnen.
Und die Leute, die ich anspreche, könnten vielleicht mal meine Kunden werden? Sorry, das nächste Zitat:
Zitat:
Für einen schlechten Verkäufer endet der Kontakt mit dem Kunden, wenn's in der Kasse klingelt. Für einen guten fängt er da erst an.
Nachtrag:Cadfael hat geschrieben:
Dabei könnte ich mir (nach einem Erbe) zur Zeit problemlos einen aus der Portokasse kaufen.
Puh, ganz direkt gefragt: Kannst du mir helfen, zu meinem Erbe zu kommen? Damit ich endlich anfangen kann, nicht nur diskutieren. 