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Zum Dur-Akkord den entsprechenden Moll-Akkord und umgekehrt

 
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PfadiSeb



Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 25
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: Mi Aug 01, 2007 23:54    Titel: Zum Dur-Akkord den entsprechenden Moll-Akkord und umgekehrt

Hi,
ich spiele seit nem halben Jahr Gitarre und ich hab (noch) Probleme, wenn mein Kumpel einen Akkord spielt einen passenden zu finden oder passende Töne zu spielen.
Ich spiele auch seit 2 oder 3 Jahrem Klavier und dadurch versteh ich schon einiges an Barèes zB (ich weiß, dass, wenn im 1. Bund F-Dur ist im 3. Bund G-Dur ist usw.) ...
Nur eben nicht, wie ich einen passenden Akkord/Töne finde.
Es soll zu jedem Dur-Akkord einen passenden Moll Akkord geben und umgekehrt (Stichwort: Quinten zirkel oder hau ich da was durcheinander?)
Wie funktioniert dieses "System"?

Und dann noch eine Frage zu den Tonleitern...
Ich kenne zwar die Namen der Bünde (also Töne) bzw. kann diese Nachvollziehen, wenn ich die Klaviertastatur vor Augen habe aber ich habe die Tonabstände vom Grundton der Moll/Dur TOnleiter nciht im Kopf...
Kann diese jemand, der sie kenn kruz mal hier reinschreiben? (dürfte ja nciht so aufwendig sein, oder?)

Das würde mir schon sehr helfen 2 Gitarren "aufeinander abzustimmen" und würde das Musikmachen erleichtern.

Danke im Vorraus

Seb
_________________
Tous les hommes naissent sincères, et merent trompeurs.

(Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger)

Luc de Clapiers Vauvenargues, franz. Moralist (18. Jahrhundert).

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matbal



Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: Fr Aug 03, 2007 2:15    Titel:

Ich vermute, du meinst die parallelen Dreiklänge. Die parallelen Moll- und Dur-Dreiklänge liegen eine kleine Terz auseinander. Der Grundton des Moll-Akkordes ist eine kleine Terz (= 3 Halbtöne oder Bünde) tiefer als der Grundton des Durakkordes.

Die parallelen Moll- und Dur-Dreiklänge stimmen entsprechend in 2 Tönen überein.

Beispiel: Am = a c e <=> C = c e g

(Die oberen zwei Töne des Moll-Dreiklangs stimmen mit den unteren zwei Tönen des parallelen Dur-Dreiklanges überein.)


Wie man sich Tonleitern auf der Gitarre am einfachsten merkt, kann dir nur ein Gitarrist sagen. Da halte ich mich zurück...

Gruß

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Punkwurm



Anmeldungsdatum: 03.12.2006
Beiträge: 85
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: Fr Aug 03, 2007 3:53    Titel:

Ja haust einiges durcheinander.
Befor du mit irgendwelchen MollParallen usw loslegst must du erstmal das grundlegendeSchema wissen.
Als erstes solltest du wissen wie sich ein Akkord aufbaut.
Soooo ich hab ja Zeit und nen Bier alsoooo..

Jetzt nimst du die C-Dur Skala
C--D-E-F-G-A-B-C

Auf den 1ten dritten und Fünften ton... also C E G
erhäslst du deinen ersten Dreiklang C-Dur

Ich schreit jetzt mal einfach fort und sage
C D E F G A H C D E F

D F A =Dmoll
E G B = Emoll
F A C = Fdur
G B D= G- Dur

Du braust wirklich nur den ersten dritten und Fünften Ton der Tonleiter zu Nehmen.
Kanst du überprüfen nimm einen Gitarren Akkord (Aber kein G7 oder so)
Die Töne die du vorfindest sind einfach nur Doppelt.

Dieses Schema ist von C-Dur angewendet.
Wenn du D-Dur benutzt must du von
D E F# G A B C# A Ausgehen.

Die Grund akkorde beim C-Dur sind C F G
Wie bei jeden Rockn Roll. Den meisten dann als A D E bekannt.
Aber wenn von A ausgehend gleiches Schema.

Um zur deine Frage zurückzukommen.

Natürlich kann ich statt
C C C C F F C C F F G G C C
auch
C C Am C ....usw einsetzen.
Das währe dann der Pareleele Moll gegenklang.

Überlege mal die Verwanheit
C -Dur aus C E G und
Amol aus A C E

Zwei Töne sind Gleich

Aber das ist von der Melodie abhängig.

Ich mein du bist echtn im Vorteil wenn du weißt was geht.
Sekunde Abwärts, Quint aufwärts usw.
Gleichzeitig beraubst du dich dir aber der mögligkeiten die du hast, wenn du es Stur betrachtest.
Natürlich ist es gut zu wissen wo mann ist.
Aber es giebt so viel Skalen und wer sagt mir das ich das so Spielen muss.
In prinziep giebt es keinen falschen Ton.
Ich muss ihn nur richtig darlegen.
_________________
Dumm ist der, der dummes tut.

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PfadiSeb



Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 25
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: Fr Aug 03, 2007 14:02    Titel:

Hi,
danke für die schnellen Antworten.

Ich fasse mal zusammen:

- Ein Akkord auf der Gitarre ist nichts anderes als ein Dreiklang, wo die Töne doppelt vorkommen (nur halt ne Oktave höher/tiefer)

- Um den entsprechenden Moll Akkord zu erhalten nehm ich den Akkord, der 3 Halbtöne unterm Dur-Akkord liegt (oder andersrum: 3 halbtöne hörer als der Moll-akkord ist der Dur-Akkord)

- Die Dur-Tonleiter ist:
Ganz- Ganz-, Halb-, Ganz-, Ganz-, Ganz-, Halbton

- in einem Moll-Akkord wird der mittlere Ton um einen Halbton verringert (schließ ich aus den Tönen aus denen die Moll/Dur Akkorde bestehen)

- Ich brauche viel Bier um das alles umzusetzen Wink

ICh kann aber doch auch beliebige Töne der Tonleiter (ich nehme jetzt mal C-Dur) in einem Powerchord umsetzten oder?
Dann spiel ich C-Dur und ein anderer spielt dann eben einen Powerchord mit den Tönen D und A?


Gruß und Danke für die Hilfe

Seb
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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 885

BeitragVerfasst am: Fr Aug 03, 2007 14:53    Titel:

PfadiSeb hat Folgendes geschrieben:
- Ein Akkord auf der Gitarre ist nichts anderes als ein Dreiklang, wo die Töne doppelt vorkommen (nur halt ne Oktave höher/tiefer)

Diese Regel, so wie sie hier steht, versagt bereits bei einfachen Septakkorden. Selbstverstaendlich kann ein Septakkord auch nur mit Terz, Quinte und Septime (also ohne den Grundton) gespielt werden, wenn andere Instrumente mit dabei sind, damit wird er aber nicht automatisch zum Dreiklang.

Zitat:
- Um den entsprechenden Moll Akkord zu erhalten nehm ich den Akkord, der 3 Halbtöne unterm Dur-Akkord liegt (oder andersrum: 3 halbtöne hörer als der Moll-akkord ist der Dur-Akkord)

Das ist eindeutig falsch. Ein Durakkord 3 Toene nach unten oder oben bleibt einer, ebenso wird aus Moll auf diese Weise niemals Dur und umgekehrt. Ein Durdreiklang besteht aus Grundton, Terz und Quinte, ein Molldreiklang ebenso, nur ist bei ihm die Terz vermindert, denn das macht ja den Mollcharakter zunaechst aus.

Dur: 1-3-5
Moll: 1-b3-5

Jeder kennt die ollen Lagerfeuerakkorde, nimm doch mal einen simplen F-Dur, in seiner gesamten Pracht und Groesse. Barre ueber den gesamten 1. Bund, Ring- und Zeigefinger Bund 3, Mittelfinger Bund 2.

e 1
b 1
g 2
D 3
A 3
E 1

Von tief nach hoch hast du somit Grundton, Quinte, Grundton, Terz, Quinte, Grundton. Klingt nicht nur nach Dur, sondern ist es auch. Jetzt vermindere doch mal die Terz, also runter mit dem Mittelfinger. Und du hast F-Moll, eindeutig zu hoeren.

Zitat:
- in einem Moll-Akkord wird der mittlere Ton um einen Halbton verringert (schließ ich aus den Tönen aus denen die Moll/Dur Akkorde bestehen)

Die Terz wird vermindert, und die muss nicht zwangslaeufig immer in der Mitte liegen.

Zitat:
ICh kann aber doch auch beliebige Töne der Tonleiter (ich nehme jetzt mal C-Dur) in einem Powerchord umsetzten oder?
Dann spiel ich C-Dur und ein anderer spielt dann eben einen Powerchord mit den Tönen D und A?

Ein Powerchord ist ein Quintakkord, also nur Grundton und Quinte. Den kannst du, wie alle Akkorde, ueber das ganze Griffbrett verteilt spielen. Wie sich C5 mit D5 anhoert kannst du ja mal ausprobieren Wink

Die Regeln entstammen uebrigens der gaengigen, westlichen Musiklehre der Neuzeit, und sie gelten deswegen auch auf dem Klavier. Der erste Weg, noch vor der ganzen Theorie, ist eine fundierte und sichere Kenntniss aller Noten auf dem Griffbrett. Ohne diese wirst du niemals in der Lage sein, die entspechende Theorie umzusetzen.

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PfadiSeb



Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 25
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: Fr Aug 03, 2007 18:26    Titel:

Uiiii
doch einiges noch falsch verstanden/rübergekommen.


Dass aus einem Dur Akkord nie ein Moll wird und umgekeghrt ist mir klar ich meinte nur, dass ich - um einen "schönen" Klang hinzubekommen - dann einfach den Moll Akkord, der eine Terz unterm Dur Akkord liegt spielen muss.
Hab ich nen F-Dur nehm ich alse ein D-moll ...

Ich kann im moment (aufgrund des Selbststudiums "Gitarre" Wink und der mangeldeln Spielpraxis) nur die "ollen Lagerfeuerakkrode" ^^.

Worin ist der Unterschied zwischen einem G7 und einem G oder einem D7 und einem D?
D5 ist ein Powerchord, aber wlecher und wie finde ich den?

uff ich glaub da muss ich doch noch etwas recherchieren xD


Danke aber für die Hilfe - jetzt sind schon mal einige Fehler asugebügelt!

Gruß
Seb
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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 885

BeitragVerfasst am: So Aug 05, 2007 11:53    Titel:

PfadiSeb hat Folgendes geschrieben:
Worin ist der Unterschied zwischen einem G7 und einem G oder einem D7 und einem D?


G-Dur: 1-3-5
G7 (heisst richtig G-Dominant-7): 1-3-5-b7

Bei den "Lagerfeuerakkorden" sind meistens noch die 1 und 5 gedoppelt,
deswegen sind sie so gross. Der G7 entsteht also aus einem einfachen G-Dur Dreiklang, in dem du die kleine Septim dazunimmst. Damit ist es offensichlich, dass du einen Durakkord zum Dreiklang reduzieren kannst, ein Septakkord aber einen Vierklang benoetigt. Die erwaehnten Powerchords...

Zitat:
D5 ist ein Powerchord, aber wlecher und wie finde ich den?

...sind dagegen Zweiklaenge mit der Formel 1-5, also nur Grundton und Quinte.

Du findest den D5, in dem du dir ein beliebiges D auf deiner Gitarre suchst und dazu die Quinte greifst. Bekannte und beliebte Kandidaten waeren da u.a.

e x
b x
g x
d 0
a 0
e x

oder auch

e x
b x
g x
d 7
a 5
e x

oder auch

e x
b x
g x
d x
a 12
e 10

oder auch

e 5
b 3
g x
d x
a x
e x

Zitat:
uff ich glaub da muss ich doch noch etwas recherchieren xD

Der Weg dorthin ist theoretisch einfach, und praktisch aufwendig. Zunaechst solltest du jeden Ton auf dem Griffbrett augenblicklich und treffsicher lokalisieren koennen. Dazu solltest du dich dem Studium der einfachen Harmonielehre (Intervallaufbau, Tonarten, harmonisierte Tonleiter usw.) widmen, dann wird es klar. Wenn du also jede Note problemlos auf dem Griffbrett findest und weisst, wo dazu die Terz, Quinte usw. liegen, dann bist du in der Lage, alle Akkorde ohne auswendig zu lernen sofort spielen und finden zu koennen.

Das waere mein Vorschlag fuer einen sinnvollen Ansatz fuer dich.

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PfadiSeb



Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 25
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: Fr Aug 10, 2007 20:12    Titel:

Hi
danke für die Hilfe
im moment bin ich (seit gestern Wink) dabei, melodien aus dem musikbuch zu spielen.
das klappt auch recht gut finde ich (momentan bin ich bei der deutschen nationalhymne und die bekomm ich fast originaltempo hin).

ok man muss dazu sagen, dass meistens die 2-5. saite benutzt wird.
also ein Umfang von gut einer oktave.

Weiß jemand, wo ich melodienoten (außer die von klavier Wink) herbekomme?

Also am betsen erstmal kostenlos.


Gruß
Seb
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Punkwurm



Anmeldungsdatum: 03.12.2006
Beiträge: 85
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: Sa Aug 18, 2007 23:45    Titel:

http://www.hochweber.ch/theorie/akkordfolgen/akkordfolgen.htm

kann dir von Grundsätzlichen diese Seite empfehlen.
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Dumm ist der, der dummes tut.

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PfadiSeb



Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 25
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2007 19:06    Titel:

Vielen vielen Dank!!!

Whooooohooooo
das hatte ich gesucht *freude*
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bobthemage



Anmeldungsdatum: 09.11.2006
Beiträge: 494
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2007 10:22    Titel: Powerchords

Vielleicht mal etwas vereinfacht, warum Powerchords für Dur und Moll funzen...

Unser Gehirn ist schuld...Genauso, wie unser Gehirn aus genügend Einzelbildern einen Film macht, "verschiebt" das Gehirn die resultierenden Oberschwingungen aus Grundton und Quinte je nach Hörgewohnheit von der Terz (Dur) zur verminderten Terz (Moll) und "erfindet" sich den Rest dazu...

...auch ohne Dope Wink

Mit fettem Bratpfannensound gehts noch einfacher, weil in dem Klangmatsch eh alles drin ist... Confused
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matbal



Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2007 12:34    Titel:

OT. @bobthemage

Was soll sich denn verschieben? Vielleicht meinst du ja das selbe wie ich, und ich habe dich nur mißverstanden...

Ich würde eher mit Trägheit des Ohrs argumentieren. Das Ohr vergißt nicht sofort, was es gehört hat und fügt die Töne des neuen Akkordes zu den eben gehörten hinzu. Das funktioniert mit Powerchords genauso wie mit normalen Chords:

| E5 | G5 | A5 | E5 | => E-moll - zumindest sind jetzt alle Töne der E-moll-Pentatonik erklungen. Nach dem wiederauftreten des Akkordes E5 wird er als Em Akkord wahrgenommen.

| Em / / F | Em / / F | Em | => Der F Auftakt läßt Em phrygisch klingen.

Gruß

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gyuri



Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 300

BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2007 14:18    Titel: Re: Powerchords

bobthemage hat Folgendes geschrieben:
zur verminderten Terz (Moll)

ich will nicht immer klugscheißen, aber du meinst die kleine terz. die verminderte ist ganz was anderes.

und ich glaube auch nicht, daß das gehirn da irgendwas verschiebt. powerchords klingen tendenziell eher nach dur, außer in einer entsprechenden umgebung. je nach hörgewohnheit wohlgemerkt, da hast du recht.

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bobthemage



Anmeldungsdatum: 09.11.2006
Beiträge: 494
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2007 16:19    Titel: Re: Powerchords

[quote="gyuri"]
bobthemage hat Folgendes geschrieben:
1) aber du meinst die kleine terz. die verminderte ist ganz was anderes...

2) und ich glaube auch nicht, daß das gehirn da irgendwas verschiebt.


1) das ist richtig Embarassed

2) das allerdings ist wissenschaftlich nachgewiesen... Link folgt Idea
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gtr



Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 885

BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2007 21:41    Titel:

matbal hat Folgendes geschrieben:
| E5 | G5 | A5 | E5 | => E-moll - zumindest sind jetzt alle Töne der E-moll-Pentatonik erklungen. Nach dem wiederauftreten des Akkordes E5 wird er als Em Akkord wahrgenommen.

Das ist eindeutig falsch. Die Abfolge wird dank fehlender Terz und Sept vieldeutig, und wird anhand des Kontextes, also was dazu gespielt wird, wahrgenommen. Wenn mehrere Male der E5 auftaucht wird es allenfalls als "E" wahrgenommen, mehr in Richtung Dur.

Ich behaupte mal und spiele mal munter drauflos, naemlich G-Dur, damit hoerst du eine VI-I-II-VI Bewegung in G-Dur. Und da modale Bewegungen hier so beliebt sind, wie waers mit sturem A-Dur? Durch die verminderte 7. Stufe hoerst du die Gesamtbewegung in diesem Zusammenhang astrein mixolydisch. D-Dur? Stempelt die Bewegung lydisch. Noch mehr Beispiele? Laughing

Der Halbtonschritt und die verminderte Quinte fehlen, damit kannst du die Abfolge nahezu beliebig plazieren, je nachdem was du gerade zum tonalen Zentrum machst. Mit anderen Worten: nicht die Abfolge, sondern der Gesamtkontext entscheidet, was dem Zuhoerer auferlegt wird zu hoeren.

Der Hintergrund liegt in der Harmonisierung, es gibt nur noch den Halbtonschritt zwischen Stufe 3 und 4 sowie die verminderte Quint auf Stufe 7, die an eine Ordnung denken laesst. Sobald ich eine Abfolge aus drei gleichen Schritten aufbaue (I-II-III oder IV-V-VI), kannst du die Akkordfolge ohne einen Kontext nicht mehr eindeutig zuweisen, dank fehlendem Halbtonschritt und verminderter Quinte.

EDIT: habe mich undeutlich ausgedrueckt, die Abfolge wird natuerlich bereits vieldeutig unter ausschliesslicher Verwendung von Akkorden auf den genannten Stufen, es muss nicht zwangslaeufig genau eine dieser Abfolgen sein. Ohne Halbtonschritt und/oder verminderte Quint ist eine eindeutige Zuordnung dann unmoeglich.

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