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Punkwurm

Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 85 Wohnort: Oberhausen
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Verfasst am: Do Feb 15, 2007 2:01 Titel: Worin liegt der Unterschied zwischen Dur und Moll |
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Mal angenommen ich habe die Akkordfolge
G D E-Moll B-Moll C G C D
Für mich währe jetzt klar.
Ich würde G, C und D als Tonika, Dominante und Subdominante ansehen.
Jetzt folgt im gleichen Lied
E-Moll F#Moll G A-Moll G A-Moll
Und
E-Moll F#-Moll B-Moll C 2x
G D A-Moll E-Moll/ D
Den 2ten Fall würd ich als E-Moll interpretieren.
Meine Fragen
1. Was ist jetzt richtig G-Dur oder E-Moll als Tonart. Tonmaterial ist das selbe.
2. F#Moll müsste nach meinen Ermessen F#Moll/b5 sein. Passt aber definitiv nicht. Normale Quinte Passt. _________________ Dumm ist der, der dummes tut. |
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gyuri
Anmeldungsdatum: 14.09.2006 Beiträge: 300
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Verfasst am: Do Feb 15, 2007 12:06 Titel: Re: Worin liegt der Unterschied zwischen Dur und Moll |
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| Punkwurm hat Folgendes geschrieben: | | Worin liegt der Unterschied zwischen Dur und Moll |
worin liegt der unterschied zwischen äpfeln und birnen? aber offensichtlich ist das gar nicht die eigentliche frage...
| Punkwurm hat Folgendes geschrieben: | Für mich währe jetzt klar.
Ich würde G, C und D als Tonika, Dominante und Subdominante ansehen. |
das wäre so gut wie richtig, wenn du C als sub- und D als dominante ansiehst.
| Punkwurm hat Folgendes geschrieben: | | 1. Was ist jetzt richtig G-Dur oder E-Moll als Tonart. Tonmaterial ist das selbe. |
nur weil irgendwo ein abschnitt in der mitte eher e-moll andeutet, würde ich schon sagen, daß das lied in G-dur ist. außer es kommt nach dem e-moll-teil nicht wieder.
für e-moll würde sprechen, wenn die dominante dur wäre, also H-dur statt h-moll. ist aber natürlich keine voraussetzung, es gibt genug lieder in e-moll ohne H-dur.
| Punkwurm hat Folgendes geschrieben: | | 2. F#Moll müsste nach meinen Ermessen F#Moll/b5 sein. Passt aber definitiv nicht. Normale Quinte Passt. |
das ist an sich richtig, aber im pop/rock wird der verminderte meistens vermieden, da gibt es ganz prominente beispiele für eigenartige akkordkollisionen, die sich daraus ergeben (siehe zb. i will survive - da gibt es F - H statt F - hmb5). klingt meistens trotzdem gut, weil wir uns eben daran gewöhnt haben, daß an solchen stellen dur- und mollakkorde den verminderten vertreten.
man kommt natürlich mit den "richtigen" stufen (dur-moll-moll-dur-dur-moll-vermindert) normalerweise eh ganz schön weit, aber richtig spannend wir es erst, denn man aus dur moll oder aus moll dur (oder eben aus vermindert dur oder moll) macht. dadurch hat man in dem jeweiligen abschnitt dann auch ein anderes tonmaterial zur verfügung, was nicht nur harmonisch, sondern auch melodisch erlaubt, gewisse akzente zu setzen. |
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Cash on Delivery
Anmeldungsdatum: 15.12.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: So Apr 08, 2007 13:00 Titel: |
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Also, ich versuch das jetzt erstmal ein bischen netter auszudruecken!
Wenn es um die Suche nach der richtigen Tonart geht, dann schaut man sich meistens den letzten Akkord im Stueck oder im Lied an.
e-Moll ist ausserdem die parallele Molltonart von G-Dur.
a-moll waere bei der Tonart G-Dur die Subdominantenparallele, h-Moll die Dominantenparallele, e-Moll die Tonikaparallele...
Das sind im Prinzip ganz normale Kadenzen, die dort stattfinden und fuer einen ganz anderen Ausdruck sorgen.
Dass ein fis-Moll auftaucht und kein verminderter Akkord, liegt ganz an der Komposition und der Entwicklung der Melodie...oder an einer Modulation!
Weiss ja nicht, welchen Song du meinst, aber ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen!
Bis dann,
Benny _________________ www.myspace.com/condcert |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 819
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Verfasst am: Mo Apr 16, 2007 23:40 Titel: Re: Worin liegt der Unterschied zwischen Dur und Moll |
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| Punkwurm hat Folgendes geschrieben: | Mal angenommen ich habe die Akkordfolge
G D E-Moll B-Moll C G C D
Jetzt folgt im gleichen Lied
E-Moll F#Moll G A-Moll G A-Moll
E-Moll F#-Moll B-Moll C 2x
G D A-Moll E-Moll/ D
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Ich wuerde sagen, I-V-VI-III-IV-I-IV-V in G-Dur.
| Zitat: |
2. F#Moll müsste nach meinen Ermessen F#Moll/b5 sein. Passt aber definitiv nicht. Normale Quinte Passt. |
Das stufenspezifische verminderte Voicing wird oft "geradegebogen", das ist nicht unbedingt funktionsharmonisch aussagekraeftig.
Tip: du rueckst den F#min wieder richtig, indem du C zum tonalen Zentrum machst (lydian), wie schon der Artikel von Cash on Delivery leise mit der Modulation andeutete  |
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gtr

Anmeldungsdatum: 08.03.2007 Beiträge: 819
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Verfasst am: Mo Apr 16, 2007 23:56 Titel: |
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| Cash on Delivery hat Folgendes geschrieben: | | Wenn es um die Suche nach der richtigen Tonart geht, dann schaut man sich meistens den letzten Akkord im Stueck oder im Lied an. |
Das versagt bereits bei einfachen Durkadenzen, oder denke an Abfolgen von Quintakkorden, z.B. D5-A5-B5-G5, da bekommst du ohne weiteren Kontext, sprich andere Instrumente, die das tonale Zentrum anzeigen, Schwierigkeiten.  |
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Punkwurm

Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 85 Wohnort: Oberhausen
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Verfasst am: Fr Mai 18, 2007 13:09 Titel: |
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Ähhm..Danke nochmal für die Antworten.
Rechner war Platt...deswegen so......spääääähhht _________________ Dumm ist der, der dummes tut. |
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